o-bib. Das offene Bibliotheksjournal / herausgegeben vom VDB https://www.o-bib.de/ <h1>o-bib. Das offene Bibliotheksjournal</h1> <h2>Herausgegeben vom VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V.</h2> <p><strong class="obib">o-bib. Das offene Bibliotheksjournal:</strong> Der Name ist Programm. Beiträge werden Open Access unter einer Creative Commons Namensnennung-Lizenz (CC BY) veröffentlicht.</p> <p><strong class="obib">o-bib</strong> ist offen für eine breite Palette an bibliothekarischen Themen. Beiträge können von allen interessierten Autorinnen und Autoren eingereicht werden (auf Deutsch oder Englisch).</p> <p><strong class="obib">o-bib</strong> erscheint viermal im Jahr. Fachbeiträge unterliegen einem Peer Review durch zwei Gutachter. Daneben veröffentlicht <span class="obibtext">o-bib</span> Berichte über Tagungen und Veranstaltungen, kleinere Beiträge über Projekte, Neuerungen etc., Rezensionen sowie in einem Verbandsteil Nachrichten aus dem Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB).</p> <p><strong class="obib">o-bib</strong> wird vom VDB herausgegeben, mit Open Journal Systems (OJS) produziert und bei der Universitäts­bibliothek der LMU München gehostet. Autorinnen und Autoren können sich für <span class="obibtext">o-bib</span> registrieren und ihre Beiträge online einreichen. Bei Interesse an der Mitarbeit (z.B. als Gutachter, Redakteur oder Layouter) wenden Sie sich bitte an die Redaktion.</p> de-DE open-access@ub.uni-muenchen.de (o-bib) open-access@ub.uni-muenchen.de (Universitätsbibliothek der LMU München) Fri, 13 Jul 2018 14:09:05 +0000 OJS 3.1.1.2 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss 60 Forschungsdaten – Aufgabe und Herausforderung für Bibliotheken https://www.o-bib.de/article/view/2018H2SIV-V Editorial Thomas Stäcker, Helge Steenweg ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2SIV-V Fri, 13 Jul 2018 14:09:02 +0000 Leitlinie? Grundsätze? Policy? Richtlinie? – Forschungsdaten-Policies an deutschen Universitäten https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S1-13 <p>Die Anzahl der Forschungsdaten-Policies an deutschen Universitäten ist seit 2014 deutlich gestiegen und die Kurve geht kontinuierlich nach oben. Eine Besonderheit der deutschen Policies ist auf den ersten Blick ersichtlich: Es gibt keine einheitliche Bezeichnung – verwendet werden „Leitlinie“, „Grundsätze“, „Policy“, „Richtlinie“. Auch zeigen die Policies deutliche Unterschiede auf, was Umfang und Inhalte angeht. Um die Forschungsdaten-Policies an deutschen Universitäten weiter zu befördern, entwickelt die Technische Universität Berlin seit August 2017 im BMBF-Projekt „Modalitäten und Entwicklung institutioneller Forschungsdaten-Policies“ entsprechende Handlungsanleitungen. Ziel der ersten Projektphase ist die Konzeptionierung und Erstellung eines „Baukastens“ für institutionelle Forschungsdaten-Policies („Policy-Kit“). Als methodischer Ansatz werden ForschungsdatenPolicies deutscher Hochschulen gesammelt und evaluiert und mit internationalen Empfehlungen zu Forschungsdaten-Policies abgeglichen. Die Ergebnisse werden in diesem Artikel vorgestellt.</p><p>The number of research data policies at German universities has increased significantly since 2014 and there is a continuous trend upward. At first glance, a special characteristic of the German policies is evident: There is no single term, but there are several terms in use – “Leitlinie”, “Grundsätze”, “Policy”, “Richtlinie”. The policies also show significant differences regarding scope and content. In the course of the BMBF project “Modalities and development of institutional research data policies”, the Technische Universität Berlin is developing instructions to further promote the research data policies at German universities. The goal of the first phase of the project is the design and creation of a “construction kit” for institutional research data policies (“Policy Kit”). As a methodological approach, research data policies of German universities are collected and evaluated, and compared to international recommendations on research data policies. The results are presented in this article.</p> Bea Maria Hiemenz, Monika Kuberek ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S1-13 Fri, 13 Jul 2018 14:09:02 +0000 HeFDI – Die landesweite Initiative zum Aufbau von Forschungsdateninfrastrukturen in Hessen https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S14-27 <p>Digitale Forschungsdaten als Ressource sichern, aufbewahren und anderen zur Verfügung stellen: alle Phasen des Forschungsdatenzyklus adressiert das Projekt „Hessische Forschungsdateninfrastrukturen“ (HeFDI), in dem elf hessische Hochschulen und die HeBIS-Verbundzentrale unter Federführung der Philipps-Universität Marburg zusammenarbeiten. