Die Rolle des Open Access Monitor Deutschland bei der Antragstellung im DFG-Förderprogramm „Open-Access-Publikationskosten“

Bernhard Mittermaier, Forschungszentrum Jülich

Zusammenfassung

Durch Unterstützung des DFG-Förderprogramms „Open Access Publizieren“ wurden zwischen 2010 und 2020 vielerorts Publikationsfonds eingerichtet und Finanzströme neu geordnet. Das seit 2021 gültige neue Förderprogramm „Open-Access-Publikationskosten“ schafft einerseits neue Optionen für die Mittelverwendung, stellt aber andererseits aufgrund der noch stärkeren Betonung der Strukturbildung auch erhöhte Anforderungen an die Antragstellung. Zur Unterstützung der Antragstellung wurden beim Open Access Monitor Deutschland neue Funktionen implementiert, die die notwendige Datenerhebung wesentlich erleichtern. Mit ihrer Hilfe ist es beispielsweise auf einfache Art möglich, das Publikationsaufkommen differenziert nach Verlagen zu erheben.

Summary

With the support of the DFG open access publishing programme, publication funds were established in many places between 2010 and 2020 and financial flows were reorganized. On the one hand, the DFG “Open Access Publication Funding” programme, which came into effect in 2021, opens up new options for the use of funds. On the other hand, it places increased demands on the application process due to the even stronger emphasis on structure formation. To support the application process, new functions have been implemented in the open access monitor for Germany that make the necessary data collection much easier. They make it possible, for example, to easily survey the publication output among different publishing houses.

Zitierfähiger Link (DOI): https://doi.org/10.5282/o-bib/5731

Autorenidentifikation:
Mittermaier, Bernhard: ORCID: https://orcid.org/0000-0002-3412-6168; GND: 23436338

Schlagwörter: Open Access; Monitoring; Open Access Monitor Deutschland; DFG; Förderprogramm; Publikationskosten; APC; Transformation

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.

1. Einleitung1

Die Transformation des wissenschaftlichen Publikationswesens in den Open Access ist in der Folge der Unterzeichnung der sog. Berliner Erklärung2 im Jahr 2003 erklärtes Ziel aller deutschen Wissenschaftsorganisationen. Seitdem hat dieser Prozess zwar in wissenschaftlichen Einrichtungen und bei vielen Verlagen begonnen und ist zum Teil bereits erfreulich weit fortgeschritten, aber noch bei Weitem nicht vollständig umgesetzt. Um die Umstellung flächendeckend durch Verhandlungen von und die Teilnahme an Open-Access- bzw. Transformationsverträgen zu befördern, werden Kenntnisse zum Publikationsaufkommen sowie zu den Kosten von Subskriptionen und Publikationen benötigt, die in den einzelnen Einrichtungen nur in wenigen Fällen vollständig vorliegen. Hier setzt das Aufgabenspektrum des Open Access Monitors (OAM) an, mit dessen Hilfe folgende mit der Transformation zusammenhängenden Fragen beantwortet werden:

  • Welche Einrichtung hat in welchen Zeitschriften welches Verlags wie viel im Open Access und wie viel im Closed Access veröffentlicht?
  • Wie häufig wurden diese Publikationen zitiert?
  • Wie viel wurde für die Publikationen bezahlt?
  • Welche Einrichtung hat welche Zeitschriften welchen Verlags subskribiert?
  • Wie häufig wurden die Zeitschriften genutzt?
  • Wie viel wurde für die Zeitschriften bezahlt?

In vielen Fällen sind solche organisatorischen Fragen durch handfeste finanzielle Sorgen überlagert. Zwar wird angenommen, dass die Umstellung des Publikationswesens in den Open Access insgesamt mit den vorhandenen Finanzmitteln bewerkstelligt werden kann,3 jedoch sind die Implikationen auf Ebene einer einzelnen Einrichtung sehr unterschiedlich: Einrichtungen, die in der Vergangenheit großvolumige Verträge hatten und/oder wenig publizieren (z.B. Staatsbibliotheken oder auch Einrichtungen der chemischen Industrie) werden sich bei der Umstellung auf Open Access finanziell in der Tendenz besser stellen. Einrichtungen mit geringem Lizenzumfang, besonders gut verhandelten Verträgen und/oder sehr hohem Publikationsaufkommen (z.B. forschungsintensive Einrichtungen) werden sich finanziell eher schlechter stellen. Um die administrative und finanzielle Transformation zu begleiten, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Förderprogramm „Open-Access-Publikationskosten“ initiiert. In seinem Rahmen können geförderte Einrichtungen u.a. einen Zuschuss von 700 € für jede förderfähige Zeitschriftenpublikation der Jahre 2022–2024 erhalten. Zu diesen zählen Artikel in Gold-Open-Access-Zeitschriften sowie Hybrid-Open-Access-Artikel in Zeitschriften, die Bestandteil eines Transformationsvertrags sind, z.B. solche im Rahmen der DEAL-Verträge4. Nachfolgend werden zunächst der Open Access Monitor Deutschland und kurz das DFG-Förderprogramm vorgestellt, ehe die Unterstützungsleistung des OAM bei der Antragstellung im DFG-Förderprogramm beschrieben wird.

