Wissenschaftliches Schreiben gehört zu den anspruchsvollsten Tätigkeiten im Studium. Viele Studierende benötigen an unterschiedlichen Stellen des Schreibprozesses Hilfe und Orientierung. Schreibberatung hat sich daher als wichtiges Unterstützungsangebot an deutschen Hochschulen etabliert.1
Die Hochschulbibliothek Magdeburg-Stendal bietet seit 2025 ein eigenes, bibliothekarisch verankertes Beratungsformat an, das niedrigschwellig zugänglich ist und Studierende in allen Phasen des Schreibprozesses fachunabhängig begleitet. Der folgende Beitrag beschreibt die theoretischen Grundlagen, die organisatorische Umsetzung und erste praktische Erfahrungen aus der Beratungstätigkeit.
Am Beginn des neuen Schreibberatungsangebots stand die grundlegende Einsicht, dass der Prozess der Wissensproduktion nur dann nachhaltig unterstützt werden kann, wenn dieser ganzheitlich betrachtet wird. Bibliotheken konzentrieren sich traditionell stark auf die Versorgung mit und Unterstützung bei der Nutzung von Medien. Doch diese Perspektive greift zu kurz. An der Hochschule Magdeburg-Stendal wurde seit 2023 der Bereich Open Access und wissenschaftliches Publizieren deutlich erweitert, um Forschenden optimierte Bedingungen zu bieten. Zugleich entstand jedoch der Anspruch, auch die Lehre und damit die Studierenden stärker in den Blick zu nehmen. Zu einem umfassenden Verständnis bibliothekarischer Dienstleistungen gehört daher neben der Bereitstellung von Medien und der Vermittlung von Informationskompetenz auch die systematische Unterstützung akademischer Schreibprozesse, vor allem im Rahmen von Beleg-, Haus- oder Abschlussarbeiten.2 Promovierende bilden dabei einen Zwischenbereich: sie arbeiten bereits forschungsnah, profitieren aber ebenfalls von einem Angebot, das allgemeine methodische Orientierung im Schreibprozess bietet.
Diese Institutionalisierung folgte einer übergeordneten Entwicklung. Bibliotheken erweitern ihr Profil zunehmend über klassische Aufgaben hinaus und positionieren sich als vielseitiger Partner in Forschung, Lehre und Studium.3 Schreibberatung ist dabei Bestandteil eines breiten Verständnisses akademischer Unterstützung, das sowohl Recherche-, Informations- als auch Schreibkompetenzen verbindet. Die schreibdidaktische Forschung unterstreicht, dass Schreiben ein komplexer, dynamischer und individueller Lernprozess ist, der methodische Begleitung erfordert.4
Für die Einführung des Services an der Hochschule Magdeburg-Stendal gab es zwei konkrete Anlässe. Erstens existierte in den vergangenen Jahren bereits ein Schreibberatungsangebot, das jedoch projektgebunden und personell befristet war. Mit dem Auslaufen der Projektstellen endete auch dieses Angebot. Zweitens äußerten Studierende wie auch Lehrende immer wieder informell, dass Bedarf an niedrigschwelliger, prozessorientierter Unterstützung besteht. Diese Rückmeldungen machten deutlich, dass ein institutionell dauerhaft verankertes Format notwendig ist.
Mit dem erweiterten Angebot betrat die Bibliothek bewusst neues Terrain. Sie beschränkt sich nicht mehr darauf, Wissen bereitzustellen und dessen Nutzung zu vermitteln, sondern unterstützt aktiv bei der Produktion wissenschaftlicher Texte. Die Schreibberatung ergänzt damit bestehende Hochschulstrukturen und stellt einen weiteren Baustein zur Förderung akademischer Kompetenzentwicklung dar.5
Für den Aufbau des Schreibberatungsangebots war die Qualifizierung des bibliothekarischen Personals ein wichtiger Schritt. Bis zum Herbst 2024 absolvierten drei Mitarbeitende der Hochschulbibliothek eine zertifizierte Weiterbildung zur wissenschaftlichen Schreibberatung. Die Schulung wurde von der professionellen Schreibberaterin Caroline Vongries6 durchgeführt und erstreckte sich über mehrere Wochen. Sie verband theoretische Grundlagen, angeleitete Coachingeinheiten sowie Phasen des Selbststudiums, in denen die Teilnehmenden das Erlernte vertiefen konnten.
