regiopen – die Publikationsplattform der WLB Stuttgart

Ein Projektbericht zur Nachnutzung von Daten aus Open Journal Systems (OJS) im Verbundkatalog K10plus

Lydia Busch, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart
Benedikt Hummel, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart
Carsten Kottmann, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart

Zusammenfassung

Die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart (WLB) baut einen Publikationsdienst auf, der Literatur zur südwestdeutschen Landesgeschichte (insbesondere Württembergs) aus Zeitschriften und Schriftenreihen Open Access zur Verfügung stellt. Angesprochen sind neben größeren Institutionen vor allem kleinere Geschichts- und Heimatvereine sowie Archive, die bisher keine Möglichkeit hatten, mit ihren Publikationen die Transformation in Open Access zu vollziehen. Realisiert wird die Plattform mit den Softwarelösungen Open Journal Systems (OJS) und Open Monograph Press (OMP); sie bietet Artikel im Volltext an. Über verschiedene von der WLB in Eigenleistung entwickelte Plugins ist eine Nachnutzung der Metadaten im Verbundkatalog K10plus via automatisierter Datenablieferung ermöglicht worden. Dazu musste OJS erheblich angepasst werden, um dem Datenstand im K10plus zu genügen. Für OMP wurde eine solche Weiterentwicklung ebenfalls begonnen.

Summary

The Württemberg State Library in Stuttgart (WLB) has set up a publication service that makes literature on the history of the German South-West (especially Württemberg) from journals and series of publications available in open access. In addition to larger institutions, the focus is primarily on smaller (local) history associations and archives that up to now had no opportunity to transform their publications into open access. The platform is based on the software solutions Open Journal Systems (OJS) and Open Monograph Press (OMP); it offers texts at article level in full text. Various plugins developed by the WLB allow reusing the metadata in the K10plus catalog via automated data delivery. For this, OJS had to be modified considerably in order to meet the state of the K10plus data. There will be a similar development for OMP.

Zitierfähiger Link (DOI): https://doi.org/10.5282/o-bib/5863

Autorenidentifikation:
Lydia Busch: GND: http://d-nb.info/gnd/1272862488
Benedikt Hummel: ORCID: 0000-0003-2016-7441, GND: http://d-nb.info/gnd/1241355037
Carsten Kottmann: ORCID: 0000-0002-6927-5083, GND: http://d-nb.info/gnd/1156199077

Schlagwörter: Württembergische Landesbibliothek, Elektronisches Publizieren, Kulturgut, Open Journal System, Open Monograph Press, Landesgeschichte, Landeskunde, Baden-Württemberg, Metadaten, Verbundkatalog, K10plus, Open Access

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.

1. Die Publikationsplattform regiopen

Die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart (WLB) betreibt seit dem 15. April 2021 eine neue Publikationsplattform: regiopen.1 Der Name ist dabei Programm: Die WLB will mit regiopen regionales Schrifttum im offenen Zugriff ermöglichen. Es ist eine wissenschaftliche Open-Access-Publikationsplattform für Zeitschriften und Bücher zur südwestdeutschen Landeskunde und Landesgeschichte (insbesondere Württembergs). In dieser Kurzdefinition werden drei zentrale Aspekte des Vorhabens benannt.