2. Der Open Access Monitor Deutschland

2.1 Entstehung

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat 2016 das Projekt „Nationaler Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE“5 (NOAK) mit dem strategischen Ziel eingerichtet, Voraussetzungen für eine großflächige Open-Access-Transformation zu schaffen. Während das ebenfalls Allianz-geförderte Partnerprojekt DEAL mit den drei großen Verlagen Springer Nature, Elsevier und Wiley Verhandlungen über Transformationsverträge von Zeitschriften führt, war der Auftrag von OA2020-DE weiter gefasst: Er schließt neben der Befassung mit Zeitschriften auch Monographien und Sammelwerke ein, er umfasst die Erarbeitung von Transformationsmodellen ebenso wie die (Weiter-) Entwicklung von Open-Access-Geschäftsmodellen.6 Das Projekt ist mit dem ersten Mittelabruf im August 2017 gestartet und endete im Sommer 2021. Die Projektgruppe wurde dabei von bis zu drei Projektmitarbeitenden mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten (Konzeption, Kommunikation und Datenarbeit) unterstützt. Die beiden erstgenannten Aufgaben waren an der Universität Bielefeld angesiedelt, die Datenarbeit am Forschungszentrum Jülich („Datenstelle“).7

Auf dieser Datenstelle aufbauend, hat sich das Forschungszentrum Jülich im Rahmen des „Ideenwettbewerb Open Access“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Projekt „Synergien für Open Access – Open Access Monitoring (SynOA)“8 beworben. Im Rahmen dieses Projekts mit Laufzeit 01.01.2018 – 31.08.2020 wurde die Datenstelle gezielt ertüchtigt und zu einem Open-Access-Monitor ausgebaut. Zu der bereits existierenden Stelle des Informatikers für die NOAK-Datenstelle wurden durch SynOA zwei weitere Stellen zum Aufbau einer Webanwendung und zur bibliothekarischen Begleitung und Konzeptentwicklung eingeworben. Die Entwicklung wurde zusätzlich durch Mitarbeitende des Forschungszentrums Jülich in Eigenleistung unterstützt.

Im Anschluss erfolgte eine Weiterförderung durch das BMBF mit der Laufzeit 01.09.2020–31.08.2023, nun unter der Projektbezeichnung „Open Access Monitoring – OAM“. Die Weiterförderung erfolgt im Umfang einer Projektstelle und dient der Fertigstellung des Open Access Monitor Deutschland. Die übrige Finanzierung erfolgt aus Eigenmitteln des Forschungszentrums Jülich. Gegenstand dieser Projektphase ist unter anderem ein Upgrade des Monitors, sowohl bezüglich der Technik im Hintergrund als auch der Benutzeroberfläche. Während in der Phase der Antragstellung für das DFG-Förderprogramm sowie zum Zeitpunkt des Vortrags beim Bibliothekartag 20219 noch die „alte“ Benutzeroberfläche verwendet wurde, wird in diesem Beitrag bereits auf die „neue“ Benutzeroberfläche Bezug genommen, die zum Zeitpunkt des Erscheinens des Beitrags sichtbar sein wird.

2.2 Konzeption und Funktion des Open Access Monitor Deutschland10

Die Transformation des Publikationswesens in den Open Access ist in vollem Gange.11 In vielen Ländern wie Österreich12, Spanien13, Deutschland14, Großbritannien15, Finnland16, der Schweiz17 und den USA18 gibt es entsprechende Initiativen. Einen Überblick zur europäischen Landschaft haben kürzlich Maddi et al. publiziert.19 Die verschiedenen Stakeholder des wissenschaftlichen Publikations­wesens werden durch die Transformation vor neue Herausforderungen gestellt, welche dadurch noch schwerer zu bewältigen sind, dass die notwendigen Daten zur Beurteilung der aktuellen Situation und zukünftiger Wege oftmals nicht vorliegen:20

