o-bib. Das offene Bibliotheksjournal / Herausgeber VDB https://www.o-bib.de/bib <h2>Herausgegeben vom VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare</h2> <p><strong class="obib">o-bib. </strong>Das offene Bibliotheksjournal: Der Name ist Programm. Beiträge werden Open Access unter einer Creative Commons Namensnennung-Lizenz (CC BY) veröffentlicht.</p> <p><strong class="obib">o-bib</strong> ist offen für eine breite Palette an bibliothekarischen Themen. Beiträge können von allen interessierten Autor*innen eingereicht werden (auf Deutsch oder Englisch).</p> <p><strong class="obib">o-bib</strong>-Beiträge erscheinen zeitnah nach Abschluss des redaktionellen Prozesses. Die vorliegenden Beiträge werden vierteljährlich in einem Heft zusammengefasst. Fachbeiträge unterliegen einem Peer Review durch zwei Gutachter*innen. Daneben veröffentlicht <span class="obibtext">o-bib</span> Berichte über Tagungen und Veranstaltungen, kleinere Beiträge über Projekte, Neuerungen etc., Rezensionen sowie in einem Verbandsteil Nachrichten aus dem Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB).</p> <p><strong class="obib">o-bib</strong> wird vom VDB herausgegeben, mit Open Journal Systems (OJS) produziert und bei der Universitäts­bibliothek der LMU München gehostet. Autor*innen können sich für <span class="obibtext">o-bib</span> registrieren und ihre Beiträge online einreichen. Bei Interesse an der Mitarbeit (z.B. als Gutachter*in, Redakteur*in oder Layouter*in) wenden Sie sich bitte an die Redaktion.</p> <p>In <strong class="obib">o-bib</strong> werden in der Regel nur Originalbeiträge veröffentlicht. Die Autor*innen räumen dem VDB das einfache Nutzungsrecht ein zur Veröffentlichung des Beitrags in <span class="obibtext">o-bib</span>. Das Urheberrecht und alle damit verbundenen Verwertungsrechte verbleiben ohne jede Einschränkung bei den Autor*innen. Dazu gehört auch das Recht, den Beitrag noch an anderer Stelle, z.B. in einem Repositorium, zu publizieren.</p> de-DE o-bib. Das offene Bibliotheksjournal / Herausgeber VDB 2363-9814 Die Session „Forschungsdaten in den Fachdisziplinen“ auf dem Bremer Bibliothekartag https://www.o-bib.de/bib/article/view/5724 Annette Strauch-Davey Copyright (c) 2021 Annette Strauch-Davey http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-23 2021-11-23 8 4 1 5 10.5282/o-bib/5724 Wissenschaftliche Bibliotheken und Digital Humanities https://www.o-bib.de/bib/article/view/5761 Sonja Rosenberger Jana Madlen Schütte Copyright (c) 2021 Sonja Rosenberger , Jana Madlen Schütte http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 8 4 1 3 10.5282/o-bib/5761 Makerspace-Toolboxen für Bibliotheken in der Schweiz https://www.o-bib.de/bib/article/view/5729 <p>In diesem Text werden mobile Makerspace-Toolboxen vorgestellt, welche von kleinen schweizerischen allgemeinen öffentlichen Bibliotheken bestellt werden können, um eigene Makerspace-Veranstaltungen durchzuführen, sowie die vorläufigen Ergebnisse einer Umfrage zur Nutzung dieser Boxen dargestellt. Entgegen den Vorhersagen aus der Literatur zu Makerspaces in Bibliotheken zeigt sich, dass sie ‒ obwohl die Bibliotheken überwiegend zufrieden mit ihnen sind ‒ nicht viel an den Angeboten der Bibliotheken ändern: Die meisten Veranstaltungen konzentrieren sich auf das Ausprobieren der Technologien durch die Nutzer*innen. Die Zielgruppen sind meist Kinder und Familien. Die Bibliotheken haben die Makerspace-Toolboxen in ihre etablierte Arbeit integriert.