  1. Südwestdeutsche Landeskunde und Landesgeschichte: Die WLB ist Regionalbibliothek für den deutschen Südwesten, und analog dazu kümmert sich die WLB mit regiopen um die Wahrung des kulturellen Erbes im Bereich der Landeskunde und Landesgeschichte. Mit der Publikationsplattform werden somit in digitaler Form Zeitschriften und Schriftenreihen präsentiert, dazu auch Einzelmonographien und Sammelbände, die die südwestdeutsche Landeskunde und -geschichte zum Thema haben. Neben bedeutsamen Publikationsreihen von großen landesweiten Einrichtungen wie z.B. der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg oder dem Schwäbischen Heimatbund will die Plattform in besonderem Maße kleinere Geschichts- und Heimatvereine, Stadtarchive, kirchliche Archive usw. ansprechen, die als Herausgeber oftmals weder die digitale Darstellung ihrer Inhalte zu leisten imstande sind noch den Schritt in die Open-Access-Transformation wagen würden. Hier möchte die WLB mit regiopen zum einen beratend zur Seite stehen, darüber hinaus aber auch ganz praktisch diesen kleineren und größeren Vereinen die Arbeit erleichtern und so eine enge Kooperation begründen. Das Interesse für eine Online-Veröffentlichung der vereins- und einrichtungseigenen Publikationen ist, so die bisherigen Erfahrungen, durchaus vorhanden, auch wenn mitunter in Open-Access-Publikationen weiterhin eine Gefahr für traditionelle Geschäftsmodelle gesehen wird. Mit dem Kompromiss einer Embargofrist (s.u.) kann solchen Bedenken sehr oft begegnet werden.
  2. Zum zweiten werden mit regiopen als Publikationsplattform digitale Fassungen der Zeitschriften bzw. Monographien und Sammelbände publiziert: sowohl als ganze Bände bzw. Hefte, aber auch – bei Zeitschriften und Sammelbänden – die einzelnen Aufsätze. Zudem werden bei Zeitschriften auch alle Rezensionen einzeln erfasst. Die Gesamtausgaben, die Aufsätze und Rezensionen werden momentan im PDF-Dateiformat mit dem Volltext angeboten. Perspektivisch sollen zusätzlich HTML- und ePub- sowie XML-Dateien angeboten werden, die dann den Text nicht mehr seinem Druckbild nach, sondern in seiner logischen und hierarchischen Struktur wiedergeben und damit auf mobilen Geräten besser zu nutzen sind. Alle Bände und Hefte sowie Aufsätze bzw. Rezensionen werden mit einem Digital Object Identifier (DOI) zur dauerhaften Wiederauffindbarkeit und Zitierfähigkeit im Internet versehen. Diese DOI’s werden über den Service-Provider Crossref in die tatsächliche URL aufgelöst.
  3. Open Access: Gemäß der Selbstverpflichtung der WLB zur Dauerhaftigkeit und Zugänglichkeit von elektronischen Ressourcen2 werden alle Inhalte der Publikationsplattform regiopen im offenen Zugriff (Open Access) angeboten.3 Dies geschieht möglichst mit der Lizenz CC-BY 4.0, damit das Material in jedweder Form geteilt und bearbeitet werden darf, lediglich unter der Bedingung der Namensnennung, also unter der Angabe der Urheberpersönlichkeitsrechte.4 Bisher erscheinen alle digitalen Fassungen der Zeitschriften und der Monographien bzw. der Sammelbände parallel zu den gedruckten Versionen. Etliche Zeitschriften werden zeitgleich zu ihrer weiterhin kostenpflichtigen Print-Veröffentlichung auf regiopen in digitaler Form als Open-Access-Versionen bereitgestellt („Grüner Weg“, so z.B. das Jahrbuch „Württembergisch Franken“); andere Zeitschriften setzen eine Embargofrist voraus, das heißt eine zeitlich nachgezogene Veröffentlichung in digitaler Form. Die Fristen variieren von drei Monaten („Schwäbische Heimat“) bis zu zwei Jahren bzw. zwei Jahrgängen („Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte“). Eine längere Embargofrist als zwei Jahre bzw. zwei Jahrgänge ist bei regiopen nicht vorgesehen. Der „Goldene Weg“, also die Veröffentlichung einer kostenfreien gedruckten Zeitschrift sowie die parallele digitale Open-Access-Form, wird bisher nur bei der Hauszeitschrift „Wissen teilen“ der WLB begangen.

Grundsätzlich strebt die WLB mit regiopen auch für den Bereich der südwestdeutschen Landesgeschichte und -kunde eine Open-Access-Transformation an. Ob dabei eine „weitgehende Umstellung des Publikationsmodells [...] von Subskription auf Open Access“5 gelingen kann, hängt auch von der Bereitschaft kleinerer Herausgebergremien im regional- und lokalgeschichtlichen Umfeld ab, etablierte Publikationspfade zu verlassen und eine erhöhte Sichtbarkeit ihrer Veröffentlichung durch einen offenen Online-Zugang zu ermöglichen. Für die WLB ist die „strategische und praktische Verankerung von Open Access in der Informationsversorgung“6 ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit sowohl der landesbibliothekarischen Informationsversorgung als auch der regionalgeschichtlichen Publikationslandschaft.

Eine Publikationsplattform mit einem klar definierten regionalen Zuschnitt und einem landeskundlichen Profil, wie sie die WLB mit regiopen begonnen hat, ist neu innerhalb der wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland. Lediglich die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe betreibt ein vergleichbares Projekt, das allerdings auf einer anderen technischen Grundlage basiert.7 Viele Universitätsbibliotheken betreiben Publikationsplattformen, die jedoch anderen inhaltlichen Kriterien unterliegen.8 Auf der Ebene der Landesbibliotheken sind solche Unternehmungen bisher ein Desiderat.

Darüber hinaus bildet regiopen die Basis für ein weiteres Projekt in der WLB: den Volltextspeicher. Hier sollen verschiedene anbieterneutrale Textkorpora wie die Texte aus regiopen, aber auch Digitalisate aus dem Bereich der Sondersammlungen der WLB gesammelt werden, um sie dann mit Methoden des Text- und Data-Mining analysieren zu können.9

1.1 Digitalisierung

Bisher wurden in regiopen in der Mehrheit Zeitschriftenbände bzw. -hefte erfasst, für die vom jeweiligen Herausgeber bzw. Verlag bereits native PDF-Daten vom Zeitpunkt der Veröffentlichung vorlagen. Diese nativen PDF-Daten sind bis ca. 20052010 zurück erwartbar, alle älteren Bände bzw. Hefte müssen digitalisiert werden. Für diese Digitalisierung wurden in einer ersten Tranche die Bände des Jahrbuchs „Württembergisch Franken“ und die Hefte der Zeitschrift „Schwäbische Heimat“ ausgewählt. „Württembergisch Franken“ soll zunächst vom Jahrgang 2000 bis 1947/48, die „Schwäbische Heimat“ vom Jahrgang 2005 bis zur Gründung der Zeitschrift im Jahr 1950 retrospektiv digitalisiert werden, was einen Umfang von insgesamt ca. 37.000 Seiten darstellt.