  • Bei Subskriptionsverträgen sind die Vertraulichkeitsklauseln ein Hindernis auf dem Weg zur Transparenz, jedoch ist einer einzelnen Einrichtung selbstverständlich bekannt welche Zeitschriften sie abonniert hat und welche Kosten hierfür entstehen.
  • Open-Access-Publikationen entstehen dagegen häufig in direkter Beziehung zwischen Autorinnen und Autoren und Verlagen, ohne Beteiligung der Einrichtung. Da die Affiliationsangaben auf Publikationen oftmals nicht eindeutig und jedenfalls nicht normiert sind, ist die Zuordnung von Publikationen zu Einrichtungen schwierig.
  • Sogar die Zuordnung Zeitschrift zu Verlag ist alles andere als trivial: In den einschlägigen Datenbanken sind oftmals - verlegerisch korrekt - die jeweiligen Imprints (z.B. Human Press oder Adis im Fall von Springer Nature) oder ausländische Verlagsorte (z.B. Springer-Verlag Tokyo oder Springer Nature Switzerland) angegeben. Für eine Erhebung der Publikationsdaten einer Einrichtung bei einem Verlag ist dies sehr hinderlich.
  • Beispielsweise im Fall von Springer Nature kommt noch erschwerend hinzu, dass keineswegs alle Zeitschriften in einem bestimmten Transformationsvertrag inkludiert sind (hier: u.a. sind die Nature-Titel ausgeschlossen).

Die Kenntnis dieser und weiterer Größen ist für Einrichtungen aber essentiell, wenn sie sich auf den Transformationspfad begeben oder evtl. sogar zwangsweise auf diesen geführt werden, wenn nämlich ein Verlag generell den Transformationsweg einschlägt. Nur wer weiß, wie viele Publikationen die eigene Einrichtung in der Vergangenheit hatte, kann halbwegs seriös abschätzen wie viele sie in Zukunft haben wird.

Wissenschaftliche Einrichtungen bei derartigen Fragestellungen zu unterstützen, ist eine der Aufgaben des Open Access Monitor Deutschland. Seine Konzeption basiert auf drei Grundprinzipien:

1. Nachnutzung bereits vorhandener Daten in größtmöglichem Umfang;

2. Verwendung normierter Ansetzungen der Namen von Zeitschriften, Verlagen und Einrichtungen;

3. Beachtung des „Open“-Paradigmas auch für den Monitor selbst.

In Abbildung 1 sind die Quellen dargestellt, die den Open Access Monitor Deutschland speisen.

Im Open Access Monitor werden diese Daten über eigens programmierte Schnittstellen zusammengeführt und in einem einzigen System verfügbar gemacht. Dabei ist neben der technischen Zusammenführung auch eine inhaltliche Zusammenführung notwendig: Nicht alle Systeme verwenden normierte Daten, und wo sie normiert sind, sind die Normsätze nicht identisch mit den Normsätzen in anderen Systemen. Daher ist ein Mapping der verschiedenen Normdatensätze aufeinander notwendig. Der Open Access Monitor ist über eine Weboberfläche und eine API grundsätzlich frei nutzbar. Informationen zu Subskriptionsausgaben sind nur auf aggregierter Ebene (z.B. Bundesland) offen zugänglich; ansonsten ist der Zugang beschränkt auf die betreffende Einrichtung und ggf. andere Berechtigte (z.B. Verhandlungsführende von Konsortien, dann beschränkt auf den betreffenden Verlag).

3. Das DFG-Förderprogramm „Open-Access-Publikationskosten“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt Open Access, und zwar sowohl einzelne Forschende als auch durch Infrastrukturförderung.21 Unter anderem hat sie mit dem Programm „Open Access Publizieren“22 bis 2020 wissenschaftliche Hochschulen bei der Einrichtung von Publikationsfonds unterstützt, aus denen die für Artikel in Open-Access-Zeitschriften anfallenden Publikationsgebühren finanziert werden konnten. Der Förderanteil nahm während der Projektlaufzeit ab; die Förderung war beschränkt auf Artikel in Gold-Open-Access-Zeitschriften. Die Article Processing Charges (APC) durften 2.000 € inkl. Mehrwertsteuer nicht übersteigen. Dieses Programm wurde 2021 abgelöst durch das Programm „Open-Access-Publikationskosten“.23

In einer ersten Förderphase (2021–2023) können sowohl Hochschulen als auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen Publikationsmittel auf der Basis aller ihrer qualitätsgesicherten Open-Access-Publikationen einwerben und verwenden, sofern es sich um Publikationen in Gold-Open-Access-Zeitschriften handelt oder um Open-Access-Publikationen in Zeitschriften, die Teil eines Transformationsvertrags sind. Zeitschriftenartikel werden mit 700 € bezuschusst, Monographien mit 5.000 €, dies allerdings nur, wenn die Forschungsvorhaben aus einer DFG-Förderung resultieren. Die Antragsstellung ist jährlich bis zum 4. Mai möglich. Grundsätzlich erfolgt die Förderung ab dem Folgejahr der Bewilligung; als Besonderheit können bei Transformationsverträgen, bei denen eine Nachzahlung erbeten wird (konkret sind dies die DEAL-Verträge), auch retrospektiv Mittel eingeworben werden.

