Externe Wissenschaftskommunikation – die Kommunikation mit Lai*innen – umfasst vielfältige Ausprägungen und Aktivitäten und gewinnt für wissenschaftliche Bibliotheken als ein Teil der forschungsnahen Dienste zunehmend an Bedeutung. Auf Grundlage einer zunächst vorgestellten Arbeitsdefinition beleuchtet dieser Artikel mögliche Formen, Modelle und beteiligte Akteur*innen, um ein Verständnis der verschiedenen Ausprägungen von Wissenschaftskommunikation herzustellen und externe von interner (innerhalb des Wissenschaftssystems) Wissenschaftskommunikation abzugrenzen. Wissenschaftliche Bibliotheken werden in ein Kommunikationsnetzwerk eingeordnet und ihre Funktionen darin beschrieben. Die Theorie wird anhand zweier Beispiele aus dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in der Praxis dargestellt, die wissenschaftliche Bibliotheken gemeinsam mit weiteren Vorschlägen, wie sie selbst aktiv werden könnten, zu externer Wissenschaftskommunikation anregen sollen.
Science communication – communication with laypeople – encompasses a wide range of expressions and activities and is becoming increasingly important for scientific libraries as a part of research-related services. Based on a work definition presented initially, this article examines possible forms, models, and actors involved in order to establish an understanding of the various expressions of science communication and to distinguish between external and internal (within the scientific system) science communication. Academic libraries are assigned a role in a communication network and their functions in this network are described. The theory is demonstrated in practice using two examples from the Fraunhofer Institute for Production Technology IPT. Along with further suggestions on how academic libraries could become active in the field, these are intended to encourage academic libraries to engage in external science communication.
Schlagwörter: Wissenschaftliche Bibliotheken; Externe Wissenschaftkommunikation; Forschungsnahe Dienste; Academic Networking; Publikationsmarketing
Mehn zeichnete in einer Publikation von 2023 das Bild einer Universitätsbibliothek im Jahr 20401: Frisch „gebackene“ Studierende erkunden das Gebäude. Dort finden sie kostenlose Services, multimedialen Bestand und technische Hilfsmittel wie mobile Recherchebildschirme. Auf vier vorgezeichneten Wegen entdecken sie das Angebot: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, kreative Aktivitäten, aber auch bewusste und aktive Pausen. Der vierte Weg ist der Open Science Path. Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen hat sich bis 2040 in diesem Szenario gewandelt: Offen sein ist kein Ziel mehr, sondern der Standard, und Citizen Science allgegenwärtiger Bestandteil der Wissenschaft. Dadurch wandelte sich das Tätigkeitsfeld der Universitätsbibliothek. Statt Überzeugungsarbeit zum offenen Forschen ist nun Beratung und Unterstützung bei der Kommunikation der Ergebnisse, Daten und Publikationen in die Öffentlichkeit gefragt.
Auch die Kommission für forschungsnahe Dienste des Vereins Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB) griff diesen Gedanken in ihrem Positionspapier zu Forschungsunterstützung in Bibliotheken auf: „Öffentlichkeitsarbeit für die Wissenschaft: Beratung der Wissenschaftler*innen hinsichtlich der Nutzung von Academic Networking und Wissenschaftskommunikations-Plattformen (ResearchGate, academia.edu, LinkedIn, Twitter u. a.).“2
ResearchGate, eine soziale Plattform mit wissenschaftlicher Ausrichtung, ist ein Paradebeispiel für solches Academic Networking. Sie vernetzt Forschende und bietet die Möglichkeit, Volltexte unkompliziert hochzuladen und zu verbreiten – womöglich zu unkompliziert, denn oft ist den Forschenden nicht klar, dass sie damit teils Urheberrechte verletzen.3 Die anderen von der VDB-Kommission aufgeführten Netzwerke bieten ähnliche Angebote. Forschende nehmen sie oft bereitwillig an, denn sie „wollen die Sichtbarkeit ihrer Publikation erhöhen, mindestens intuitiv ist ihnen bewusst, dass Open Access-Zweitveröffentlichungen das leisten können.“4 An dieser Stelle kommen wissenschaftliche Bibliotheken (WBs) und ähnliche (Fach-)Informationseinrichtungen mit Unterstützungsangeboten ins Spiel.