Nach ersten Überlegungen und Versuchen, die Digitalisierung in der Digitalisierungswerkstatt der WLB vorzunehmen, werden beide Aufträge aus Kapazitätsgründen an einen externen Dienstleister vergeben; die Kosten dafür trägt die WLB. Dieser wird die Bände bzw. Hefte scannen und eine Text­erkennung via OCR durchführen. Zudem lassen sich in einem nächsten Schritt mithilfe von Formaterkennung10 angereicherte XML-Dateien gewinnen, die für den weiten Bereich der Digital Humanities nachnutzbar gemacht werden können.

1.2 Rechteeinholung

Haben die Autorinnen und Autoren ihre Artikeltexte nicht bereits im Vorfeld unter einer CC-Lizenz freigegeben und wurden die Nutzungsrechte an Bildern für die Online-Publikation nicht schon von den jeweiligen Zeitschriften eingeholt, müssen diese bei den entsprechenden Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern angefragt werden. In Absprache mit den herausgebenden Organen bietet die WLB diesen Service zusätzlich an. Hierzu müssen die jeweiligen Autorinnen und Autoren mit der Bitte um die Gewährung der Nutzungsrechte an ihren Aufsätzen angeschrieben werden und anschließend in einem speziellen Online-Formular ihr Einverständnis erklären. Bezüglich der Bildrechte besteht bei Nicht-Einräumung der erforderlichen Rechte auch die Möglichkeit, die entsprechenden Bilder unkenntlich zu machen.

Der gesamte Workflow zur Rechteeinholung befindet sich zurzeit noch in der Test- und Optimierungsphase; hier müssen erst noch einschlägige Erfahrungswerte gesammelt werden.

1.3 Verwendete Technik

Das Angebot von regiopen wird mit den Softwarelösungen Open Journal Systems (OJS) für die Zeitschriften und Open Monograph Press (OMP) für die Monographien bzw. Sammelbände umgesetzt. Beide Softwarelösungen dienen der Veröffentlichung und Organisation von digitalen Publikationen und werden gemeinsam von dem Konsortium „Public Knowledge Project“ (PKP) verantwortet und entwickelt, welches sich aus namhaften amerikanischen und kanadischen Universitätsbibliotheken und Universitäten zusammensetzt.11 Beide Softwarelösungen unterstützen den gesamten Workflow des Veröffentlichungsprozesses von Zeitschriften bzw. Monographien: „vom Einreichen eines Beitrages, über dessen Begutachtung bis zur Publikation und der anschließenden Indexierung.“12 Beiträge können von den jeweiligen Autorinnen und Autoren selbst hochgeladen werden; alle Rückmeldungen der Redaktion und gegebenenfalls ein Peer-Review-Verfahren können über OJS und OMP verwalten werden.

Die Erfahrung der WLB zeigt jedoch, dass viele Zeitschriftenredaktionen ihren ursprünglichen Workflow behalten wollen, bei dem die jeweiligen Autorinnen und Autoren ihre Beiträge direkt an den Herausgeber schicken. Daher werden lediglich vollständig redigierte Beiträge in OJS bzw. OMP eingepflegt – im Falle von regiopen übernimmt diese Arbeit die WLB. Für diese Fälle und für jegliche retrospektive Erfassung von bereits im Druck erschienen Zeitschriften bietet OJS ein standardmäßig installiertes „Schnelleinreichungs-Plugin“ (quick submit plugin) an, das den Einreichungsprozess in OJS abkürzt und beschleunigt.13 Für regiopen wird hauptsächlich auf dieses Schnelleinreichungs-Plugin zurückgegriffen.

Ein weiteres zentrales Feature beider Applikationen ist die funktionale Erweiterbarkeit durch Plugins. Zahlreiche Plugins werden bei den Standardinstallationen mitgeliefert (wie für OJS das genannte Schnelleinreichungs-Plugin), andere können zur Erweiterung der Funktionalität entwickelt und programmiert werden. Für regiopen wird das Hosting von OJS und OMP auf WLB-eigenen Servern betrieben. Zusätzlich findet eine Sicherung der Daten am Rechenzentrum der Universität Tübingen statt. Das regiopen-Team arbeitet mit einer Test- und Produktivinstanz. Aktuell wird die Version OJS 3.3.0.3 und OMP 3.3.0.7 verwendet.

Die Anforderungen bezüglich des möglichst automatisierten Datenexports in den Verbundkatalog K10plus des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg (BSZ) und des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds (GBV), die das regiopen-Team an die beiden Systeme stellt, können mit der jeweiligen Standardinstallation nicht erfüllt werden. Gerade im Hinblick auf die Datenqualität der Metadatenschemata, die in bibliothekarischen Nachweissystemen höher angesetzt ist als in den beiden PKP-Standardanwendungen, sind Eigenentwicklungen notwendig geworden, um eine doppelte Erfassung in OJS/OMP und in den Nachweissystemen zu vermeiden. Dafür sind zum einen neue Datenfelder geschaffen und zum anderen neue Plugins geschrieben worden, die im Folgenden beschrieben werden.