In einer zweiten Förderphase (2024–2027) sollen nur noch diejenigen Open-Access-Artikel, die nachweislich aus der DFG-Förderung hervorgehen, der Kalkulation des Zuschussbedarfs zugrunde gelegt werden, auch wenn die Verwendung der eingeworbenen DFG-Mittel wie in der ersten Phase flexibel bleibt. Dieser geänderte Ansatz reflektiert das langfristige Ziel der DFG, Zuschüsse nur für solche Open-Access-Publikationen vorzusehen, die aus DFG-geförderten Projekten hervorgehen. Im Gegenzug steigt der Zuschuss auf 1.400 € je Artikel.

4. Die Rolle des Open Access Monitors bei der Antragstellung im DFG Förderprogramm

Zur Antragstellung müssen auf der Basis bisheriger Publikationszahlen Prognosen für die Zukunft angestellt werden, aus diesen errechnet sich dann die Antragssumme. Im Einzelnen waren dies bei einer Antragsstellung bis 4. Mai 2021 (bei späteren Antragstellungen mit entsprechenden Verschiebungen):

1. Alle OA-Publikationen mit Beteiligung der eigenen Einrichtung in den Jahren 2018 bis 2020

2. OA-Publikationen mit Corresponding Author aus der eigenen Einrichtung 2018–2020

3. Corresponding-Author-Publikationen der eigenen Einrichtung in Gold-Open-Access-Zeitschriften 2018–2020 mit einer Prognose24 der Publikationszahlen in den Jahren 2022 bis 2024

4. Corresponding-Author-Publikationen der eigenen Einrichtung in Hybrid-Zeitschriften im Rahmen von Transformationsverträgen 2018–2020 mit Prognose 2022–2024

5. Corresponding-Author-Publikationen der eigenen Einrichtung im Rahmen von DEAL-Wiley und DEAL-Springer Nature für rückwirkende Mittelbeantragung

6. Open-Access-Monographien der eigenen Einrichtung, die aus DFG-Förderung hervorgegangen sind 2018–2020 mit Prognose 2022–2024

Grundsätzlich sollen die Angaben nach Möglichkeit auf Ebene einzelner Verlage erfolgen. Hierfür ist der Open Access Monitor bestens geeignet, wobei man nicht nach einzelnen Verlagen filtern muss, sondern die obigen Abfragen verlagsneutral durchführen kann. Man lädt die Ergebnisse als csv-Datei herunter und wertet dann in einem Tabellenkalkulationsprogramm (z.B. Excel) auf Verlagsebene aus.25 Die Publikationen gemäß Nr. 2 bis 5 beschränken sich – in der Formulierung des einschlägigen Merkblattes26 – auf „kostenpflichtige“ Publikationen. Den üblichen Gepflogenheiten entsprechend werden darunter die Corresponding-Author-Publikationen verstanden. Die Unterteilung zwischen Erhebung 3 und 4 ist dem Wortlaut des Merkblattes nach zwar nicht erforderlich, aus der Praxis der Datenerhebung heraus empfiehlt sich aber eine getrennte Betrachtung. Für die Erhebung zu Nr. 5 hat die DFG einen eigenen Leitfaden publiziert27; der Open Access Monitor wird für diesen Aspekt nicht benötigt. Bei der Erhebung zu Nr. 6 können sowohl monographische Werke, die an der jeweiligen Einrichtung entstanden sind, erfasst werden, als auch Herausgeberwerke mit Herausgebenden aus der jeweiligen Einrichtung. Monographien werden vom Open Access Monitor derzeit nicht erfasst und werden in diesem Beitrag weiterführend nicht behandelt. Über diese Erhebungen hinaus sind in der Antragstellung weitere Angaben zu machen, beispielsweise zu den jährlichen Ausgaben für Open Access und die Herkunft der Mittel. Diese Fragen können mit dem Open Access Monitor nicht bearbeitet werden und werden deshalb im Weiteren ebenfalls nicht behandelt.