</p> Claudia Kovalik Karsten Schuldt Copyright (c) 2021 Claudia Kovalik, Karsten Schuldt http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-09 2021-11-09 8 4 1 12 10.5282/o-bib/5729 Die Rolle des Open Access Monitor Deutschland bei der Antragstellung im DFG-Förderprogramm „Open-Access-Publikationskosten“ https://www.o-bib.de/bib/article/view/5731 <p>Durch Unterstützung des DFG-Förderprogramms „Open Access Publizieren“ wurden zwischen 2010 und 2020 vielerorts Publikationsfonds eingerichtet und Finanzströme neu geordnet. Das seit 2021 gültige neue Förderprogramm „Open-Access-Publikationskosten“ schafft einerseits neue Optionen für die Mittelverwendung, stellt aber andererseits aufgrund der noch stärkeren Betonung der Strukturbildung auch erhöhte Anforderungen an die Antragstellung. Zur Unterstützung der Antragstellung wurden beim Open Access Monitor Deutschland neue Funktionen implementiert, die die notwendige Datenerhebung wesentlich erleichtern. Mit ihrer Hilfe ist es beispielsweise auf einfache Art möglich, das Publikationsaufkommen differenziert nach Verlagen zu erheben.</p> Bernhard Mittermaier Copyright (c) 2021 Bernhard Mittermaier http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-09 2021-11-09 8 4 1 14 10.5282/o-bib/5731 Forschungsdatenrepositorium mit einem kooperativen Betriebsmodell https://www.o-bib.de/bib/article/view/5732 <p>Datenrepositorien gehören inzwischen zum Kernangebot vieler Bibliotheken. In diesem Kontext sind kooperative Betriebsmodelle eine selten genutzte, aber sehr attraktive Möglichkeit. Durch die Arbeitsteilung und die Trennung von technischem Betrieb und inhaltlicher Betreuung kann so auch bei einer begrenzten Ressourcenlage ein angemessenes Ergebnis erlangt werden. Für Konzeption, Implementierung und Betrieb eines Repositoriums bedarf es qualifiziertes Fachpersonal sowohl auf technischer als auch auf bibliothekarischer bzw. kuratierender Seite. Angesichts des gegenwärtigen Fachkräftemangels sollte daher kritisch hinterfragt werden, ob jede Bibliothek „das Rad neu erfinden“ muss. Das Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz hat sich deshalb für eine kooperative Umsetzung mit FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (FIZ Karlsruhe) entschieden.</p> <p>So wurde das Datenrepositorium KonDATA der Universität Konstanz basierend auf dem von FIZ Karlsruhe betriebenen Dienst RADAR realisiert. Mit „RADAR Local“ stellt FIZ Karlsruhe eine anpassbare Repositoriums-Lösung bereit, die lokal an der Universität betrieben wird. Pflege und Wartung der Software werden dabei remote von Mitarbeiter*innen des Leibniz-Instituts erledigt. Dadurch ist vor Ort kein technisches Personal notwendig, sodass sich das KIM auf die bibliothekarischen Kernkompetenzen bei der Kuratierung der Daten fokussieren kann. Dieser Artikel beschreibt den Bedarf der Universität Konstanz, den Auswahlprozess bis zur geeigneten Lösung und wie das gewählte kooperative Betriebsmodell ausgestaltet und umgesetzt wurde. Anschließend werden das Betriebsmodell, seine Vor- und Nachteile sowie seine langfristigen Auswirkungen diskutiert.</p> <p> </p> Gabriel Schneider Matthias Landwehr Copyright (c) 2021 Gabriel Schneider, Matthias Landwehr http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-09 2021-11-09 8 4 1 11 10.5282/o-bib/5732 RegionaliaOpen https://www.o-bib.de/bib/article/view/5746 <p>Am Beispiel der Badischen Landesbibliothek wird aufgezeigt, welche Rolle den Regionalbibliotheken im Zuge der Open-Access-Transformation zukommt und welche Schritte diese unternehmen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Dabei wird das neue Repositorium der Badischen Landesbibliothek „RegionaliaOpen – Open-AccessPublikationsserver für den Südwesten“ vorgestellt und erläutert, wie der Weg bis dahin aussah. Thematisiert werden zudem die Herausforderungen und Besonderheiten eines Repositoriums an einer Landesbibliothek und es wird erklärt, welche Entscheidungen hinsichtlich Inhalten und Adressaten, Software, Erschließung und Workflows getroffen wurden. Zudem wird über die Erfahrungen bei der Gewinnung von Kooperationspartnern und dem Aufbau von Publikationsservices für die landeskundliche Community berichtet.