1.4 Organisation in der WLB

Innerhalb der WLB wird die Publikationsplattform regiopen von einem Projektteam verantwortet, das sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlicher Abteilungen und Gruppen zusammensetzt. Geleitet wird das Projekt von Carsten Kottmann, Gruppe Landesbibliographie (Abteilung Erwerbung und Katalogisierung),14 mit einem Stellenanteil von aktuell 40%. Hinzu kommen aus der Gruppe Digitale Publikationen (ebenfalls Abteilung Erwerbung und Katalogisierung) 1,2 Vollzeitäquivalente sowie aus der Abteilung Digitale Dienste 0,8 VZÄ. Sämtliche Konzipierung, Weiterentwicklung und Programmierung der Plattform wird innerhalb dieses Projektteams realisiert.

Das Projekt wurde im Herbst 2020 gestartet; online ging die Publikationsplattform am 15. April 2021 mit der hauseigenen Zeitschrift „WLB-Forum“.15 Es wurde bisher komplett mit Eigenmitteln umgesetzt. Perspektivisch soll die Arbeit an der Plattform in der Gruppe Digitale Publikationen der Abteilung Erwerbung und Katalogisierung verankert werden.

Im Folgenden wird am Beispiel der Zeitschriftenartikel in OJS beschrieben, wie deren in OJS erfasste Metadaten für den Pica-Verbundkatalog K10plus des BSZ und des GBV nachgenutzt werden können, um sie daraufhin in den verschiedenen Online-(Regional- und Lokal-)Katalogen recherchieren zu können. Hier wurde eine möglichst automatisierte Lösung angestrebt, um Daten nicht in OJS und im K10plus doppelt erfassen zu müssen.

2. Datennachnutzung im Verbundkatalog K10plus

2.1 Datenstrukturen und -formate

Zielsetzung der WLB mit ihrer Publikationsplattform regiopen war von Beginn an, die Erfassung von Metadaten in OJS und perspektivisch auch in OMP so zu gestalten, dass durch einen Export in bibliothekarische Nachweissysteme wie z.B. in den Verbundkatalog K10plus keine erneute Datenerfassung vorgenommen werden muss. Dazu sind folgende Erweiterungen und Entwicklungen zunächst in OJS vorgenommen worden:16

Generische Plugins

  1. PPNFormPlugin: Dieses Plugin bettet ein Erfassungs-Grid für Pica-Produktionsnummern (PPN), die Identnummern im Pica-System, in den Einreichungsprozess ein (sowohl konventionell als auch Schnelleinreichung via standardmäßig installiertem Plugin) und speichert PPN bzw. Titelsätze als String in MARC-XML (einer XML-Version des amerikanischen MARC-Formats) in einer Datenbanktabelle.
  2. GND-Autoren-Plugin: Dieses Plugin holt sich die Identnummern der Autorinnen und Autoren aus der Gemeinsamen Normdatei (GND) über eine entsprechende Schnittstelle (lobid-gnd API).17 Die Autoreninfos werden über Autosuggest vorgeschlagen, wobei Personenschlagwörter prioritär vorgeschlagen werden.
  3. GND-Schlagwörter-Plugin: Analog zum GND-Autoren-Plugin holt sich dieses Plugin GND-Schlagwörter über die lobid-gnd API. Die Schlagwörter werden ebenfalls über Autosuggest ohne Priorisierung bestimmter Schlagworttypen (Abb. 1) vorgeschlagen.
  4. Abb. 1: Das GND-Schlagwörter-Plugin.

  5. So werden bei der Eingabe der Namen von Autorinnen und Autoren und auch bei der Eingabe von Schlagwörtern die entsprechenden normierten Personennamen bzw. Schlagwörter der GND angezeigt und auswählbar gemacht; in der OJS-Datenbank wird dann sowohl der bevorzugte Name als Textstring (für die Anzeige in OJS) als auch die GND-Nummer (für die Weitergabe an den K10plus) gespeichert.
  6. Import-/Export-Plugin

  7. K10plus-Export-Plugin: Dieses Plugin exportiert alle relevanten Metadaten zur Erfassung von Zeitschriftenartikel und Rezensionen im MARC 21-XML-Format über das Secure File Transfer Protocol (SFTP) an das BSZ (s.u.).
  8. Bericht-Plugin

  9. WLB-Statistik-Bericht: Dieses Plugin generiert einen Bericht im CSV-Dateiformat mit einer Auflistung aller publizierten Artikel und ausgewählten Metadatenfelder (OJS-interne Beitrags-ID, Titel, Untertitel, Titel der Zeitschrift, Band, Nummer, Online Veröffentlichungsdatum, URL, DOI, Copyright-Inhaber, Copyright-Jahr und Lizenz-URL).
  10. Designvorlagen-Plugin

