Zwischen Ideal und Infrastruktur

Wie DEAL-Einrichtungen Open Access finanzieren und was wir voneinander lernen können

Autor*innen

DOI:

https://doi.org/10.5282/o-bib/6260

Schlagwörter:

DEAL, Open Access, Transformationsverträge, Transformation, Informationsbudget

Abstract

Die DEAL-Verträge mit Elsevier, Wiley und Springer Nature haben Open Access in Deutschland stark vorangebracht: Rund drei Viertel aller deutschen Publikationen sind mittlerweile frei zugänglich. Das neue publikationsbasierte Preismodell bringt jedoch an manchen Standorten auch strukturelle Herausforderungen mit sich – insbesondere für forschungsstarke Einrichtungen, die höhere Kosten tragen, sowie für Bibliotheken ohne ausreichende zentrale Budgets. Eine DEAS-Umfrage (2025) zeigt, dass die Finanzierungsmodelle variieren und Fragen der Verteilung von Kosten für das Open-Access-Publizieren an den Einrichtungen um Teil sehr unterschiedlich gelöst wird. Die Initiative OA PeerPraxis setzt hier an: Sie zielt darauf ab, Ansätze, die sich bewährt haben sichtbar zu machen und den Erfahrungsaustausch zwischen den Einrichtungen zu fördern.

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Veröffentlicht

13.05.2026

Ausgabe

Rubrik

Ansichten – Einsichten – Diskussion

Zitationsvorschlag

Geschuhn, K. (2026). Zwischen Ideal und Infrastruktur: Wie DEAL-Einrichtungen Open Access finanzieren und was wir voneinander lernen können. O-bib, 13(2), 1-5. https://doi.org/10.5282/o-bib/6260