Der Open Access Monitor arbeitet grundsätzlich filterbasiert. Man sucht also in der Anwendung nicht nach selbstgewählten Begriffen, sondern wählt aus vorgegebenen Filterkriterien aus. Einige Kriterien waren bereits vor Veröffentlichung des DFG-Förderprogramms verfügbar, hierzu zählen:

  • Auswahl einer Publikationsdatenbank (Buchstabe A in Abbildung 2)
  • Entscheidung zwischen „Corresponding-Author-Publikationen“ und „alle Publikationen“ (Buchstabe B)
  • Auswahl einer Einrichtung (Buchstabe C)
  • Auswahl der OA-Farbe einer Publikation (Buchstabe F)
  • Festlegung der Publikationsjahre (Buchstabe G)

Andere Kriterien wurden in Abstimmung mit der DFG speziell für diese Antragsstellung implementiert. Diese sind:

  • Auswahl von Transformationsverträgen (Buchstabe D)
  • Auswahl einer Zeitschriftenliste (Buchstabe E)

Zunächst ist die Einrichtung auszuwählen; hierfür stellt der Open Access Monitor nach Auswahl des Filters A (Abbildung 2) eine hierarchisch strukturierte Auswahlmöglichkeit zur Verfügung (Abbildung 3). Man tippt beispielsweise den Ortsnamen ein und erhält dann alle zutreffenden Einrichtungsbezeichnungen in ihrer jeweiligen hierarchischen Einordnung. Im Beispiel erscheint die Jülich Aachen Research Alliance JARA sowohl bei der RWTH Aachen als auch beim Forschungszentrum Jülich als Tochtereinrichtung. Die RWTH Aachen gehört wiederum zu den Universitäten und das Forschungszentrum Jülich zur Helmholtz-Gemeinschaft. Wählt man „Forschungszentrum Jülich“ aus, dann umfasst die Auswahl automatisch die in grün dargestellten Einrichtungen; dies ist das Ergebnis der am Forschungszentrum Jülich durchgeführten Affiliationszuordnung und -disambiguierung in den Publikationsdatenbanken. Ggf. können einzelne Einrichtungen auch manuell deselektiert werden.

Als Publikationsdatenbank (Filter B in Abbildung 2) stehen Dimensions, Web of Science und zukünftig auch Scopus zur Verfügung. Da jedenfalls zum Zeitpunkt der Antragstellung im Frühjahr 2021 die Daten zu den Corresponding Authors in Dimensions nicht durchgehend verfügbar waren, musste hier stets „Web of Science“ gewählt werden.

Für die vier oben genannten Auswertungen (für Nummer 5 und 6 wird der Open Access Monitor nicht benötigt bzw. ist er nicht verwendbar) wählt man zusätzlich folgende Filter aus:

1. Alle OA-Publikationen mit Beteiligung der eigenen Einrichtung 2018–2020

  • Filter B „Autor:innen“: „alle“
  • Filter F „Publikation OA Farbe“: „Green“ (in allen Varianten), „Hybrid“, „Gold“ und „Diamond“28
  • Filter G „Veröffentlichungsdatum“: 01.01.2018–31.12.2020. Bei Antragstellungen bis 04.05.2022: 01.01.2019–31.12.2021 usw.

2. OA-Publikationen mit Corresponding Author aus der eigenen Einrichtung 2018–2020

  • Filter B „Autor:innen“: „Corresponding Authors“
  • Filter F „Publikation OA Farbe“: „Hybrid“, „Gold“ und „Diamond“
  • Filter G „Veröffentlichungsdatum“: 01.01.2018–31.12.2020

Die so ermittelte Gesamtzahl der Publikationen kann ergänzt werden mit Zahlen aus dem eigenem Forschungsinformationssystem / der Hochschulbibliographie, z.B. Preprints und Publikationen, die nicht im Web of Science indexiert sind. Die ergänzten Publikationen und die Open Access Monitor-Ergebnisse müssen ggf. dedupliziert werden.

3. Corresponding-Author-Publikationen in Gold-Open-Access-Zeitschriften 2018–2020

  • Filter B „Autor:innen“: „Corresponding Authors“
  • Filter E „Zeitschriftenlisten“: „DFG-Anträge“. Für diese Liste29 wurde die Titelliste aus dem DOAJ30 um Titel aus der Gold OA-Liste der Universität Bielefeld31 erweitert und Mirror-Journals32 entfernt.
  • Filter G „Veröffentlichungsdatum“: 01.01.2018–31.12.2020

Ausgehend von der retrospektiven Erhebung der Publikationszahlen 2018–2020 ist auch eine prospektive Abschätzung für 2022–2024 vorzunehmen. Das Vorgehen bei der Abschätzung muss im Antrag begründet werden; ein bestimmter Ansatz ist dabei nicht vorgegeben.

