Wie werden Bibliotheken zu nachhaltigen Kontakt- und Servicepunkten für Forschungsdatenmanagement?

Autor*innen

DOI:

https://doi.org/10.5282/o-bib/6219

Schlagwörter:

Forschungsdatenmanagement, Hochschulbibliotheken, Wissenschaftliche Bibliotheken

Abstract

Das Forschungsdatenmanagement (FDM) ist zentraler Bestandteil einer guten wissenschaftlichen Praxis sowie des Forschungsprozesses. Wird FDM professionell in der Praxis integriert, stellt es einen entscheidenden Vorteil für die Forschung dar. Die Einbettung eines FDM-Angebots in das Serviceangebot von Bibliotheken erscheint folgerichtig. Diese Maßnahme verlangt Kompetenzaufbau und kontinuierliche Weiterbildung unter den Mitarbeitenden und das Schaffen spezialisierter Aufgabenbereiche, etwa als Embedded Librarian mit Fokus auf FDM. Mögliche Tätigkeitsfelder können Beratung und Information, die Bereitstellung technischer Services und Materialien sowie Dienstleistungen zur Publikation und Archivierung von Forschungsdaten sein. Die Erfahrungen des Verbundprojekts IN-FDM-BB (Institutionalisiertes und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in Brandenburg; 2022 bis 2025) dienen als Grundlage und Praxisbeispiele bei der Annäherung an die Frage was benötigt wird, damit Bibliotheken zu nachhaltigen Kontakt- und Servicepunkten für FDM werden. Dank des Projekts konnten nachhaltige Lösungen für das FDM in und für Brandenburg entwickelt und etabliert werden.

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Veröffentlicht

07.02.2026

Ausgabe

Rubrik

Praxisberichte