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert dieses Vorhaben mit 3,4 Millionen Euro von 2016 bis 2020. Seit Oktober 2016 arbeitet ein Team von mehr als 20 Personen an den hessischen Hochschulen am Forschungsdatenmanagement, das heißt beispielsweise an Policies, Repositorien, Schulungen und unterstützenden Tools für das aktive Datenmanagement. Das Team berät zudem die Forschenden bedarfsorientiert zu ihren Datenmanagementstrategien entlang des gesamten Datenlebenszyklus und insbesondere bei der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten. Ziel dieser Arbeit ist der Aufbau einer Forschungsdateninfrastruktur. Dazu werden die notwendigen organisatorischen Prozesse und technischen Entwicklungen zur Verankerung des Forschungsdatenmanagements – abhängig von den Anforderungen der beteiligten Hochschulen – angestoßen, koordiniert und etabliert. Das Projekt HeFDI nimmt dabei die strategisch bedeutsame Aufgabe der Sicherung und Bereitstellung von Forschungsdaten in einer koordinierten Gesamtstrategie an. Es vertritt einen Middle-out-Ansatz, bei dem Entscheidungs- und Arbeitsebenen systematisch miteinander verzahnt werden. Damit besitzt HeFDI Modellcharakter für institutionelle Kooperation und nachhaltige Governance-Strukturen im Bereich des Forschungsdatenmanagements; die in HeFDI erarbeiteten Lösungen stehen über Hessen hinaus exemplarisch für Synergie, Effizienz, Abstimmung und Arbeitsteilung.</p><p>In a joint project called Hessian Research Data Infrastructures (HeFDI), eleven universities in the State of Hesse face the challenge to save digital research data as a resource, as well as to store and prepare digital research data for publication and re-use. HeFDI is funded by the Hessian Ministry for Science and the Arts with 3.4 million Euros, running from 2016 to 2020. Since October 2016, more than 20 experts are working together as a team to build up an infrastructure for research data management, e. g. by implementing policies, developing repositories, offering workshops and trainings and helping with tools for active data management. They also lend advice and support to researchers concerning data management strategies, especially with respect to third party funding at the early stage of project proposals. Thus, the HeFDI-project’s objective consists in establishing a research data infrastructure which encompasses necessary organizational processes as well as technical developments and implementations. While there is strong cooperation, those processes and implementations are always adapted to local and institutional needs and the requirements of each university. Overall, HeFDI aims at tackling the crucial task to save and publish digital data by developing a coordinated common strategy for all project partners. At the same time, HeFDI represents a middle out-strategy: decision making and action levels are closely intertwined, and cooperation is based on a reliable and functional governance system. Therefore, HeFDI serves as a role model for institutional cooperation and sustainable governance structures in research data management. Solutions developed within HeFDI reach out far beyond the federal state of Hesse as they can be taken as an example for possible synergies, efficiency, proper reconcilement and the distribution of tasks.</p> Ortrun Brand, Wolfgang Stille, Joachim Schachtner ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S14-27 Fri, 13 Jul 2018 14:09:02 +0000 Von der Idee zum Konzept – Forschungsdatenmanagement an der Universität zu Köln https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S28-46 <p>Die Universität zu Köln, als eine der größten Hochschulen Deutschlands, nähert sich dem Thema universitätsweites systematisches Forschungsdatenmanagement (FDM) über eine Machbarkeitsstudie an. Im Laufe eines Jahres wurde der Status quo des Umgangs mit Forschungsdaten an der Universität, den Fakultäten, Instituten und Forschungsprojekten ermittelt. Als Grundlage für die weiteren Arbeiten wurde eine Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten erarbeitet und seitens der Universität verabschiedet. Ausgehend von einem umfänglichen FDM-Service-Portfolio wurden erste Maßnahmenpakete entwickelt, die mit einer realistischen Aufwandsabschätzung eine Grundlage für ein universitätsweites FDM innerhalb der nächsten drei Jahre legen sollen. Die Maßnahmen basieren im Wesentlichen auf dem Aufbau von Informations-, Beratungs- und Schulungsangeboten und sollen die Vernetzung der FDM-Akteure stärken. Ein weiteres Arbeitsgebiet liegt im Aufbau digitaler Services im Bereich Speicherung und Sichtbarmachung von Forschungsergebnissen.