4. Corresponding-Author-Publikationen in Hybrid-Zeitschriften im Rahmen von Transformationsverträgen 2018–2020

  • Filter B „Autor:innen“: „Corresponding Authors“
  • Filter D „Transformationsverträge“: Es öffnet sich eine Auswahlliste, aus der diejenigen Verträge ausgewählt werden können, an denen die eigene Einrichtung teilnimmt
  • Filter G „Veröffentlichungsdatum“: 01.01.2018–31.12.2020

Die Transformationsverträge haben unterschiedliche Laufzeiten; oft liegt der Vertragsbeginn nach dem 01.01.2018. Die Anleitung33 enthält Angaben zur Laufzeit der einzelnen Verträge, die bei späterem Einstieg in den Vertrag noch ggf. individuell angepasst werden müssen. Ein besonderes Augenmerk muss dabei auf den DEAL-Wiley-Vertrag gelegt werden, weil dieser am 01.07.2019 und somit unterjährig wirksam wurde. In der aktuellen Version des Open Access Monitor kann nun taggenau ausgewählt werden.34 Da „opt-out“-Artikel nicht gezählt werden dürfen, sind ab Vertragsbeginn nur Hybrid-Publikationen zu berücksichtigen. Vor Vertragsbeginn wird zu Gunsten der antragstellenden Einrichtungen angenommen, dass alle Artikel Hybrid-Open-Access gewesen wären, wenn dann der Vertrag bereits bestanden hätte. Vor Vertragsbeginn können somit alle Publikationen gezählt werden.

Neben der erwähnten ausführlicheren Anleitung zur Datenerhebung35, wurde außerdem eine Anleitung zur Weiterverarbeitung der Auswertungen im Rahmen der DFG-Antragstellung publiziert.36

5. Zusammenfassung und Ausblick

Einige Anforderungen des Merkblatts37 werden Einrichtungen, die einen Antrag im DFG-Förderprogramm „Open-Access-Publikationskosten“ stellen möchten, regelmäßig vor große Schwierigkeiten stellen. Dazu zählen:

  • Erstellung verlagsspezifischer Publikationslisten (In einschlägigen Publikationsdatenbanken sind Verlagsnamen meist nicht disambiguiert.)
  • Identifikation von Artikeln im Rahmen von Transformationsverträgen (Titellisten, die bei den DEAL-Verträgen über 2.000 Einträge haben, müssten mühsam einzeln mit den Publikationslisten abgeglichen werden.)
  • Identifikation von Corresponding-Author-Publikationen (Diese müssen in den einschlägigen Publikationsdatenbanken einzeln herausgefiltert werden.)
  • Zum Teil fehlender Zugriff auf einschlägige Publikationsdatenbanken, insbesondere bei kleinen Einrichtungen

Der Open Access Monitor bietet Funktionen, die diese Probleme lösen. Viele Rückmeldungen während der gemeinsam mit der DFG durchgeführten Webinare38 im Vorfeld der Antragstellung, wie auch Rückmeldungen per Email und Telefon und nicht zuletzt die Downloadzahlen der publizierten Anleitungen zeugen davon, dass das Angebot sehr rege und erfolgreich bei der Antragstellung genutzt wurde.

Auch für zukünftige Antragstellungen im Rahmen des DFG-Förderprogramms wird der Open Access Monitor zur Verfügung stehen. Sollten aufgrund von Anpassungen der Ausschreibung Änderungen der Funktionalität notwendig werden, so werden diese implementiert. Ebenfalls werden neu abgeschlossene Transformationsverträge berücksichtigt. Mit Blick auf die zweite Förderperiode wird geprüft, ob die Implementierung einer Filtermöglichkeit nach DFG-Förderkennzeichen möglich ist.

6. Literaturverzeichnis

1 Dieser Beitrag basiert auf dem Vortrag, gehalten auf dem 109. Deutschen Bibliothekartag 2021 in Bremen: Mittermaier, Bernhard: Die Rolle des Open Access Monitor Deutschland bei der Antragstellung im DFG-Förderprogramm „Open-Access-Publikationskosten“, Bremen 17.06.2021. Online: <http://hdl.handle.net/2128/27905>.

2 Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities“, <https://openaccess.mpg.de/Berliner-Erklaerung>, Stand: 04.07.2021.

3 Schimmer, Ralf; Geschuhn, Kai; Vogler, Andreas: Disrupting the subscription journals’ business model for the necessary large-scale transformation to open access, 2015. Online: <http://hdl.handle.net/11858/00-001M-0000-0026-C274-7>.

4 Verträge mit Springer Nature und Wiley im Rahmen des Projektes DEAL der Allianz der Wissenschaftsorganisa­tionen, vgl. <https://www.projekt-deal.de/> und <https://deal-operations.de/vertraege>, Stand: 20.08.2021.

5 Nationaler Open-Access- Kontaktpunkt OA2020-DE (NOAK): <https://oa2020-de.org/pages/about/>, Stand: 04.07.2021.

6 Jobmann, Alexandra: Der Nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE. Ziele, Aufgaben und Erreichtes, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 5 (4), 2018, S. 101–112. Online: <https://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2018H4S101-112>.