Dieser Artikel zeigt auf, dass WBs mehr leisten können als nur Unterstützung beim Academic Networking.5 Als Basis erfolgt zunächst eine Arbeitsdefinition von Wissenschaftskommunikation. Dabei liegt der Fokus auf den Aspekten, die relevant für die weiteren Ausführungen sind.6 Kommunikationsfunktionen, die WBs erfüllen könnten und es teilweise bereits tun, ordnen die Arbeitsdefinition in den bibliothekarischen Kontext ein. Zwei Beispiele aus dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT (Fraunhofer IPT) geben Hinweise für die Praxis. Zuletzt folgen ein kurzes Fazit und ein Ausblick sowie abschließende Vorschläge, wie WBs Wissenschaftskommunikationsaktivitäten umsetzen können.
In einer „allgemeinen Lesart […] fallen [unter den Begriff der Wissenschaftskommunikation] alle kommunikativen Akte, die wissenschaftliche Themen zum Gegenstand haben.“7 Diese einfach gehaltene Definition bietet einen geeigneten Ausgangspunkt für eine grundlegende Betrachtung der Wissenschaftskommunikation, da sie zwei Kernaspekte beinhaltet:8
Kommunikative Handlungen
Wissenschaftliche Themen als Gegenstand der kommunikativen Handlungen
Kommunikation ist grundlegend gesehen eine wechselseitige Handlung zwischen zwei oder mehr Menschen (erster Kernaspekt). Sie nutzen zur Vermittlung von Inhalten Medien wie gesprochene Sprache, Briefe oder Gesichtsausdrücke. Damit die Kommunikation erfolgreich ist, müssen die Menschen auf ein gemeinsames Deutungssystem zurückgreifen können, also zumindest eine ähnliche Sprache und einen ähnlichen Kulturkreis.9
Der zweite Kernaspekt – die wissenschaftlichen Themen – lässt sich mit der Systemtheorie des Soziologen Niklas Luhmann verdeutlichen: Die Wissenschaft ist ein Teilsystem, das gemeinsam mit anderen Teilsystemen die Gesellschaft als Gesamtsystem bildet.10 Ihre Funktion ist die Produktion neuer Erkenntnisse. Da nicht jede Methode und jede Theorie Antworten auf jede Fragestellung liefern kann, ist das wissenschaftliche Teilsystem wiederum binnendifferenziert in dynamische Disziplinen. Es reproduziert sich selbst, da die Erkenntnisse aufeinander aufbauen. Es steht in Austausch und Abhängigkeit mit anderen Teilsystemen, die ihre jeweiligen Funktionen nicht erfüllen können, wenn es keine Leistung erbringt. So ist beispielsweise die Medizin auf Ergebnisse aus der Wissenschaft angewiesen. Damit diese Austauschprozesse stattfinden können, muss sich die Wissenschaft ihrer Umwelt öffnen – sie muss kommunizieren11 und zwar nicht nur die Ergebnisse, sondern mit dem Ziel der Nachvollzieh- und Nachprüfbarkeit auch Methoden, Prozesse und Daten, die zu diesen Ergebnissen geführt haben.12
Zusammengefasst lautet die verkürzende Arbeitsdefinition von „Wissenschaftskommunikation“ also: „Eine oder mehrere Personen vermitteln Inhalte des Wissenschaftssystems mittels eines Kommunikationsmediums an eine oder mehrere andere Personen in einer Art und Weise, die ihnen verständlich ist“13 (s. Abb. 1).

Die Definition unterstellt, dass nur Einzelpersonen direkt miteinander kommunizieren. Stattdessen findet Wissenschaftskommunikation nach Dernbach auf drei Ebenen und auch zwischen diesen Ebenen statt:14
Makroebene: Teilsystem Wissenschaft kommuniziert
Mesoebene: Institutionen kommunizieren
Mikroebene: Einzelpersonen kommunizieren
Diese Kommunikationstätigkeiten finden nicht – wie bisher der Eindruck entstanden sein mag – in nur eine Richtung statt. Drei Kommunikationsmodelle herrschen vor (s. Abb. 2)15:
Defizitmodell: Angehörige des wissenschaftlichen Teilsystems senden ihre Ergebnisse an ein Publikum, das selbst keine komplexen Zusammenhänge erschließen kann. Sie erhalten keine Antworten.
Dialogmodell: Angehörige des wissenschaftlichen Teilsystems kommunizieren mit einem Publikum wechselseitig, indem sie nach dem Senden Antworten empfangen.
Partizipationsmodell: Verschiedene wissenschaftliche und Publikumsgruppen befinden sich in einem Dialog. Zusätzlich zum Senden und Empfangen kommt die Partizipation des Publikums hinzu (wie bei Citizen-Science-Aktivitäten).