</p><p>The University of Cologne, one of the largest universities in Germany, has approached the topic of university-wide, systematic research data management (RDM) by means of a feasibility study. In the course of a year, the status quo of the handling of research data at the university, the faculties, institutes and research projects was investigated. As a basis for further work, a guideline for the handling of research data was developed and adopted by the university. Based on a comprehensive RDM-service portfolio, first packages of measures were developed in order to provide a basis for a university-wide RDM within the next three years, also giving a realistic estimate of costs. Essentially, the measures are centred on the development of information, consulting and training services and are intended to strengthen the networking of RDM actors. Another field of activity is the development of digital services in the area of storage and visualisation of research results.</p> Jens Dierkes, Constanze Curdt ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S28-46 Fri, 13 Jul 2018 14:09:03 +0000 Datenmanagementpläne leicht gemacht: TUB-DMP, das Web-Tool der TU Berlin für Datenmanagementpläne https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S47-60 <p>Das Web-Tool TUB-DMP ist ein weiterer Baustein in der Forschungsdaten-Infrastruktur der Technischen Universität Berlin, die vom „Servicezentrum Forschungsdaten und -publikationen“ (SZF) betrieben wird. TUB-DMP ergänzt das Repositorium für Forschungsdaten und Publikationen „Deposit-Once“, das die langfristige Verfügbarkeit, Verifizierung, Zitierbarkeit und Nachnutzbarkeit der Forschungsergebnisse gewährleistet. Forschungsdatenmanagement und ForschungsdatenInfrastruktur der TU Berlin sind nach den FAIR Data Principles (Findable, Accessible, Interoperable, Re-usable) ausgerichtet. Dieser Maßgabe entsprechend wurde auch TUB-DMP entwickelt, um den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Berlin ein Dokumentationswerkzeug an die Hand zu geben, das ein FAIRes Management ihrer Forschungsdaten ermöglicht. TUB-DMP wurde gemeinsam mit Pilotpartnern aus der TU Berlin entwickelt. Die erste Version wurde im September 2015 in Betrieb genommen, Version 2 mit einer Reihe von Erweiterungen im Dezember 2017.</p><p>The TUB-DMP Web tool is a further component in the research data infrastructure of the Technische Universität Berlin (TU Berlin), which is operated by the Service Center for Research Data and Publications (SZF). TUB-DMP complements “DepositOnce”, the repository for research data and publications, which guarantees the long-term availability, verification, citability and re-usability of research results. The management of research data and the research data infrastructure at TU Berlin are aligned with the FAIR data principles (Findable, Accessible, Interoperable, Re-usable). TUB-DMP was developed according to these requirements in order to provide scientists with a documentation tool that enables the FAIR data management of their research data. TUB-DMP was developed in cooperation with pilot partners from TU Berlin. The first version went live in September 2015, the extended second version was released in December 2017</p> Monika Kuberek, Fabian Fürste ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S47-60 Fri, 13 Jul 2018 14:09:03 +0000 Offene Forschungsdaten an der Universität Heidelberg: von generischen institutionellen Repositorien zu fach- und projektspezifischen Diensten https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S61-71 <p>Die Universität Heidelberg hat 2014 das Kompetenzzentrum Forschungsdaten als gemeinsame Serviceeinrichtung der Universitätsbibliothek und des Universitätsrechenzentrums eingerichtet. Der vorliegende Beitrag stellt die Angebote des Kompetenzzentrums zur Publikation von Forschungsdaten vor, fasst bisherige Erfahrungen zusammen und diskutiert auf dieser Grundlage exemplarisch die Rolle von institutionellen Veröffentlichungsplattformen für Open Research Data. Im Einzelnen werden dabei das institutionelle Datenrepositorium heiDATA, die Bild- und Multimediadatenbank heidICON sowie die derzeitige Weiterentwicklung des Dienstleistungsportfolios des Kompetenzzentrums im Rahmen des Projekts „Community-spezifische Forschungsdatenpublikation (CS-FDP)“ vorgestellt.