  11. WLB-Thema: Dieses grafische Thema stellt das WLB-Thema bereit (Header, Sliderelement, tabellarische Auflistung, Font), das im Frontend von OJS erscheint. Im Gegensatz zum OJS-Default-Thema wurde das WLB-Thema um ein Silderelement und eine tabellarische Auflistung der Zeitschriften erweitert. Die Schriftart als auch der Header wurden an die Corporate-Design-Anforderungen der WLB angepasst.18

2.2 GND-Plugins und K10plus-Export-Plugin

Für den Nachweis und das Auffinden von bisher noch nicht erschlossenen Aufsatzdaten in OJS stellt die Erschließung mit Normdaten einen Mehrwert für die Nutzung sowie für die Interoperabilität von Metadaten dar: So erwartet die Nutzerinnen und Nutzer eine bessere und präzise Recherche und Auffindbarkeit der Zeitschriftenartikel und Rezensionen in regiopen. Durch die Nachnutzung der offenen Schnittstelle „lobid-gnd“ des Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) konnte eine Integration der GND bei der Vergabe von Schlagwörtern relativ problemlos in Form des GND-Schlagwörter-Plugins umgesetzt werden. Die mit diesem und dem GND-Autoren-Plugin in OJS erfassten und normierten Schlagwörter und Personennamen werden im Verbundkatalog K10plus automatisch korrekt mit den entsprechenden Datensätzen verknüpft, wovon die Darstellung im OJS-Frontend nicht beeinflusst wird.

Das K10plus-Export-Plugin ist beim Thema Katalogisierung das Herzstück der Plugins. Zunächst fanden Absprachen mit dem BSZ statt, auf welche Art und Weise Metadaten aus einem Drittsystem in K10plus automatisiert übernommen werden können. Durch das in der WLB bereits bekannte Hotfolder-Ablieferungsverfahren im Rahmen der E-Pflicht in Baden-Württemberg19 konnte mit dem BSZ abgeklärt werden, dass der Upload entsprechender XML-Dateien via SFTP ein gangbarer Weg sei, um Artikel- und Zeitschriftendaten aus OJS in den Verbundkatalog einzuspielen.

Ferner wurde vereinbart, die Metadaten in MARC 21 codiert abzuliefern. Dafür wurde ein Mapping der bereits in OJS vorhandenen Felder und der für die Erfassung von Artikeln in K10plus erforderlichen Felder sowie deren entsprechende Bezeichnung in MARC in einer Excel-Datei vorgenommen. Zudem wurden die Besonderheiten bei der Umsetzung von Rezensionen und Nachrufen mit beachtet.20 Eine besondere Herausforderung bestand darin, die gemäß dem Katalogisierungsregelwerk „Research Description and Access“ (RDA) geforderten Beziehungskennzeichnungen in entsprechenden Beitragenden-Rollen in OJS abzubilden, die es bisher so in diesem System nicht gab (s.u.).

Das K10plus-Plugin orientiert sich im Aufbau und Design an weiteren Export-Plugins, die für OJS verfügbar sind: Im Reiter „Einstellungen“ müssen die Verbindungsdaten, hier zum BSZ, eingetragen werden. Im Reiter „Artikel“-Seite können nun die einzelnen Artikel abgeliefert werden. Dabei wird immer der jeweilige Status angezeigt, ob ein bestimmter Aufsatz bereits abgeliefert wurde, oder ob ein Fehler aufgetreten ist. Zudem lässt sich für eine manuelle Ablieferung oder zu Prüfzwecken auch eine XML-Datei herunterladen.

Um nachträgliche Änderungen in OJS-Datensätzen ebenfalls automatisiert erfolgen zu lassen, wird zu jedem Datensatz die interne OJS-System-ID an den K10plus mit ausgeliefert. Dadurch kann ein Match&Merge-Verfahren gewährleistet werden. Bisherige Metadatenupdates sind auf diese Art und Weise reibungslos allerdings noch nicht erfolgt. Die bisher anfallenden Änderungen traten in einem solch geringen Umfang auf, dass sie manuell erledigt werden konnten.

Für die Qualitätskontrolle sind bestimmte Parameter notwendig, um in den diversen bibliothekarischen Nachweissystemen überprüfen zu können, ob die Anzahl der exportierten Datensätze aus OJS übereinstimmt mit:

  • der Anzahl der OJS-Artikel im Verbundkatalog K10plus,
  • der Anzahl der OJS-Artikel im lokalen Client des Bibliotheksystems aDIS/BMS der WLB,
  • der Anzahl der OJS-Artikel im Web-Katalog von aDIS, sowie
  • der Anzahl der OJS-Artikel im Discovery-System.

Die Umsetzung erfolgt zum einen über ein definiertes Abrufzeichen, das beim Einspielen in den K10plus automatisch in jedem Exemplarsatz hinterlegt wird. Mit diesem kann ebenfalls überprüft werden, ob die entsprechende Anzahl über ein nächtliches Update in das lokale Bibliothekssystem übermittelt wurde. Zum anderen ist ein Produktsigel der Zeitschriftendatenbank (ZDB) über das BSZ beantragt worden, welches die Nachnutzung von regiopen-Datensätzen für andere Bibliotheken erleichtert.21

Für die Überprüfung der Anzahl im Web-Katalog eignet sich die Suche nach dem eindeutigen DOI-Präfix der regiopen-Plattform (10.53458). Zur Verifizierung der vollständigen Artikelanzahl im Discovery System der WLB wird eine Abfrage über das ZDB-Produktsigel herangezogen.