Die Inhalte der Weiterbildung waren breit gefächert und orientierten sich an gängigen schreibdidaktischen Modellen. Dazu gehören die Phasen des Schreibprozesses, Schreibtypenmodelle, Methoden zur Ideenfindung, Lesestrategien, Schreibtechniken und Verfahren des konstruktiven Textfeedbacks. Ergänzend wurden Aspekte des Zeitmanagements und der Arbeitsorganisation behandelt.7 Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Beratungssetting, Fragetechniken und Gesprächsführung sowie die Analyse von Fallbeispielen.8
Diese Qualifizierung bildete für die Mitarbeitenden eine solide Grundlage für die weiteren Aktivitäten. Auf einer Metaebene vermittelte die Weiterbildung ein klares Verständnis davon, was Schreibberatung leisten kann – und was nicht. Schreibberatung ist eine personenzentrierte, prozessorientierte Unterstützung, die darauf abzielt, individuelle Stärken und Schwächen sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln bzw. abzumildern. Jede Schreibsituation ist einzigartig, weshalb Beratung flexibel reagieren muss.
Ebenso zentral waren die Abgrenzungen, die in der Weiterbildung vermittelt wurden. Schreibberatung ersetzt nicht den Austausch mit Betreuenden und Gutachtenden; deren fachliche und prüfungsrelevante Vorgaben bleiben maßgebend. Sie bietet auch keine fachliche Bewertung im engeren Sinne, kein Lektorat oder Rechtschreibkorrektur und auch keine studienbegleitende oder gar psychologische Beratung. Ebenso wenig deckt sie spezifische technische Unterstützung in Textverarbeitungs- oder Literaturverwaltungsprogrammen ab.9 Wenn offensichtlich wird, dass auf diesen Feldern Unterstützung der Studierenden nötig ist, wird direkte Hilfe natürlich nicht grundsätzlich verweigert, wenn man sich individuell dazu befähigt fühlt, erste Unterstützung zu geben. Grundsätzlich ist es jedoch möglich und wünschenswert, an andere geeignete Angebote innerhalb der Hochschule oder darüber hinaus zu verweisen. Bei Problemen mit der Studienorganisation kann beispielsweise der Servicebereich Studienberatung weiterhelfen.10
Diese theoretische Grundrahmung war elementar, um den Aufbau des Services professionell, transparent und realistisch zu gestalten und damit von Beginn an für alle Beteiligten Klarheit über den Zuschnitt des kommenden Serviceangebots herzustellen. Die Weiterbildung schuf damit das fachliche Fundament, auf dem die Entwicklung eines dauerhaft institutionell verankerten Schreibberatungsangebotes aufbauen konnte. Sie definiert zugleich die methodischen Leitlinien, die das Team bis heute in Beratungen anwendet.
Unmittelbar nach Abschluss der Weiterbildung im Herbst 2024 begann der systematische Aufbau des Schreibberatungsangebotes an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Da es an der Hochschule bereits früher projektgebundene Formate der Schreibunterstützung gegeben hatte, wurden zunächst Gespräche mit mittlerweile in anderer Funktion an der Hochschule tätigen Kolleginnen dieser Vorgängerangebote geführt. Ebenfalls gab es einen Austausch mit dem Promotionszentrum, das Promovierende in allen Belangen und Stationen, auch dem Schreiben, begleitet.11 Die Rückmeldungen und Hinweise halfen, typische Bedarfe der Zielgruppen einzuschätzen und mögliche Fallstricke zu vermeiden.