</p><p>In 2014 Heidelberg University established the Competence Centre for Research Data as a joint facility of the University Library and the university’s Computing Centre. This article describes the Competence Centre’s services for publishing research data and examines on that basis the role of institutional publication platforms for open research data. In particular the paper discusses the institutional research data repository heiDATA, the image and multimedia database heidICON and the current refinement of the Competence Centre’s service portfolio within the project “Community Specific Research Data Publication (CS-FDP)”.</p> Jochen Apel, Fabian Gebhart, Leonhard Maylein, Martin Wlotzka ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S61-71 Fri, 13 Jul 2018 14:09:03 +0000 Pflichtablieferung von Dissertationen mit Forschungsdaten an die DNB – Anlagerungsformen und Datenmodell https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S72-78 <p>Im Rahmen des DFG-Projektes „Elektronische Dissertationen Plus“ (eDissPlus) entwickeln die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) Lösungen für eine zeitgemäße Archivierung und Publikation von Forschungsdaten, die im Zusammenhang mit Promotionsvorhaben entstehen. Dabei müssen die unterschiedlichen Anlagerungsformen von Forschungsdaten an eine Dissertation berücksichtigt und in einem Datenmodell abgebildet sowie das von der DNB verwendete Metadatenschema XMetaDissPlus überarbeitet werden. Das ist notwendig, um die Relationen zwischen der Dissertation und den abgelieferten Forschungsdaten-Supplementen sowie den Daten, die auf externen Repositorien verbleiben sollen, nachzuweisen und im Katalog der DNB recherchierbar zu machen. Dieser Beitrag stellt das Datenmodell und die Änderungen im Metadatenschema vor.</p><p>As a part of the DFG founded project “Electronic dissertations plus” (eDissPlus), the Humboldt University of Berlin (HU) and the German National Library (DNB) develop a prototype for an integrated system for archiving and publishing the research data generated or used by doctoral students as part of their dissertation project. In doing so, the different connections between thesis and research data must be considered and represented in a data model. Also, the metadata format XMetaDissPlus has to be revised according to the data model. This is necessary in order to trace the relationships between the thesis and the research data (which can either be submitted as a supplement to the document or be stored in an external repository) and make them searchable in DNB’s catalog. The paper describes the data model and the changes made in XMetaDissPlus.</p> Dirk Weisbrod ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S72-78 Fri, 13 Jul 2018 14:09:03 +0000 Anwendung von OPUS für Forschungsdaten – das Beispiel eines außeruniversitären Forschungsinstituts https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S79-91 <p>OPUS wurde als Dokumentenserver konzipiert und ursprünglich nicht für den Nachweis von Forschungsdaten angelegt. Mit vergleichsweise geringem Aufwand können dennoch Forschungsdaten als Supplementary Material zu Zeitschriftenbeiträgen publiziert werden. Auch reine Forschungsdatenpublikationen können via OPUS veröffentlicht werden, selbst wenn die gegenwärtig auf Textpublikationen zugeschnittene Metadatenerfassung weniger gut für die Beschreibung reiner Forschungsdaten geeignet ist. Ein Unterschied zu anderen Systemen und Anwendungsszenarien besteht in der Beschränkung, großvolumige Daten nicht innerhalb von OPUS selbst vorzuhalten. Der für das institutionelle Repository des Zuse-Instituts Berlin konzipierte pragmatische Lösungsansatz ist in OPUS ohne zusätzliche Programmierung umsetzbar und skaliert für beliebig große Forschungsdatensätze.