Der Begriff Kulturgut umfasst eine kaum zu überblickende Bandbreite an Themen und Objekten. Etwas besser sieht es bei den Kulturerbeobjekten aus – einem Teilbereich des materiellen Kulturguts. Darunter wird im deutschsprachigen Raum üblicherweise das verstanden, was Museen, Archive und Bibliotheken sowie weitere Wissenschafts- und Gedächtnisinstitutionen sammeln und bewahren.1 Der vorliegende Beitrag stellt einen Praxisbericht über die Genese eines rheinland-pfälzischen Landesportals zur Online-Präsentation solcher Kulturerbeobjekte dar. Da die Objekte selbst – bislang überwiegend – nicht Teil des virtuellen Raums sind, wird darunter in diesem Kontext die Kombination aus digitaler Repräsentation der Objekte mittels 3D‑, Audio-, Video- oder Bilddateien und den zugehörigen beschreibenden Metadaten verstanden.
Kultur ist traditionell Aufgabe der Bundesländer. Die institutionellen Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz seien folgendermaßen skizziert: Die Zahl der öffentlichen und privaten Museen lässt sich auf über 500, die der kommunalen, wissenschaftlichen, kirchlichen und sonstigen Bibliotheken auf etwa 800 und die Zahl der staatlichen und nichtstaatlichen Archive auf mindestens 100 schätzen. Bislang existiert kein umfassendes Verzeichnis dieser mitunter ehrenamtlich geführten Einrichtungen. Trägerschaft, Organisation, Größe und damit verbunden auch die jeweiligen Ressourcen sind heterogen.2 Allerdings erwächst aus dem auferlegten oder selbstgewählten historischen Sammlungsauftrag der Einrichtungen, nicht nur in Rheinland-Pfalz, regelmäßig eine „Vermittlungsaufgabe für die Zukunft“.3 Verstanden wird darunter vor allem die Schaffung von Vermittlungsangeboten im Internet. Dies gelingt am besten durch die Vernetzung möglichst vieler Einrichtungen. In mehreren Bundesländern wurden bereits im Kontext solcher Überlegungen umfassende Kulturerbeportale geschaffen, die der Öffentlichkeit als spartenübergreifender Einstieg zur Verfügung stehen. Zu den bekanntesten Portalen dieser Art zählen sicher das „bavarikon“ für Bayern oder „LEO-BW“ für Baden-Württemberg.4
Seit dem 21. November 2024 gesellt sich zu den existierenden regionalen und landesweiten Portalen in Deutschland ein Kulturerbeportal für Rheinland-Pfalz: „Kreuz Rad Löwe – Kulturerbe Rheinland-Pfalz“.5 Die Seite ist zum Zeitpunkt dieses Beitrags seit ungefähr einem Jahr unter der Adresse https://kreuz-rad-loewe.de erreichbar. Die drei Schlagwörter im Namen beschreiben das rheinland-pfälzische Landeswappen beziehungsweise die Wappen der drei größten der im Bundesland aufgegangenen Herrschaften Kurtrier (Trierer Kreuz), Kurmainz (Mainzer Rad) und die Pfalz (Pfälzer Löwe). Analog zum Wappen wird der Dreiklang stellvertretend für alle heutigen Landesteile aufgefasst. Das Portal ermöglicht sämtlichen Institutionen aus oder mit Bezug zu Rheinland-Pfalz unabhängig von ihrer Sparte die Veröffentlichung ihrer bereits digitalisierten Bestände an ein breites Publikum.