</p> Jana Madlen Schütte Copyright (c) 2021 Jana Madlen Schütte http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-09 2021-11-09 8 4 1 10 10.5282/o-bib/5746 Digitalisierte Schweizer Zeitungen auf e-newspaperarchives.ch https://www.o-bib.de/bib/article/view/5723 <p>Die Zeitungsdigitalisierung begann in der Schweiz erst spät. Erst 2006 ging die erste digitalisierte Zeitung ins Netz, danach wurde einiges realisiert. Seit 2018 existiert die nationale Plattform e-newspaperarchives.ch für digitalisierte Schweizer Zeitungen. Die Schweizerische Nationalbibliothek ist für den Betrieb verantwortlich und realisiert darauf ihre eigenen Projekte. Auch die meisten Kantons- und Universitätsbibliotheken der Schweiz präsentieren ihre Zeitungen auf dieser nationalen Plattform. Gemeinsames Ziel ist es, der Wissenschaftscommunity aber auch einer grösseren Öffentlichkeit diese Inhalte im Bild und Volltext zugänglich zu machen. Mitte 2021 umfasste e-newspaperarchives.ch 148 Titel und rund 6,7 Millionen Seiten. Die verwendete Software Veridian ist eines der international führenden Produkte für solche Anwendungen und bietet im Frontend alle wünschbaren Funktionalitäten für die Bibliothekskundschaft. Die Universitätsbibliothek Bern ist eine der Partnerorganisationen, die ihre digitalisierten Zeitungen hier aufgeschaltet hat und langjährige Erfahrung mit den einschlägigen Workflows und Standards vorweisen kann.</p> <p><em> </em></p> Christian Lüthi Copyright (c) 2021 Christian Lüthi http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-09 2021-11-09 8 4 1 15 10.5282/o-bib/5723 Citizen Science https://www.o-bib.de/bib/article/view/5727 <p>Citizen Science – verstanden als Zusammenarbeit von professionell und ehrenamtlich tätigen Forschenden im gesamten Forschungskreislauf, von der Entwicklung wissenschaftlicher Fragestellungen über die Sammlung bis zur Analyse und Interpretation von Daten – hat in jüngster Zeit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der programmatische Beitrag identifiziert ausgehend von den praktischen Erfahrungen der Zentralbibliothek Zürich drei Chancen für Citizen Science in wissenschaftlichen Bibliotheken. Erstens sind die Stammkundinnen und -kunden potentielle Citizen Scientists, zu denen die Bibliotheken bereits Kontakt haben. Zweitens gewährleisten die Infrastrukturen die Nachhaltigkeit der Ergebnisse von Citizen Science-Projekten. Drittens ermöglicht es der digitalisierte Bestand der Bibliotheken, in Citizen Science-Projekten neuartige Fragestellungen an bekanntes Material zu richten.</p> <p>Wissenschaftlichen Bibliotheken – insbesondere denjenigen mit einem doppelten Auftrag als Univer-sitätsbibliothek einerseits, Landes-, Regional- oder Stadtbibliothek andererseits – eröffnet Citizen Science die Perspektive, ihre Position als Vermittler zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu stärken, neue Formen der Partizipation mitzugestalten und den Prozess der Wissensgenerierung zu unterstützen.</p> Stefan Wiederkehr Copyright (c) 2021 Stefan Wiederkehr http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-16 2021-11-16 8 4 1 13 10.5282/o-bib/5727 Narrative Information Access for a Precise and Structured Literature Search https://www.o-bib.de/bib/article/view/5730 <p>Der essentielle Bestandteil des wissenschaftlichen Diskurses ist die Veröffentlichung von Wissen in stringenten Argumentationen. Digitale Bibliotheken kurieren diese Veröffentlichungen in großen Sammlungen und bieten Zugangspfade für das Wissen an. Die Suche nach Argumenten mit Schlüsselworten ist jedoch oft nicht präzise genug.</p> <p>In enger Kooperation zwischen der Universitätsbibliothek und dem Institut für Informationssysteme der Technischen Universität Braunschweig entsteht im Fachinformationsdienst (FID) Pharmazie ein narrativer Service, um eine präzise und variablen-behaftete Suche nach gezielten Argumentationsstrukturen in wissenschaftlicher Fachliteratur zur Verfügung zu stellen. Dieser wird im zentralen Dienst des FID Pharmazie - der wirkstoffzentrierten Rechercheplattform PubPharm (<a href="http://www.pubpharm.de/">www.pubpharm.de</a>) - zur Verfügung gestellt.