Durch die oben beschriebenen Maßnahmen ist eine Qualitätssicherung möglich, um die Vollständigkeit von regiopen-Datensätzen in unterschiedlichen Nachweissystemen gewährleisten und gegebenenfalls auch für statistische Zwecke auswerten zu können. Seit April 2021 sind bis August 2022 2.949 Zeitschriftenartikel und Rezensionen auf regiopen erschienen.

Alle von der WLB entwickelten Plugins sind grundsätzlich auch an anderen Einrichtungen und OJS-Instanzen verwendbar, und dies ist prinzipiell auch vor der geplanten GitHub-Veröffentlichung möglich. Die Realisierung ist jedoch im Einzelfall vom Grad der bereits erfolgten Anpassungen in den jeweiligen OJS-Instanzen abhängig.

2.3 Erfassung in OJS

Für die Einreichung von Artikeln in OJS werden verschiedene Möglichkeiten angeboten. Einrichtungen, die OJS als Redaktionssystem nutzen wollen, bietet die Software einen gesamten Redaktions- und Produktionsdurchlauf an. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, vor allem bereits verlagsseitig redigierte und gedruckt veröffentlichte, also retrospektiv aufzunehmende Artikel schnell und einfach über das standardmäßig installierte Schnelleinreichungs-Plugin zu erfassen. Dieses Plugin überspringt sämtliche redaktionellen Schritte wie das Einholen von Gutachten, Lektorats- und Satzphase; die Metadaten der Beiträge können mit Hilfe des Plugins direkt für die Veröffentlichung in OJS eingepflegt werden (Abb. 3).

Für das Ziel, die Artikeldaten so zu erfassen, dass sie für den oben beschriebenen Export in die bibliothekarischen Nachweissysteme geeignet sind, war es notwendig, einige komplett neue Felder in das System zu programmieren. Denn die Daten sollen bereits so in OJS erfasst werden, dass sie automatisiert überspielt werden können und nicht zusätzlich im Verbundkatalog weiter bearbeitet werden müssen.

Zunächst wurde bei den grundsätzlichen Angaben zur jeweiligen Zeitschrift ein Feld „ZDB-ID“ hinzugefügt, da über die entsprechende ID der Zeitschriftendatenbank die Zuweisung der Zeitschrift zu den in ihr enthaltenen Aufsätzen und Rezensionen erfolgt. Bei der Erfassung der Artikel- und Rezensionsmetadaten wurde zusätzlich zu den gängigen Feldern für Autorin bzw. Autor, Titel, Untertitel, Rubriken, Schlagwörter etc. ein Feld für „Zusätzliche Anmerkungen“ integriert, die ausschließlich für den Übertrag in den Katalog dienen und auch nur dort angezeigt werden (PICA 4201), nicht aber im Frontend von OJS.

Bei der Aufnahme von Titel und Untertitel der Beiträge wird weitestgehend nach RDA erfasst, allenfalls können z.B. die Groß-/Kleinschreibung des Titelzusatzes nicht immer strikt eingehalten werden.22

Neben Aufsätzen, Nachrufen und Interviews werden auch sämtliche Rezensionen der Zeitschriften einzeln analog zu den Aufsätzen erfasst. Die Kategorisierung der Inhalte musste dabei im Hinblick auf die Integration der Daten in K10plus angepasst werden. So wird die Art des Inhalts (hier: Rezension) durch eine eigens erstellte OJS-Rubrik und über die gezielte normierte Verschlagwortung in das richtige PICA-Feld der Katalogdaten übernommen (1131). Zusätzlich wurde ein neues Feld in OJS programmiert, in das die PPN des rezensierten Werkes eingetragen wird, sodass im K10plus eine automatisierte Verknüpfung der Rezension mit dem rezensierten Werk hergestellt werden kann. Sofern keine PPN des rezensierten Werkes vorhanden ist, wird das Feld mit einem Textstring nach dem entsprechenden Schema im MARC-Format ausgefüllt, welches dann beim Import in K10plus ins PICA-Format konvertiert wird. Der Titel einer Rezension wird in OJS so erfasst, dass er RDA-konform in den Verbundkatalog übertragen wird (Rezension von: Nachname, Vorname, Titel).

Für einzelne Mitwirkende an Aufsätzen bzw. Rezensionen war es zudem nötig, die bestehenden Rollen der „Beiträger/in“ im OJS zu erweitern. So wurden u.a. für „InterviewerIn“ und „InterviewteR“, für den/die „AutorIn des rezensierten Werks“ oder für in Nachrufen gefeierte Personen („GefeierteR“) eigene Rollen eingerichtet. Diese Informationen werden durch das K10plus-Plugin korrekt in die richtigen PICA Felder der Katalogdaten übernommen und mit den dazugehörigen Funktionsbezeichnungen versehen.