Bereits zum Launch haben die drei wichtigsten rheinland-pfälzischen Akteure der drei Sparten – nämlich die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) mit ihren drei Landesmuseen, die Landesarchivverwaltung (LAV) mit beiden Landesarchiven sowie das Landesbibliothekszentrum (LBZ) – durch ihre Teilnahme am Landesportal ein starkes Zeichen gesetzt. Es war von Anfang an klar, dass nur mit der Beteiligung dieser drei wichtigen Einrichtungen ein Kulturerbeportal in der beschriebenen spartenübergreifenden Form in Rheinland-Pfalz sinnvoll realisiert werden kann. Ihnen kommt eine unverzichtbare Vorläuferrolle zu, welche seitdem viele kleinere Einrichtungen zur Teilnahme und zur Nutzung von freien Lizenzen motiviert. Hierbei erhält das Landesportal Unterstützung durch zahlreiche Einrichtungen, Landesstellen und Verbünde, die es möglich machen, „Kreuz Rad Löwe“ auf ihren Veranstaltungen vorstellen zu können und die bei ihren Mitgliedern für das Portal werben – besonders hervorgehoben sei die regelmäßige Unterstützung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit durch den Museumsverband Rheinland-Pfalz. Gerade die Museumslandschaft ist von besonders vielen ehrenamtlich geleiteten Einrichtungen geprägt, was die Hilfe beim Kontaktaufbau umso wertvoller macht.
Den politischen Rahmen gibt die Digitalstrategie des Landes Rheinland-Pfalz vor: „Mit Kreuz – Rad – Löwe bauen wir ein Landesportal auf, das unser reiches kulturelles Erbe digital präsentiert und interaktiv vermittelt. Es wird bereits bestehende digitale Angebote der unterschiedlichen Institutionen im Land verknüpfen, ergänzen und an nationale und internationale Kulturportale anschließen.“6 – Die übergeordnete Zielsetzung des Kulturerbeportals ist der nachhaltige Aufbau von generationenübergreifender Teilhabe am kulturellen Erbe, an der digitalen Gesellschaft und der Wissensvermittlung. Um dies zu erreichen, sollen Umfang, Verfügbarkeit, Sichtbarkeit und Nutzung von Digitalisaten der kulturellen Überlieferung zu und in Rheinland-Pfalz sowie die Sichtbarkeit der das Kulturerbe bewahrenden Einrichtungen erhöht werden.
Auftraggeber und Finanzier des Projekts ist das für Kultur zuständige Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz (MFFKI). Durchgeführt wird es an der Universitätsbibliothek Mainz unter Herausgeberschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Der Charakter des Portals ist dabei dezidiert der eines Landesportals: Gestalterisch wird durch die Übernahme des Wappens als Logo und durch die Farbgebung bewusst die Identität des Landes aufgegriffen. Inhaltlich wird auf regionale Ausgewogenheit geachtet, um die vielen historisch gewachsenen und in Rheinland-Pfalz beheimateten Identitäten angemessen abzubilden. „Kreuz Rad Löwe“ ist in dieser Hinsicht auch ein „Schaufenster“ in das reichhaltige und vielfältige Kulturerbe von Rheinland-Pfalz.
Organisatorisch ist das Portal an der Universitätsbibliothek Mainz entlang des interdisziplinären Anforderungsprofils angedockt: Jeweils eine Stelle für die technische Entwicklung und für die inhaltliche Kuration sind aufgeteilt auf die beiden Abteilungen „Digitale Dienste“ und „Archive und Sammlungen“ – mit einer Doppelspitze als Projektleitung und eingebettet in einen Expertise-Pool aus Kolleginnen und Kollegen, die bei Bedarf zu Rate gezogen werden können. Für die Abstimmung zwischen MFFKI und Projektteam sowie für die langfristige strategische Planung wurde eine regelmäßig zusammenfindende Steuerungsgruppe aller Entscheidungsträger etabliert.
„Kreuz Rad Löwe“ dient als zentraler Einstiegspunkt für den Zugriff auf das kulturelle Erbe aus und mit Bezug zu Rheinland-Pfalz. Dies wird über zwei funktionale Säulen realisiert:
Aus digitalen Reproduktionen und beschreibenden Metadaten der verschiedenen Einrichtungen wird ein recherchierbarer Bestand aufgebaut. Dieser kann nach unterschiedlichen Gesichtspunkten facettiert und durchsucht sowie explorativ erschlossen werden. Mittels eines übergreifenden Metadatenschemas werden die digitalen Objekte aus Archiven, Museen, Bibliotheken und anderen Kulturerbeeinrichtungen dafür aggregiert, angereichert und miteinander vernetzt.