7 Pollack, Philipp: NOAK und der OAM. Aufbau eines nationalen OA-Kontaktpunktes und eines OA-Monitors, Berlin 03.06.2019 (KB Konsortialversammlung). Online: <http://hdl.handle.net/2128/23834>; Mittermaier, Bernhard: Datenarbeit und „Nationaler Kontaktpunkt Open Access“ – ein Interview mit Dr. Bernhard Mittermaier, in: ABI Technik 37 (3–4), 2017, S. 293–296. Online: <https://doi.org/10.1515/abitech-2017-0062>.

8 Barbers, Irene; Mittermaier, Bernhard; Pollack, Philipp u.a.: SynOA. Synergien für Open Access – Open Access Monitoring. Schlussbericht, Jül-Bericht, 4428, Jülich 2021. Online: <http://hdl.handle.net/2128/27226>, Stand: 27.02.2021.

9 Mittermaier: Die Rolle des Open Access Monitor Deutschland, 2021. Online: <https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0290-opus4-176711>.

10 Für eine ausführlichere Darstellung -allerdings die frühere Version des Open Access Monitor betreffend – siehe Mittermaier, Bernhard; Barbers, Irene; Ecker, Dirk u.a.: Der Open Access Monitor Deutschland, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 5 (4), 2018, S. 84–100. Online: <https://doi.org/10.5282/o-bib/2018H4S84-100>.

11 Hook, Daniel; Hahnel, Mark; Calvert, Ian: The Ascent of Open Access. An analysis of the Open Access landscape since the turn of the millennium, 2019. Online: <https://doi.org/10.6084/m9.figshare.7618751.v2>; Piwowar, Heather;Priem, Jason; Larivière, Vincent u.a.: The state of OA. A large-scale analysis of the prevalence and impact of Open Access articles, in: PeerJ 6, 2018, e4375. Online: <https://doi.org/10.7717/peerj.4375>.

12 Danowski, Patrick; Ferus, Andreas; Hikl, Anna-Laetitia u.a.: AT2OA Report. Open Access Monitoring - Approaches and Perspectives, 2-Day-Workshop, 09–10 April 2018, Vienna, Wien 2018. Online: <https://at2oa.at/en/Report%20(AT2OA-OA-Monitoring-Workshop,%202018%2004%2009).pdf>, Stand: 16.10.2021; Danowski, Patrick; Ferus, Andreas; Hikl, Anna-Laetitia u.a.: “Empfehlung” für die weitere Vorgangsweise für das Open-Access-Monitoring. Deliverable des AT2OA-Teilprojekts TP1-B, in: Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare 73 (2), 2020. Online: <https://doi.org/10.31263/voebm.v73i2.3941>; Bauer, Bruno; Capellaro, Christof; Ferus, Andreas u.a.: Austrian Transition to Open Access (AT2OA), in: Bibliothek Forschung und Praxis 42 (3), 2018, S. 463–475. Online: <https://dx.doi.org/10.1515/bfp-2018-0062>.

13 Borrego, Ángel: Measuring compliance with a Spanish Government open access mandate, in: Journal of the Association for Information Science and Technology 67 (4), 2016, S. 757–764. Online: <https://doi.org/10.1002/asi.23422>.

14 Hobert, Anne; Jahn, Najko; Mayr, Philipp u.a.: Open Access Uptake in Germany 2010–18: Adoption in a diverse research landscape, 2020. Online: <https://doi.org/10.1007/s11192-021-04002-0>.

15 Jubb, Michael; Plume, Andrew; Oeben, Stephanie u.a.: Monitoring the Transition to Open Access. December 2017, London 2017. Online: <https://www.universitiesuk.ac.uk/sites/default/files/field/downloads/2021-07/monitoring-transition-open-access-2017.pdf>, Stand: 16.10.2021.

16 Olsbo, Pekka: Measurement of Open Access as an Infrastructural Challenge. The Case of Finland, in: Chan, Leslie; Loizides, Fernando (Hg.): Expanding Perspectives on Open Science: Communities, cultures and diversity in concepts and practices. Proceedings of the 21st International Conference on Electronic Publishing, Amsterdam 2017, S. 217–226, Online: <https://doi.org/10.3233/978-1-61499-769-6-217>

17 Werlen, Raymond: Nationale Open-Access-Strategie für die Schweiz. Aktionsplan, Bern 2017. Online: <https://www.swissuniversities.ch/fileadmin/swissuniversities/Dokumente/Hochschulpolitik/Open_Access/Plan_d_action-d.pdf>, Stand: 16.10.2021.