Für die Anzeige in OJS können alle Beitragenden mit zusätzlichen Informationen wie zugehörige Institution, bevorzugter öffentlicher Name, Lebenslauf oder ORCID-ID angereichert werden.

Die Darstellung im OJS-Frontend wird über das WLB-Themes-Plugin geregelt (s.o.). Für die Übersichtlichkeit der Seite und für eine nutzerfreundlichere Gestaltung wurden sowohl die Startseite als auch die einzelnen Artikelseiten überarbeitet und angepasst. So wurden bei manchen Zeitschriften die jeweiligen Beiträge mit Vorschaubildern angereichert. Diese können pro Beitrag ebenfalls über das Schnelleinreichungs-Plugin hochgeladen werden.

Analog zum standardmäßig installierten Schnelleinreichungs-Plugin in OJS wurde für die Schwester­plattform unter OMP zur schnelleren und einfacheren Erfassung von Inhalten ein eigenes Schnell­einreichungs-Plugin entwickelt, um vor allem für die retrospektive Erfassung den Workflow der redaktionellen Manuskriptbearbeitung und -einreichung umgehen zu können und die Metadatenerfassung in OMP zu beschleunigen.

3. Weitere Nachnutzung der Daten

Zur besseren Auffindbarkeit werden die Daten von OMP und OJS von den Diensten Google sowie Google Scholar indexiert und von BASE (Bielefeld Academic Search Engine) erfasst. Durch den Nachweis der Veröffentlichungen im Verbundkatalog K10plus werden die Datensätze über eine entsprechende Codierung im URL-Feld als kostenfreie elektronische Ressourcen im Fernzugriff gekennzeichnet und können somit den SWB-Bibliotheken in regelmäßigen Abständen per Datenabzug zum Import in die Lokalsysteme bereitgestellt werden.23 Über das ZDB-Produktsigel besteht (zukünftig auch für OMP-Inhalte) die Möglichkeit für Bibliotheken, elektronische Ressourcen, die auf regiopen zur Verfügung gestellt werden, zu identifizieren.24

4. Ausblick

An die Entwicklung des K10plus-Plugins samt aller erforderlicher Zusatz-Plugins wie die GND-Plugins schließt sich nun die Entwicklung einer entsprechenden Funktionalität für OMP an. Hierfür haben bereits erste Gespräche mit dem BSZ stattgefunden.

Perspektivisch ist jedoch geplant, den grundsätzlichen Workflow umzukehren und die Metadaten der jeweiligen digitalen Veröffentlichungen der Publikationsplattform regiopen nicht in den Anwendungen OJS bzw. OMP, sondern direkt im Verbundkatalog K10plus zu erfassen. Ein solches Import-Plugin für beide Softwarelösungen wurde deswegen hinten angestellt, da sowohl OJS als auch OMP für den Datenimport denkbar schlecht eingerichtet sind und eher den Datenexport im Blick haben. Gerade aber hinsichtlich der großen Datenmengen, die retrospektiv in der Publikationsplattform zu erfassen sind, ist der Import aus dem Verbundkatalog K10plus mittel- bis langfristig die flexiblere Lösung.25

Literaturverzeichnis

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1 Eine erste Projektskizze: Kottmann, Carsten: regiopen. Ein Publikationsdienst der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart, in: WLB-forum 23 (1), 2021, S. 32f. Online: <https://doi.org/10.53458/wlbf.v23i1.53>. – Der vorliegende Beitrag ist die erweiterte Fassung des Vortrags „regiopen – die Publikationsplattform der WLB Stuttgart. Und: Nachnutzung von Daten aus OJS im Verbundkatalog K10plus“, der von Carsten Kottmann auf dem 8. Bibliothekskongress am 2. Juni 2022 in Leipzig gehalten wurde.

2 Vgl. Dauerhaftigkeit und Zugänglichkeit, <https://www.wlb-stuttgart.de/die-wlb/wir-ueber-uns/zugaenglichkeit-von-ressourcen/>, Stand: 12.09.2022.

3 Einen guten Überblick über Open Access bietet der Artikel: Was ist Open Access?, <https://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/open_access/was_ist_open_access/index.html>, Stand: 12.09.2022.

4 Vgl. Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0), <https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de>, Stand: 12.09.2022.

5 Bruch, Christoph; Geschuhn, Kai; Hanig, Kristna; Hillenkötter, Kristine; Pampel, Heinz; Schäffler, Hildegard; Scheiner,

Annette u.a.: Empfehlungen zur Open-Access-Transformation. Strategische und praktische Verankerung von Open Access in der Informationsversorgung wissenschaftlicher Einrichtungen. Empfehlungen der Ad-hoc-AG Open-Access-Gold im Rahmen der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, S. 5. Online: <https://doi.org/10.3249/allianzoa.011>.

6 Ebd., S. 4.

7 Vgl. Schütte, Jana Madlen: RegionaliaOpen. Ein neuer Publikationsservice der Badischen Landesbibliothek, in: o-bib 8 (4), 2021, 09.11.2021, <https://doi.org/10.5282/o-bib/5746>.