</p><p>Primarily, OPUS has been designed as a document server and originally was not intended to serve as a repository for research data. However, it is possible to publish research data as supplementary material to a journal article with comparatively simple means. Independent data sets may also be published via OPUS, although the metadata description in OPUS, which has been customized for text publications, is less suited for the description of research data. What makes it different from other systems, however, is the limitation of storage capacity. Large data volumes should not be stored in OPUS. The pragmatic approach designed for the institutional repository of the Zuse Institute Berlin can be implemented in OPUS without additional programming, and is well suited for data sets of any size.</p> Wolfgang Peters-Kottig ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S79-91 Fri, 13 Jul 2018 14:09:03 +0000 SARA-Dienst: Software langfristig verfügbar machen https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S92-105 <p>Software spielt in vielen Disziplinen eine wichtige Rolle im Forschungsprozess. Sie ist entweder selbst Gegenstand der Forschung oder wird als Hilfsmittel zur Erfassung, Verarbeitung und Analyse von Forschungsdaten eingesetzt. Zur Nachvollziehbarkeit der durchgeführten Forschung sollte Software langfristig verfügbar gemacht werden. Im SARA-Projekt zwischen der Universität Konstanz und der Universität Ulm wird ein Dienst entwickelt, der versucht die Einschränkungen bereits bestehender Angebote aufzuheben. Dies beinhaltet u.a. die Möglichkeit, die gesamte Entwicklungshistorie auf einfache Weise mitzuveröffentlichen und für Dritte zur Online-Exploration anzubieten. Zudem bestimmen die Forschenden den Zeitpunkt und Umfang der zu archivierenden/veröffentlichenden Software-Artefakte selbst. Der SARA-Dienst sieht auch die Möglichkeit vor, eine Archivierung ohne Veröffentlichung vorzunehmen. Der geplante Dienst verbindet bereits bestehende Publikations- und Forschungsinfrastrukturen miteinander. Er ermöglicht aus der Arbeitsumgebung der Forschenden heraus eine Archivierung und Veröffentlichung von Software und unterstützt Forschende dabei, bereits prozessbegleitend Zwischenstände ihrer Forschung festzuhalten. Aufgrund seines modularen Aufbaus kann der SARA-Dienst in unterschiedlichen Szenarien zum Einsatz kommen, beispielsweise als kooperativer Dienst für mehrere Einrichtungen. Er stellt eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Angeboten im Forschungsdatenmanagement dar.</p><p>Software plays an important role in many scientific disciplines. Whether software itself is the research focus or whether software tools are used to create, process and analyse data – software should be available for the long term to make the research process reproducible. In the context of the SARA project conducted by the University of Konstanz and Ulm University, a service is being developed which aims to avoid restrictions of existing services. This includes the possibility to easily publish the whole change history and make it available for others to explore online. Additionally, the researchers decide when and what they want to archive/publish. The SARA service also allows for archiving of software without making it publicly accessible. It connects existing publication and research infrastructures. Researchers can trigger a publication of software from their research environment and are encouraged to publish software artefacts already during the research process. The new service can be used in various scenarios due to its modular design, for example as a cooperative service for several institutions. The SARA Service is a useful addition to already existing research data management services.</p> Franziska Rapp, Stefan Kombrink, Volodymyr Kushnarenko, Matthias Fratz, Daniel Scharon ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S92-105 Fri, 13 Jul 2018 14:09:03 +0000 Sozialwissenschaftliche Forschungsdaten langfristig sichern und zugänglich machen: Herausforderungen und Lösungsansätze https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S106-122 <p>Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind gemäß der guten wissenschaftlichen Praxis dazu angehalten, den Forschungsprozess möglichst transparent zu halten, ihre Forschungsergebnisse reproduzierbar zu machen und im Sinne von „Open Science“ erhobene Daten für die Nachnutzung zur Verfügung zu stellen. Dies ist allerdings mit einigen Hürden verbunden. So müssen nachnutzbare Daten so dokumentiert werden, dass sie für Dritte auffindbar und verständlich sind. Gleichzeitig müssen personenbezogene Daten der Teilnehmenden ausreichend geschützt werden. Forschende sind hier auf Unterstützung angewiesen, um diesen Ansprüchen an die empirische Forschung gerecht zu werden. Dieser Artikel geht zunächst auf die Hürden bei der Bereitstellung von sozialwissenschaftlichen Forschungsdaten ein und stellt dann Dienstleistungen des GESIS Datenarchivs für Sozialwissenschaften vor, die Forschenden helfen, diese Hürden zu meistern.