Parallel dazu erfolgte eine interne Sortierung der Aufgaben. Dazu gehörten Fragen der Zuständigkeit – beispielsweise wer einen Schwerpunkt auf Promovierende legt – ebenso wie organisatorische Aufgaben, etwa die Ausarbeitung von Werbemaßnahmen oder die Form der regelmäßigen Abstimmung im Team. Von Beginn an etablierte die Schreibberatung einen Jour Fixe, zunächst im Zwei-Wochen-Rhythmus, später monatlich. Dieses Treffen dient bis heute der Reflexion der Beratungsgespräche, der Koordination von Terminen, der Weiterentwicklung von Materialien und der Evaluation neuer Ideen.
Ein zentraler Schritt war die Entwicklung eines Werbekonzepts, um die Sichtbarkeit des neuen Angebots hochschulweit sicherzustellen. Im Team wurden unterschiedliche Kanäle geprüft. Es wurde überlegt, wann entsprechende Werbemaßnahmen ergriffen werden, mit dem Ziel, die Anfragemenge zu steuern, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Ein Großteil der ermittelten Maßnahmen wurde direkt umgesetzt: der Hochschul-Newsletter, die Social-Media-Präsenz der Hochschule, Ankündigungen über die Uni-Now-App, Schilder in den Räumen der Bibliothek, Hinweise auf den Selbstverbuchungsautomaten oder den Info-Screens, Aufsteller sowie Plakate in den Fachbereichen.12 Die Erfahrung zeigte, dass insbesondere die Kombination aus digitalen Kanälen und physischer Präsenz in den Bibliotheksräumen als Werbemaßnahme wirksam war. Ergänzend wurde eine eigene Webseite mit Kontaktformular eingerichtet, um die Terminvereinbarung unkompliziert zu gestalten.13
Als Startpunkt wurde bewusst der Januar 2025 gewählt, also zeitlich parallel zur jährlich veranstalteten sogenannten Schreibnacht. Auf das Konzept und die Ausgestaltung dieser Veranstaltung wird im folgenden Kapitel näher eingegangen. Die erhöhte Aufmerksamkeit rund um dieses Großereignis wurde genutzt, um den Service unmittelbar sichtbar zu machen und gezielt erste Beratungsgespräche zu ermöglichen. Das erleichterte den Einstieg und führte zu einer ersten Nachfrage.
Ein weiterer Schritt bestand darin, die Standardformate der Schreibberatung zu definieren. Diese sind Eins-zu-Eins-Gespräche, i. d. R. wird hier eine Stunde angesetzt, die sowohl in Präsenz an beiden Standorten in Magdeburg und Stendal als auch online durchgeführt werden können.14 Ergänzend wurden kleine Schulungen, die beispielsweise in Form von Webinaren abgehalten werden können, entwickelt. Eine erste Vorstellung fand im Rahmen der Schreibnacht 2025 statt.
In den folgenden Jour-Fixe-Sitzungen wurden auf Grundlage der ersten Erfahrungen Standardmaterialen für die Beratung entwickelt sowie Struktur und Regeln für eine statistische Erfassung festgelegt. Das alles dient der fortwährenden Qualitätssicherung.
Mit diesen Schritten entstand innerhalb weniger Monate ein klar strukturiertes, institutionell verankertes Schreibberatungsangebot, das seit Januar 2025 nun dauerhaft zum Serviceportfolio der Hochschulbibliothek gehört.
Neben den regulären Eins-zu-Eins-Beratungen bilden die Angebote im Rahmen der schon angesprochenen jährlichen Schreibnacht und thematische Werkstattangebote als Unterstützung des Promotionszentrums eine zentrale Ergänzung des Schreibberatungsportfolios der Hochschulbibliothek Magdeburg-Stendal. Grundsätzlich ist die Schreibnacht eine lokale Abwandlung des Konzepts Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten15 und wurde in der Vergangenheit auch schon als Powerschreibnacht bezeichnet. Die Veranstaltung wird seit 2025 jährlich auf den Januar terminiert. Dieser Zeitpunkt wurde zuvor per Umfrage unter Studierenden ermittelt und hat sich für die letzten Male auch bewährt.