Kuratierte Angebote bieten darüber hinaus die Möglichkeit, verschiedene Themen und Objektgruppen hervorzuheben und spannende Zugänge zu diesem heterogenen Bestand zu schaffen. Wichtigstes Werkzeug in dieser Rubrik sind virtuelle Ausstellungen, bei denen der Fokus auf eine möglichst große Interaktivität und einen spielerischen Ansatz der Wissensvermittlung gelegt wird.
Der klaren, modernen und ansprechenden Gestaltung sowie einer intuitiven, nutzungsorientierten Zugänglichkeit, welche sowohl die gezielte Recherche als auch das neugierige Stöbern unterstützt und fördert, wird im gesamten Portal größte Wichtigkeit zugesprochen. Unterschiedliche digitale Endgeräte werden mit einem responsiven Design unterstützt. Um von einer bestmöglichen Expertise hinsichtlich Gestaltung und User Experience zu profitieren, wurde dieser Arbeitsschritt an eine Design-Agentur (SCHUMACHER Design) ausgelagert. Die Implementierung erfolgte intern.
Die technische Umsetzung begann im dritten Quartal 2020. Nach vier (Pandemie-)Jahren Entwicklungszeit waren Portal und Inhalte bereit für die Veröffentlichung. Wesentliche technische Entscheidungen wurden an die Ergebnisse einer vorangestellten Pilotphase geknüpft: Als zielführende Grundsätze dürfen die enge Anbindung an die vielfältigen Expertinnen und Experten im Haus, die Nutzung frei verfügbarer Open-Source-Software, die In-House-Entwicklung aller Software-Anpassungen und -Komponenten sowie der Fokus auf wenige Techniken (Programmiersprache, Frameworks) gelten – im vorliegenden Fall Ruby on Rails.7 Entlang dieser Anforderungen wurden die Softwarelösungen für das Projekt ausgewählt.8 Für die Präsentation der im Zentrum des Projekts stehenden Digitalisate von Kulturerbeobjekten wird in dieser Umgebung auf den IIIF-Standard und die damit verbundenen zeitgemäßen Viewertechniken gesetzt.9
Der Weg eines Datensatzes vom Kooperationspartner zum Ergebnistreffer bei „Kreuz Rad Löwe“ soll in gebotener Kürze skizziert werden: Die vom Kooperationspartner via Schnittstelle oder sonstige Übergabewege erhaltenen textbasierten Metadaten werden zunächst transformiert und dabei normalisiert. Diese vorausgehende weitgehend manuelle Datenhaltung und -transformation basiert auf XML-Technologien, vor allem RDF/XML und XSLT. Die nachgeschaltete, oben genannte Webanwendung Hyrax verwendet intern hingegen JSON innerhalb einer relationalen Datenbank (PostgreSQL). Die in diese Datenbank führende Importer-Softwarekomponente wurde auf ein einziges Import-Format beschränkt, auf das unten näher eingegangen wird. Das rationalisiert den Arbeitsprozess und reduziert die notwendigen Eigenanpassungen an der Open-Source-Software. Sobald sich die Metadaten in Hyrax befinden, werden sie zur schnelleren und besseren Auffindbarkeit – ergänzt durch berechnete Zusatzinformationen – in einem Solr-Index gespeichert, welcher für Suchanfragen ausgewertet wird.
