Wer machte Reklame bei Volksbibliotheken und wofür?

Die Anzeigen in den «Blättern für Volksbibliotheken und Lesehallen» (1905-1920) und der «Bücherei und Bildungspflege» (1921-1924)

Autor*innen

  • Karsten Schuldt Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft, FH Graubünden

DOI:

https://doi.org/10.5282/o-bib/6285

Schlagwörter:

Werbung, Inserat, Bibliotheksgeschichte, Fachzeitschrift, Volksbibliothek

Abstract

In diesem Beitrag werden Anzeigen untersucht, welche zwischen 1905 und 1924 in zwei deutschen volksbibliothekarischen Zeitschriften publiziert wurden. Diese Anzeigen, grösstenteils von Firmen geschaltet, zielten auf Bibliotheken als potentielle Käufer*innen. Sie wurden nur in wenigen Fällen aufbewahrt und stellen deshalb eine selten genutzte historische Quelle dar, obgleich sie zeigen, was damals als potentiell «verkaufsfähig» für Bibliotheken angesehen wurde. Die Auswertung ergibt, dass in den ersten Jahren Verlage und Buchhandlungen überwogen, dann ab 1911 auch Anbieter von Bibliotheksregalen und Büromaterialien hinzutraten. Die Verlage boten, anders als heute, vorrangig Belletristik (Romane, Erzählungen etc.) an, seltener populäre Sachbücher. In den Anzeigen spiegelt sich wider, dass die damaligen deutschen Volksbibliotheken anders funktionierten als heutige Öffentliche Bibliotheken.

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Veröffentlicht

03.09.2026

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Aufsätze

Zitationsvorschlag

Schuldt, K. (2026). Wer machte Reklame bei Volksbibliotheken und wofür? Die Anzeigen in den «Blättern für Volksbibliotheken und Lesehallen» (1905-1920) und der «Bücherei und Bildungspflege» (1921-1924). O-bib, 13(3), 1-16. https://doi.org/10.5282/o-bib/6285