Die Schreibnacht findet seit 2025 vollständig online statt, nachdem sich in den Jahren davor Präsenzformate als kaum nachgefragt erwiesen hatten. Organisiert wird die Schreibnacht gemeinsam mit der benachbarten Hochschule Anhalt, deren Bibliothek ein ähnliches Profil und komplementäre Unterstützungsangebote besitzt. Die Kooperation erleichtert die Programmgestaltung und ermöglicht in vielen Bereichen eine Arbeitsteilung, von der beide Hochschulen profitieren. Das Format umfasst ein vielfältiges Angebot von 30- bis 45-minütigen Webinaren, die Themen wie Literaturrecherche, Open Access, Literaturverwaltungsprogramme, KI-Einsatz und eben Schreibberatung abdecken.
Hervorzuheben ist, dass seit 2025 parallel zu diesen Webinaren individuelle Schreibberatungen angeboten werden. Die Termine können bereits einige Tage vor der Veranstaltung mittels Buchungssystem reserviert werden; dies trägt zugleich zur Bewerbung des Angebots bei. Hier wie bei anderen Anbietern16 zeigt sich, dass diese Kombination aus strukturierter Arbeitsumgebung, thematischen Impulsen und unmittelbarer individueller Unterstützung von den Teilnehmenden als besonders motivierend erlebt wird.
Ergänzend zu den Schreibnächten beteiligt sich das Team der Schreibberatung an den Exposé-Schreibwerkstätten des Promotionszentrums. Diese Veranstaltungen werden vor allem im Bereich Literaturrecherche unterstützt; je nach Bedarf findet aber auch Schreibberatung statt. Die Werkstätten zeigen, dass Schreibberatung für Promovierende eine ebenso wichtige Rolle spielen kann, wie auf der Ebene Bachelor- oder Masterstudiengänge. Im Promotionskontext stehen dabei insbesondere die Entwicklung eines tragfähigen Forschungsvorhabens und die Strukturierung umfangreicher Schreibprojekte im Vordergrund.
Die Erfahrungen aus den bisherigen Beratungen zeigen, dass die Anliegen der Studierenden äußerst vielfältig sind. Viele Ratsuchende kommen mit Unsicherheiten im frühen Stadium des Schreibprozesses, etwa in der Themenfindung, der Formulierung einer Fragestellung oder der Entwicklung einer tragfähigen These. Andere benötigen Unterstützung bei der Strukturierung umfangreicherer Texte, beim Planen des Arbeitsprozesses oder beim Zeitmanagement. Häufig spielen auch Schreibblockaden eine Rolle, die aus Überforderung, fehlender Routine oder dem Druck der Abschlussphase entstehen. Diese Bandbreite bestätigt, dass wissenschaftliches Schreiben ein komplexer Lernprozess ist, bei dem unterschiedliche Aspekte ineinandergreifen.17
Die Schreibberatung arbeitet personenzentriert und reagiert flexibel auf diese heterogenen Bedürfnisse. Ein zentrales Prinzip besteht darin, Strategien, welche man selbst als Autorin oder Autor eigener Texte präferiert, nicht zwangsläufig in den Vordergrund zu stellen. Die Ratsuchenden sollen eigene Herangehensweisen entwickeln, die zu ihrem Schreibtyp und Arbeitsstil passen.18 Oft reicht bereits ein einzelner Termin aus, um Probleme zu klären und neue Motivation zu schaffen; zwei Termine sind jedoch keine Seltenheit, insbesondere bei größeren Arbeiten. In einzelnen Fällen kann es aber auch sinnvoll sein, den gesamten Schreibprozess zu begleiten.