</p> <p>Der narrative Service bietet eine präzise Suche nach Argumentationsstrukturen, indem Nutzer*innen gezielt Anfragen nach Interaktionen zwischen relevanten pharmazeutischen Entitäten (wie z.B. Wirkstoffe, Krankheiten, Targets) formulieren können. Beispielsweise können so zentrale Wirkmechanismen formuliert und präzise gesucht werden. Ergänzend wird eine variablen-behaftete Suche bereitgestellt. Hier können Nutzer*innen ihr Forschungsfeld explorieren, indem beispielsweise sämtliche Wirkstoff-Krankheit Beziehungen mit zugehörigen Referenzen strukturiert visualisiert werden. Um solche Suchen zu ermöglichen, werden Dokumente vorverarbeitet, indem wichtige Entitäten annotiert und Interaktionen zwischen diesen extrahiert werden. Der narrative Service wird aktuell von der pharmazeutischen Fachcommunity evaluiert. In diesem Beitrag wird die Technik des narrativen Service vorgestellt und die Übertragbarkeit auch für andere Domänen unterschiedlichster Fachdisziplinen erörtert.</p> Hermann Kroll Christina Draheim Copyright (c) 2021 Hermann Kroll, Christina Draheim http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 8 4 1 13 10.5282/o-bib/5730 aviDa: Entwicklung einer Forschungsdateninfrastruktur für audiovisuelle Daten der Qualitativen Sozialforschung https://www.o-bib.de/bib/article/view/5733 <p>Im Rahmen des DFG-Projekts aviDa entwickeln die Technische Universität Berlin und die Universität Bayreuth eine Forschungsdateninfrastruktur für die digitale Sicherung und Nachnutzung audiovisueller Forschungsdaten der Qualitativen Sozialforschung. Dieser Beitrag stellt die technischen Projektergebnisse vor, erörtert technische und konzeptionelle Herausforderungen und Lösungen und benennt grundlegende Fragestellungen im Umgang mit unterschiedlichen Publikationskulturen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zugriffsrechtemanagement und dem Umgang mit audiovisuellen Forschungsdaten im Repositorium.</p> Ulrike Golas Martin Walk Copyright (c) 2021 Ulrike Golas, Martin Walk http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-23 2021-11-23 8 4 1 11 10.5282/o-bib/5733 Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften https://www.o-bib.de/bib/article/view/5739 <p style="color: #000000; font-family: 'Times New Roman'; font-size: medium; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;">Der Beitrag konzentriert sich bewusst auf jene Daten in den Geisteswissenschaften, die sich nicht den Digital Humanities zuordnen lassen und damit nicht schon per se bewusst auf die digitale Dimension des Fachs fokussieren. Spätestens beim Ausfüllen der von den Fördergebern vorgeschriebenen Datenmanagementplänen stellt sich für viele Wissenschafter*innen die Frage, was denn nun in ihrem Fall eigentlich die Forschungsdaten sind, die sie sicher und langfristig verfügbar machen sollen. Handelt es sich dabei um die Texte die verwendet oder produziert werden oder die Bilder, auf die der Text Bezug nimmt? Die fehlende Auseinandersetzung mit Datenmanagement während des Studiums und beim Verfassens der Abschlussarbeit führt nicht nur dazu, dass viele Informationen, die von anderen Forscher*innen weitergenutzt werden könnten, verloren gehen, sondern auch zu Rechtsunsicherheiten und im schlimmsten Fall zu juristischen Problemen. Hier den richtigen Weg zwischen aus Furcht vor juristischen Konsequenzen zurückgehaltenen Informationen und einem möglichst offenen Umgang mit Daten zu finden, ist eine Gratwanderung und bedarf genauer Anleitungen und viel Hintergrundwissen. Wie man als Forschungsdatenmanager*in an Bibliotheken am besten Geisteswissenschaftler*innen dabei hilft „as open as possible, as closed as necessary“ zu agieren, soll im Rahmen des Beitrags andiskutiert werden.