</p><p>In accordance with the rules of good scientific practice, social scientists are encouraged to keep the research process as transparent as possible, to make their research results replicable, and – in the spirit of “Open Science” – to make collected data available for re-use. However, this is associated with a number of hurdles. For example, reusable data must be documented in such a way that it can be found and understood by third parties. At the same time, personal data of respondents must be adequately protected. Researchers need support to meet these demands on empirical research. The article first discusses the barriers to the provision of social science research data and afterwards presents special services of the GESIS Data Archive for Social Sciences, which help researchers to overcome these hurdles.</p> Anja Perry, Jonas Recker ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S106-122 Fri, 13 Jul 2018 14:09:03 +0000 Feldnotizen und Videomitschnitte. Zum Forschungsdatenmanagement qualitativer Daten am Beispiel der ethnologischen Fächer https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S123-141 <p>Sollen Daten aus qualitativer (Sozial-)Forschung dauerhaft archiviert und für die Nachnutzung zur Verfügung gestellt werden, dann entstehen erhebliche Probleme: Solche Daten sind kaum standardisiert und liegen in heterogenen Formaten vor, sie sind meist hoch sensibel und benötigen besondere Schutzmechanismen. Der Beitrag thematisiert das Forschungsdatenmanagement qualitativer Daten am Beispiel ethnografischer Forschung aus unterschiedlichen Perspektiven: Er bietet erstens Einblicke in die Positionen von Ethnologinnen und Ethnologen und skizziert fachspezifische Probleme und stellt zweitens vor, welche infrastrukturellen Lösungen für ähnlich gelagerte Schwierigkeiten bereits existieren. Grundlage sind Erhebungen, die im Rahmen des Fachinformationsdienstes Sozial- und Kulturanthropologie an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin einerseits den aktuellen Stand des Umgangs mit Forschungsdaten und andererseits Bedingungen und Lösungen für die Überführung ethnografischer Materialien in digitale Langzeitarchive eruieren.</p><p>There are substantial obstacles when speaking of archiving and making reusable qualitative research data from the social sciences. Not only is that kind of data barely standardized and is usually collected in heterogeneous formats, but also due to its highly sensitive nature, adequate access control systems are imperative. The paper sheds light on the research data management of ethnographic research from multiple perspectives: From the lens of ethnographers, the argument first outlines common obstacles in the field and, second, introduces existent digital information infrastructures with viable solutions for similar challenges. The Specialized Information Service Social- und Cultural Anthropology (University Library of Humboldt-Universität zu Berlin) collected comprehensive data to elicit facts about how ethnographers integrate research data management into their daily research practices and what conditions and solutions are deemed necessary to ingest ethnographic material for digital long-term preservation.</p> Matthias Harbeck, Sabine Imeri, Wjatscheslaw Sterzer ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S123-141 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Der Chimäre auf der Spur: Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S142-162 <p>Forschungsdaten nehmen in den Geistes- und Kulturwissenschaften eine immer wichtigere Rolle im Forschungsprozess ein. Doch dieser Vorgang ist nicht frei von Widersprüchen und Missverständnissen – das aus den Naturwissenschaften stammende Konzept „Forschungsdaten“ kann nur bedingt auf traditionelle Arbeitsverfahren in den Geisteswissenschaften übertragen werden. Der vorliegende Beitrag thematisiert anhand der Spezifika geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten das Spannungsverhältnis zwischen Relevanz und Wahrnehmung bei den Forschenden sowie zwischen Konzeption und Umsetzung im Forschungsalltag.