8 So beispielsweise zum Fachinformationsdienst Kunstgeschichte, Fotografie, Design an der Universitätsbibliothek Heidelberg, vgl. Effinger, Maria; Maylein, Leonhard; Šimek, Jakub: Von der elektronischen Bibliothek zur innovativen Forschungsinfrastruktur. Digitale Angebote für die Geisteswissenschaften an der Universitätsbibliothek Heidelberg, in: Bibliothek. Forschung und Praxis 43 (2), 2019, S. 311–323, oder seit längerem mit einem breiten inhaltlichen Ange­bot der sächsische Dokumentenserver Qucosa, vgl. Pohl, Roland: Qucosa: Quality Content of Saxony. Das EFRE-Projekt Sächsischer Dokumentenserver, in: BIS – Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 3 (1), 2010, S. 26–27. Online: <https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-32992>.

9 Vgl. Wissen teilen – Konzept für die Württembergische Landesbibliothek. 20202025, erarbeitet von der Württembergischen Landesbibliothek, Stuttgart 2020, S. 32. Online: <https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:boa-155487>.

10 So werden automatisch verschiedene textliche Hierarchien wie Aufsatztitel und Titelzusätze, Fußnoten, Fließtexte sowie die Band- bzw. Heftdaten (Jahrgang, ggfs. Heftnummer, Jahr) erfasst und in den XML-Daten speziell ausgezeichnet.

11 Vgl. Public Knowledge Project, <https://pkp.sfu.ca>, Stand: 12.09.2022.

12 Über OJS, OJS-de.net, <https://ojs-de.net/ueber-ojs>, Stand: 12.09.2022.

13 Ein analoges Plugin für OMP wird nicht mit der Standardinstallation mitgeliefert. Die WLB verwendet hier eine Eigenentwicklung. Zudem wurde von dem finnischen Entwickler Antti-Jussi Nygård ein OMP-QuickSubmit Plugin auf GitHub bereitgestellt (<https://github.com/ajnyga/quickSubmit/tree/omp>, Stand: 12.09.2022): „This plugin provides the tools [...] to add submissions and publish them without having to pass through the whole submission process.“

14 Vgl. das Organigramm der WLB in: Wissen teilen, S. 54.

15 Vgl. Ennen, Jörg; Kottmann, Carsten: Das WLBforum auf einer neuen Publikationsplattform, WLB Blog, 23.04.2021. Online: <https://www.wlb-stuttgart.blog/wlbforum-publikationsplattform/>, Stand: 12.09.2022.

16 Die Bereitstellung selbstentwickelter Plugins in GitHub sollte noch in 2022 realisiert werden.

17 Vgl. lobid-gnd API, <https://lobid.org/gnd/api>, Stand: 12.09.2022.

18 WLB Württembergische Landesbibliothek – Corporate Design, <https://www.fine-german-design.com/projekt/wuerttembergische-landesbibliothek/>, Stand: 12.09.2022.

19 Vgl. Geisler, Felix; Dannehl, Wiebke; Wolf, Stefan: Das Projekt E-Pflicht Baden-Württemberg (20182020), in: o-bib 7 (3), 2020, S. 1–17. Online: <https://doi.org/10.5282/o-bib/5614>; Elektronisches Pflichtexemplar (Netzpublika­tionen), <https://www.wlb-stuttgart.de/die-wlb/wir-ueber-uns/abteilungen/pflichtexemplare/elektronisches-pflicht exemplar-netzpublikationen/>, Stand: 12.09.2022.

20 So benötigt der K10plus bei Rezensionen zusätzlich die Angabe der PPN und des Autors des rezensierten Werks, sowie bei Nachrufen die Angabe der Gefeierten bzw. des Gefeierten. Diese Angaben werden standardmäßig in OJS nicht erfasst.

21 Produktsigel werden zur Kennzeichnung von Besitznachweisen in Verbundkatalogen und Verzeichnissen verwendet; mit dem regiopen-Sigel für die Zeitschriften (ZDB-308-WRJ) können auch andere Bibliotheken alle regiopen-Titelsätze in ihre lokalen Kataloge einspielen.

22 In OJS wird automatisch der Titelzusatz nach einem Punkt mit einem initialen Großbuchstaben angehängt; nach RDA folgt der Titelzusatz nach einem Spatium, einem Doppelpunkt und einem weiteren Spatium mit einem initialen Kleinbuchstaben. Es wurde entschieden, dass die Darstellung in OJS Priorität hat und in den K10plus übernommen wird.

23 Vgl. Kostenfreie elektronische Ressourcen, <https://wiki.k10plus.de/display/K10PLUS/Kostenfreie+elektronische+ Ressourcen>, Stand: 12.09.2022.

24 Vgl. Deutsche ISIL-Agentur und Sigelstelle an der Staatsbibliothek zu Berlin, <https://sigel.staatsbibliothek-berlin.de/startseite>, Stand: 12.09.2022.

25 Ein herzlicher Dank gilt dem BSZ und im Besonderen Frau Gerlind Ladisch für die äußerst gute Zusammenarbeit während der Entwicklung des K10plus-Plugins.