</p> Susanne Blumesberger Copyright (c) 2021 Susanne Blumesberger http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-16 2021-11-16 8 4 1 8 10.5282/o-bib/5739 A first metadata schema for learning analytics research data management https://www.o-bib.de/bib/article/view/5735 <p>Forschungsdaten bilden die Grundlage für wissenschaftliches Arbeiten und um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Learning Analytics ist die Wissenschaft zur Verbesserung des Lernens in verschiedenen Bereichen des Bildungssektors, doch obwohl die Datenerhebung zum größten Teil mittels computer-gestützter Verfahren durchgeführt wird, besitzt die Disziplin zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Forschungsdatenmanagementkultur oder -konzepte. Wie jede Forschungsdisziplin hat Learning Analytics ihre Eigenheiten, die für die Erstellung von Forschungsdatenmanagementkonzepten, insbesondere für die Generalisierung von Daten und die Modellierung eines Metadatenmodells, wichtig sind. Die folgende Arbeit präsentiert Ergebnisse einer Anforderungsanalyse für Learning Analytics, um relevante Elemente für ein Metadatenschema zu identifizieren. Zur Erreichung dieses Ziels führten wir zunächst eine Literaturrecherche durch, gefolgt von einer Untersuchung unserer eigenen Forschung an Softwareumgebungen zur Evaluierung von kollaborativen Programmierszenarien an zwei Hochschulstandorten. Aus den Ergebnissen lassen sich ein disziplinspezifischer wissenschaftlicher Workflow sowie ein fachspezifisches Objektmodell ableiten, das alle erforderlichen Merkmale für die Entwicklung eines für Learning Analytics spezifischen Metadatenmodells für die Nutzung von Datenbeständen aufzeigt.</p> Ian Wolff David Broneske Veit Köppen Copyright (c) 2021 Ian Wolff, David Broneske, Veit Köppen http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-30 2021-11-30 8 4 1 20 10.5282/o-bib/5735 DBIS – Eine erfolgreiche Kooperation in die Zukunft führen https://www.o-bib.de/bib/article/view/5737 <p>Mit dem Datenbank-Infosystem (DBIS) arbeiten kooperativ weit über 300 Bibliotheken. DBIS stellt somit einen wichtigen Teil der deutschsprachigen wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur dar. Diese Infrastruktur wird immer internationaler und moderner, was neue Anforderungen an DBIS mit sich bringt. In einem von der DFG geförderten Projekt soll DBIS daher umfassend modernisiert werden. Dafür wurden an der Universitätsbibliothek Regensburg zunächst verschiedene Formen des User Experience (UX) Research, also der Forschung zu Erfahrungen mit DBIS und zur Nutzung der Plattform, durchgeführt. Dieser Artikel stellt insbesondere die Methodik des UX Research vor und stellt diese in den Zusammenhang des DBIS-Projekts und dessen Weg in die Zukunft.</p> <p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p> Luis Moßburger Felix Riedl Constantin Lehenmeier Brigitte Doß Copyright (c) 2021 Luis Moßburger, Felix Riedl, Constantin Lehenmeier, Brigitte Doß http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-16 2021-11-16 8 4 1 13 10.5282/o-bib/5737 Rezension zu: McGuinness, Claire: The academic teaching librarian’s handbook / Claire McGuinness https://www.o-bib.de/bib/article/view/5767 Wilfried Sühl-Strohmenger Copyright (c) 2021 Wilfried Sühl-Strohmenger http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-16 2021-11-16 8 4 1 6 10.5282/o-bib/5767 Bewerbungsaufruf: Der gemeinsame Beirat für EZB und DBIS wird für die Amtsperiode Mai 2022 bis April 2025 neu besetzt https://www.o-bib.de/bib/article/view/5773 Silke Weisheit Copyright (c) 2021 Silke Weisheit http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-23 2021-11-23 8 4 1 1 10.5282/o-bib/5773 Buten und binnen – wagen und winnen https://www.o-bib.de/bib/article/view/5785 <p>Editorial zum Tagungsband für den 109. Deutschen Bibliothekartag in Bremen 2021</p> Klaus-Rainer Brintzinger Heidrun Wiesenmüller Achim Oßwald Copyright (c) 2021 Klaus-Rainer Brintzinger, Heidrun Wiesenmüller, Achim Oßwald http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2021-11-23 2021-11-23 8 4 1 2 10.5282/o-bib/5785