</p><p>Research data is getting more and more important in the humanities and cultural studies and now plays an important role in the research process. But contradictions and misunderstandings are also part of this development. The concept of research data comes from the sciences, and can only be transferred to the traditional scholarly methods of the humanities to a limited degree. Based on the specifics of research data in the humanities, the article deals with the tensions between relevance and familiarity among the researchers as well as between the conception and implementation in the research process.</p> Fabian Cremer, Lisa Klaffki, Timo Steyer ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S142-162 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Open-Access-Monografien in deutschsprachigen Universitätsverlagen https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S163-180 <p>Universitätsverlage fördern die Publikation wissenschaftlicher Monografien, insbesondere OpenAccess-Monografien. Dieses Publikationsformat stellt Verlage unter anderem bei der Frage der Ausgestaltung von Open Access und Themen wie Finanzierung, Kund/inn/en und Qualitätssicherung vor Herausforderungen. Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer qualitativen Befragung, welche Lösungsansätze Universitätsverlage im deutschsprachigen Raum bei diesen Themen verfolgen. Es zeigt sich, dass die Lösungsansätze verschieden sind.</p><p>University presses support monograph publishing, especially as open access monographs. Challenges of this new publishing model arise in different areas, for example with respect to the design of open access, and topics like business models, customers and quality management. By means of a qualitative survey, this study examines the approaches taken by university presses in German-speaking countries to solve these problems. As can be shown, the approaches are various.</p> Claudia Schober ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S163-180 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Zeitretrieval in der verbalen Inhaltserschließung https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S181-192 <p class="abstract">Die Zeitdimension spielt im Retrieval oft eine wichtige Rolle. Dennoch ist eine inhaltliche Suche nach der Zeitfacette in Katalogen und anderen Recherchesystemen kaum sinnvoll umgesetzt, da die zugrundeliegenden Erschließungssysteme die Erfassung der Zeitfacette nur unzureichend abbilden. Der Artikel stellt kurz den Status quo dar und entwickelt eine Idee für ein verbessertes Retrieval der Zeitschlagwörter bei der inhaltlichen Erschließung.</p><p class="abstract" xml:lang="en-GB">Time plays an important role in bibliographic retrieval. Despite of that, the results of subject-focused time searches in library catalogs and other retrieval systems are often inadequate, as the cataloging and indexing systems do not sufficiently represent the time aspect. The article explains the status quo and goes on to discuss an idea for an improved recording and retrieval of temporal subject headings.</p> Esther Scheven, Michael Frederic Wening ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S181-192 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Bericht zum Workshop “Rechtliche Aspekte bei digitalen Forschungsdaten” an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S193-201 <p>  Bericht zum Workshop “Rechtliche Aspekte bei digitalen Forschungsdaten” an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).</p> Thomas Hartmann, Ben Kaden, Michael Kleineberg ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S193-201 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Konferenz und Erfahrungsaustausch: 26 Fachreferentinnen und Fachreferenten geisteswissenschaftlicher Fächer treffen sich in Bensberg (ZBIW-Seminar 26.-27.02.2018) https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S202-207 Tagungsbericht Dorothee Graf ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S202-207 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Neue Konzepte für die Informations-und Literaturversorgung? - Eine Zusammenfassung der Fortbildung „Fachinformationsdienste: Angebote und Perspektiven der überregionalen Informationsversorgung“ https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S208-213 <p>Tagungsbericht</p> Rainer Plappert ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S208-213 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Research Information Systems – fit for the future? A report on the situation and plans of the University of Sheffield Library https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S214-221 <p>This article discusses the University of Sheffield’s rationale for joining, and the experience of participating in, the Development Partner Programme for Ex Libris’ Esploro product.  