18 OA2020 US Working Group and Community of Practice <https://oa2020.us/>, zuletzt geprüft am 04.07.2021

19 Maddi, Abdelghani; Lardreau, Esther; Sapinho, David: Open access in Europe: A national and regional comparison, in: Scientometrics 126 (4), 2021, S. 3131–3152. Online: <https://dx.doi.org/10.1007/s11192-021-03887-1>.

20 Pampel, Heinz: Auf dem Weg zum Informationsbudget. Zur Notwendigkeit von Monitoringverfahren für wissenschaftliche Publikationen und deren Kosten. Arbeitspapier, 2019. Online: <https://doi.org/10.2312/os.helmholtz.006>.

22 Heidler, Richard; Holzer, Angela; Weihberg, Roland: Das DFG-Förderprogramm Open Access Publizieren. Bericht über die Förderung, Bonn April 2020. Online: <https://www.dfg.de/dfg_profil/zahlen_fakten/evaluation_studien_monitoring/studien/studie_open_access/index.html>, Stand: 15.04.2020; Barbers, Irene; Rosenberger, Sonja; Mittermaier, Bernhard: Auf dem Weg zur Open Access Transformation, Informationspraxis 6 (2), 2020. Online: <https://doi.org/10.11588/ip.2020.2.73240>.

23 Förderprogramm: „Open-Access-Publikationskosten“ <https://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/lis_foerderangebote/open_access_publikationskosten/index.html>, Stand: 10.09.2021, sowie Holzer, Angela; Kant, J.: Die neue Förderung von Open Access durch die DFG: Open-Access-Publikationskosten, -Infrastrukturen und die Rahmenbedingungen <https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/start/0/rows/20/sortfield/year/sortorder/desc/searchtype/simple/query/Holzer/docId/17568>, Stand: 10.09.2021

24 Die Prognose der künftigen Publikationszahlen ist zentraler Bestandteil des Antrags, da sich aus ihr durch Multiplikation mit 700 € unmittelbar die Antragssumme ergibt.

25 Das Vorgehen ist ausführlich beschrieben in Schmiedicke-Hintzen, Heidi; Barbers, Irene; Mittermaier, Bernhard: Auswertungen zur DFG-Antragstellung mit dem Open Access Monitor, 2020. Online: <http://hdl.handle.net/2128/26338>.

26 Deutsche Forschungsgemeinschaft: Merkblatt und ergänzender Leitfaden – Open-Access-Publikationskosten [12/20], 2020. Online: <https://www.dfg.de/formulare/12_21/12_21_de.pdf>, Stand: 10.09.2021.

27 Deutsche Forschungsgemeinschaft: Leitfaden „rückwirkende Mittelbeantragung“ für Open-Access-Publikationskosten, 2021. Online: <https://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/lis/leitfaden_beantragung.pdf>, Stand: 10.09.2021.

28 In der früheren Fassung des Open Access Monitor war „Diamond“ noch Bestandteil von „Gold“ (nun umfasst „Gold“ nur noch Zeitschriften, die eine APC erheben) und „Green“ war noch nicht in verschiedene Varianten unterteilt.

29 Pollack, Philipp; Barbers, Irene; Lindstrot, Barbara: Open Access Monitor: OA-Zeitschriftenliste DFG-Anträge, 2021. Online: <https://doi.org/10.26165/JUELICH-DATA/HS8RFY>.

30 The Directory of Open Access Journals, <https://www.doaj.org/>, Stand: 04.07.2021

31 Bruns, Andre; Lenke, Christopher; Schmidt, Constanze u.a.: ISSN-Matching of Gold OA Journals (ISSN-GOLD-OA) 3.0, 2019. Online: <https://doi.org/10.4119/unibi/2934907>, Stand: 10.09.2021.

32 Eine Definition sowie eine insgesamt nicht abschließende Liste ist zu finden unter <https://www.elsevier.com/de-de/open-access/open-access-journals/mirror-journals>, Stand: 04.07.2021.

33 Schmiedicke-Hintzen: Auswertungen zur DFG-Antragstellung, 2020.

34 Die Daten stammen von Unpaywall, wo spezifiziert ist: „As reported by the publishers, who unfortunately have inconsistent definitions of what counts as officially “published”” <https://unpaywall.org/data-format>, Stand: 04.07.2021.

35 Schmiedicke-Hintzen: Auswertungen zur DFG-Antragstellung, 2020

36 Mittermaier, Bernhard; Barbers, Irene; Putnings, Markus: Open Access Monitor. Musterlösungen für Auswertungen zur DFG-Antragstellung Open Access Publikationskosten, 2021. Online: <https://doi.org/10.26165/JUELICH-DATA/POJQGJ>.

37 Deutsche Forschungsgemeinschaft: Merkblatt und ergänzender Leitfaden, 2020