Die Bereitstellung aller (Bild-)Dateien geschieht über die universitäre Serverinfrastruktur, wo diese als physische Dateien auf dem Server verwaltet werden. Die aggregierten Dateien der liefernden Einrichtung werden hierzu vollständig auf den Servern der Universität dupliziert, nicht nur verknüpft, und somit die nachhaltige Verfügbarkeit sichergestellt. Dies gestattet zudem die Erstveröffentlichung von noch nicht online verfügbaren Ressourcen – auch ohne eigene IT-Expertise in der Einrichtung der Datenpartner –, was auch bereits von ersten Einrichtungen genutzt wird.
Das Vorgehen fügt sich gut in die besonderen Anforderungen des Landes Rheinland-Pfalz ein: Ein Spezifikum des Landes stellt die in zahlreichen kleinen und mittleren Einrichtungen verkörperte Institutionenlandschaft dar. Eine möglichst gute Auffindbarkeit, Verfügbarkeit, Interoperabilität und Wiederverwendbarkeit der digitalen Objekte erfordert daher neben dem typischen Blick auf die großen regionalen Einrichtungen auch eine besondere Berücksichtigung der Bedürfnisse dieser für Rheinland-Pfalz charakteristischen institutionellen Strukturen. Ausgangspunkt des Datenimport-Prozesses ist daher die tatsächlich vorhandene Datenlage bei den datengebenden Akteuren, anstelle einer idealtypischen, aber unrealistischen Formulierung von Anforderungsprofilen. Ziel der Datentransformation ist das Europeana Data Model (EDM), spezialisiert durch das kompatible Anwendungsprofil DM2E.10 Hierzu werden an der Universitätsbibliothek für jedes Herkunftsformat Transformationsanweisungen geskriptet, welche eine bislang halbautomatische Brücke zwischen Ursprungsdaten und Importer-Anforderung bilden.11 In der Praxis erprobt ist diese Umwandlung für die spartenspezifischen Datenformate LIDO und METS/MODS sowie für individuelle Eigenentwicklungen, die via Schnittstellen oder als Exporte in verschiedenen Formaten aus Museum-Digital, APERTUS, Allegro oder FAUST hervorgingen, sowie in seltenen Fällen eine CSV-Datei. Durch die Verwendung internationaler Standards und Vokabulare erhalten diese Daten eine Interoperabilität, die den Austausch mit anderen Portalen wie der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB)12 oder Europeana13 ermöglicht und damit das kulturelle Erbe von Rheinland-Pfalz im Ökosystem nationaler und internationaler Datenbestände verankert.
Neben den eigentlichen Kulturerbeobjekten finden sich in „Kreuz Rad Löwe“ auch Personen, Orte und die datengebenden Institutionen als Entitäten. Die Institutionen – also die Kooperationspartner – werden von Hand und mit projekteigenen Identifiern sowie ggf. Äquivalenzbeziehungen zu anderen Vokabularen wie ISIL (International Standard Identifier for Libraries and Related Organizations), angelegt. Mit anschlussfähigen Vokabularen hinterlegt werden weiterhin Personen und Orte, die automatisiert über lobid-gnd (Rechercheoberfläche & LOD-API für die Gemeinsame Normdatei, GND) sowie von GeoNames bezogen werden. Beide Ressourcen werden dabei automatisch aus Wikimedia Commons mit Bilddateien angereichert. Die Verknüpfungen zwischen den Kulturerbeobjekten und den zugehörigen Entitäten für Orte und Personen werden aus den gelieferten Daten abgeleitet oder so weit wie möglich angereichert. Sie werden im Frontend angezeigt und können zur Recherche von Objekten und Zusammenhängen genutzt werden. Die Normdaten bieten aber auch die Basis für zukünftige Darstellungen und Recherchewege.