It should be noted that the article expresses the opinions of the University of Sheffield Library staff writing the article, and not the Ex Libris company.</p> Tracey Clarke, Andy Bussey ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S214-221 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Bericht aus der 73. Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S222-228 <p>  Bericht aus der 73. Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme</p> Edith Röschlau ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S222-228 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Neue Verbundangebote für die Wissenschaft - Bericht der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme über ihre Planungen https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S229-233 <p>  Neue Verbundangebote für die Wissenschaft - Bericht der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme über ihre Planungen</p> Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S229-233 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Kathrin Drechsel als Vorsitzende des Regionalverbands Sachsen – Sachsen-Anhalt – Thüringen verabschiedet https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S234 <p>  </p> Ulrike Scholle ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S234 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Ausschreibung der Kommissionen des VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e. V. zum 1.10.2018 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S235-239 <p>  </p> Ulrike Scholle ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S235-239 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Gemeinsame Kommissionen von VDB und dbv – Mitglieder der neuen Amtszeit https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S240 <p>  </p> Ulrike Scholle ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S240 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Bibliothek - Qualifikation - Perspektiven: D-A-CH-S-Tagung der bibliothekarischen Verbände - 13. bis 14. Februar 2019, Ludwig-Maximilians-Universität München https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S241-243 <p>  </p> Ulrike Scholle ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S241-243 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Kommission für Rechtsfragen: Tätigkeitsbericht 2017 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S244 <p>  </p> Thomas Witzgall ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S244 Fri, 13 Jul 2018 14:09:04 +0000 Gemeinsame Baukommission des Deutschen Bibliotheksverbands und des Vereins Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare: Jahresbericht 2017 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S245-246 <p>  </p> Susanne Kandler ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S245-246 Fri, 13 Jul 2018 14:09:05 +0000 Regionalverband Berlin-Brandenburg: Jahresbericht 2017 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S247-249 <p>  </p> Janin Präßler ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S247-249 Fri, 13 Jul 2018 14:09:05 +0000 Landesverband Hessen: Hessischer Bibliothekstag 2018, 14. Mai 2018 in Wetzlar https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S250-252 <p>  </p> Julijana Nadj-Guttandin ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S250-252 Fri, 13 Jul 2018 14:09:05 +0000 Regionalverband Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen: Mitgliederversammlung: Wahl eines neuen Vorstandes https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S253 <p>  </p> Susann Özüyaman ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S253 Fri, 13 Jul 2018 14:09:05 +0000 Landesverband Bayern: Eine Zusammenfassung der Fortbildung „Fachinformationsdienste: Angebote und Perspektiven der überregionalen Informationsversorgung“ https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S254 <p>  </p> Ulrike Scholle ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S254 Fri, 13 Jul 2018 14:09:05 +0000 Aus der Mitgliederverwaltung https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S255-261 <p>  </p> Ulrike Scholle ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 https://www.o-bib.de/article/view/2018H2S255-261 Fri, 13 Jul 2018 14:09:05 +0000