Auffällig ist zudem die Relevanz des Online-Formats: viele Beratungen finden digital statt. Die Studierenden schätzen die niedrigschwellige Möglichkeit, flexibel und ortsungebunden Unterstützung zu erhalten. Grundsätzlich deckt sich dies mit Erfahrungen anderer Anbieter.19
Inhaltlich stammen die Anfragen aus einem breiten Spektrum von Studiengängen. Besonders häufig vertreten sind jedoch literaturintensive Fächer wie Soziale Arbeit oder Journalismus, in denen wissenschaftliches Schreiben eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig zeigen die Beratungen, dass viele Studierende Herausforderungen im Verhältnis zu ihren Betreuenden benennen. Dabei geht es weniger um fachliche Fragen als um Unsicherheiten bezüglich Erwartungen, Kommunikation oder formalen Anforderungen. Die Schreibberatung bietet hier einen neutralen Raum, in dem solche Fragen reflektiert werden können, ohne dass dies eine inhaltliche Fachberatung ersetzt. Vielmehr können Spannungsverhältnisse moderiert oder bestenfalls abgebaut werden.
Die Beratungen verdeutlichen schließlich, dass nicht nur Studierende profitieren: auch die Beratenden lernen mit jeder Sitzung dazu – über Fachkulturen, Arbeitsweisen, typische Problemlagen und individuelle Schreibbiografien. Diese wechselseitige Lernbewegung trägt zur stetigen Weiterentwicklung des Angebots bei und stärkt dessen Qualität.
Die Einführung der Schreibberatung durch die Hochschulbibliothek Magdeburg-Stendal zeigt, dass ein bibliothekarischer Schreibservice sowohl auf institutioneller Ebene als auch aus Sicht der Nutzenden einen klaren Mehrwert bietet. Die gute Nachfrage, die positiven Rückmeldungen und die strukturelle Verankerung im bibliothekarischen Serviceportfolio verdeutlichen, dass Bibliotheken als Partner im wissenschaftlichen Arbeitsprozess wahrgenommen werden und zunehmend Aufgaben im Bereich der akademischen Unterstützung übernehmen.
Für die Weiterentwicklung des Angebots ergeben sich mehrere Perspektiven. Auch im Kontext Schreibberatung erhält der Umgang mit KI-gestützten Werkzeugen eine immer größere Bedeutung.20 Da diese in der ursprünglichen Qualifizierung des Personals keine Rolle spielten, ist der individuelle Kenntnisstand sehr unterschiedlich, sodass hier mindestes perspektivisch Weiterbildungsbedarf besteht. Die hochschuleigenen KI-Leitfäden21 bilden dabei eine erste Grundlage und unterstreichen gleichzeitig, dass zukünftige Beratungsgespräche verstärkt auch Fragen zur verantwortungsvollen Nutzung von KI enthalten werden. Darüber hinaus stellen sich Fragen nach Bedarf und Umsetzung englischsprachiger Angebote oder nach einer nachvollziehbaren quantitativen Einschätzung des Impacts des Angebots.
Unabhängig von diesen Erwägungen zeigt sich, dass die Nachfrage im Verlauf des Jahres stark schwankend ist: sie steigt rund um die Schreibnacht oder nach gezielten Werbemaßnahmen und sinkt deutlich in der vorlesungsfreien Zeit. Mittelfristig sollen daher noch weitere Werbeformate geprüft werden. Auch neue Veranstaltungsformate – etwa spontane Beratungen an zentralen Orten der Hochschule oder Angebote zur Textarbeit in Gruppen – sowie frei zugänglich Online-Tutorials können das Angebot sichtbarer und zugänglicher machen. 22
Insgesamt wurde deutlich, dass Schreibberatung ein dynamisches Feld ist, das von neuen technologischen und organisatorischen Entwicklungen profitieren kann. Die kommenden Jahre werden somit von fortlaufenden Anpassungen an die Bedarfe der Studierenden geprägt sein.