Ein weiteres Spezifikum von „Kreuz Rad Löwe“ ist das Bekenntnis zu gemeinfreien oder frei lizenzierten Veröffentlichungen, um die oben definierten Ziele öffentlichkeitswirksam und nachhaltig zu erreichen.14 Dies entspricht der Open-Data-Strategie der Bundesregierung,15 den Empfehlungen der Europäischen Kommission zur Digitalisierung und Online-Zugänglichkeit kulturellen Materials und dessen digitaler Bewahrung,16 der Public Domain Charter der Europeana17 und den DFG-Praxisregeln Digitalisierung.18 Wir gehen davon aus, dass lizenzfreie oder frei lizenzierte Daten der beste Weg sind, um die gewünschte Nachnutzung zu fördern.19 „Kreuz Rad Löwe“ geht hier – sicher auch begründet dadurch, dass das Projekt später entstand und die Entwicklung im Bereich der Lizenzierung sich auch im deutschsprachigen Raum spätestens seit der Corona-Pandemie spürbar verändert hat – also einen anderen Weg als die bisherigen großen Kulturerbeportale anderer Bundesländer. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass sich auch dort immer mehr Objekte unter freien Lizenzen finden lassen. Der Bildviewer unter https://kreuz-rad-loewe.de besitzt eine Export- bzw. Download-Funktion, die bewusst zur Nachnutzung der Bilder einlädt. Unter der Adresse https://kreuz-rad-loewe.de/oai wird eine offene Schnittstelle zum automatischen Abruf von Dateien und Metadaten aus dem Portal zur Verfügung gestellt.20 Beschreibende Metadaten stehen im Portal grundsätzlich unter der Lizenz CC0 (freie Nachnutzung) und sind als Linked-Open-Data-Objekte abrufbar.
Um ein nachhaltiges und rechtssicheres Repositorium an Kulturerbeobjekten aufzubauen, wird von Anfang an auf ein strenges Opt-In-Verfahren mittels Kooperations- und Lizenzvereinbarung gesetzt. Von diesem Kurs wird auch für bereits an anderer Stelle online unter freier Lizenz veröffentlichte Daten nicht abgewichen – ohne schriftliches Einverständnis der beteiligten Einrichtung(en) werden keine Daten aggregiert. Neben der direkten Ansprache von potenziellen Datenpartnern erfordert dies eine starke Präsenz bei spartenspezifischen Veranstaltungen. Dieses Vorgehen führt u. a. dazu, dass bereits zahlreiche Akteure in Rheinland-Pfalz ihre bisherige Lizenzierung grundsätzlich überdenken und der Öffentlichkeit größere Freiheiten an ihren Digitalisaten einräumen.21
Das Kulturerbeportal „Kreuz Rad Löwe“ ist auf Zuwachs angelegt. Die Zahl der teilnehmenden Einrichtungen hat sich seit dem Launch auf mittlerweile 33 Einrichtungen verdreifacht – entsprechend auch die Anzahl der Objekte. Derzeit sind knapp 50.000 Inhalte freigeschaltet. An Ideen für sinnvolle Funktionalitäten und technische Verbesserungen mangelt es unterdessen nicht: Genannt seien exemplarisch die Verbesserung des zeitlich-geografischen Zugangs, die Verbesserung von internen Verknüpfungen und der Auffindbarkeit von Objekten sowie kooperative Verknüpfungen mit anderen Projekten oder letztlich die Erweiterung der oben bereits genannten Schnittstellen um weitere Formate. Gleichzeitig kommen regelmäßig neue Datengebende ins Portal, und damit erhöht sich die Notwendigkeit, weitere Datenmodelle zu unterstützen. Aus kuratorischer Sicht erwarten die Nutzerinnen und Nutzer regelmäßig neue virtuelle Ausstellungen und ein gepflegtes Frontend. Ein kleines Team muss hier zwangsläufig Prioritäten setzen. Gleichzeitig erlaubt die aktuelle Konstellation ein überaus flexibles Vorgehen und schnelle Reaktionen auf klare Desiderate, die sich erst im Produktionsbetrieb zeigen. Ein Glücksfall ist, dass allen Beteiligten von Anfang an klar war: Ein landesweites Kulturerbeportal für Rheinland-Pfalz kann strukturell, technisch und politisch nur als ein langfristig betrachtetes Projekt sein volles Potenzial entfalten.