Trotz der drei idealtypischen Kommunikationsmodelle liegt die Praxis in einem Spektrum zwischen ihnen. So ermöglichen die Sozialen Medien beispielsweise ihrer Natur gemäß Empfangenden Interaktionsmöglichkeiten, auch wenn die Sendenden ihre Kommunikation auf das Defizitmodell auslegen. Tritt der Fall ein, dass Empfangende über Kommentar- oder Nachrichtenfunktionen Antworten geben, obliegt den Sendenden die Entscheidung, ob sie in das Dialogmodell übergehen.

Wissenschaftskommunikation als Überbegriff teilt sich in zwei Richtungen auf. Interne Wissenschaftskommunikation (im Englischen auch „Scholarly Communication“16) verbleibt im Wissenschaftssystem. Externe Wissenschaftskommunikation (im Englischen auch „Science Communication“17) verlässt dieses Teilsystem. Externe Wissenschaftskommunikation kann fremdvermittelt werden oder durch die Forschenden oder ihre Institutionen selbst. Sie können dabei in institutionellem oder individuellem Rahmen kommunizieren sowie primär oder nicht primär interessengeleitet sein (s. Abb. 3).18 Die Unterscheidungen sind nicht trennscharf, sodass sich in der Praxis Hybridformen ergeben.

Die Funktion der internen Wissenschaftskommunikation ist vor allem die Verbreitung, Diskussion, Überprüfung, Bestätigung oder Widerlegung von Forschungsergebnissen innerhalb des Teilsystems Wissenschaft, sodass im Laufe der Zeit allgemeingültiges Wissen entsteht.19
Die interne Wissenschaftskommunikation hat zwei vorherrschende Unterformen:
Informelle interne Wissenschaftskommunikation: Diese Kommunikationsform bezieht sich auf informelle Kommunikation zwischen Forschenden, z. B. E-Mail-Korrespondenzen oder Gespräche bei einem Kaffee.20 Sie stellt die soziale Organisation des Teilsystems und dessen Disziplinen her und ist der formalen Wissenschaftskommunikation oft vorgelagert.21
Formale interne Wissenschaftskommunikation: Sie ist die „zentrale kommunikative Praxis der Wissenschaft“22 und dient vor allem dem Nachweis von Forschungsergebnissen.23 Die vorherrschenden Kommunikationsmedien sind Bücher und Zeitschriften, also schriftliche Erzeugnisse.24
Interne Wissenschaftskommunikation in Form von Tagungen oder Kolloquien liegt demnach in einem Spektrum dazwischen: Vorträge und die Diskussionen zu ihnen, die meist Ziel dieser Kommunikationsform sind, sind eher informell und stellen vor allem die soziale Organisation der jeweiligen Disziplin her. Um die Forschungsergebnisse zu formalisieren und dauerhaft nachzuweisen, geben Konferenzveranstaltende nachgelagert häufig Tagungsbände heraus, in denen die Vortragenden die Inhalte in Artikelform schriftlich ausformulieren.25
Während die interne Wissenschaftskommunikation sich also auf die Kommunikation im Teilsystem selbst bezieht, öffnet sich die externe zielgruppengerecht anderen Teilsystemen und leistet teils sogar kritische Einordnungen.26 Die Empfangenden sind nicht mehr nur Forschende, sondern auch Lai*innen, die u. U. die Fachsprache nicht verstehen und auf Übersetzungen in nicht-wissenschaftliche Darstellungsformen angewiesen sind27 – eine Leistung, die wichtig ist, weil alle Menschen in irgendeiner Art und Weise mit der Wissenschaft zu tun haben: „Tatsächlich ist es so, dass wir alle durch die schiere Ausdehnung der Wissenschaften und der Technik in – freiwillige oder unfreiwillige – Teilnehmer an großen Experimenten verwandelt werden, von denen einige den ganzen Kosmos betreffen. Die einen sind als Forscher, andere als Geldgeber, wieder andere als [öffentliche] Zeugen, und wieder andere schließlich als Versuchskaninchen im Labor.“28
Die Literatur unterscheidet externe Wissenschaftskommunikation auf der ersten Ebene in selbstvermittelte und fremdermittelte. Die selbstvermittelte hat das Hauptziel, Forschungsergebnisse verständlich an Lai*innen zu kommunizieren.29 Unter dem Dachbegriff sammeln sich vor allem drei Ausprägungen:30
Wissenschafts-Public-Relations (Wissenschafts-PR): Diese Form zeichnet sich durch strategische Kommunikationsmaßnahmen aus, um die Einrichtungsziele zu erreichen.31 Dabei versuchen beispielsweise Kommunikationsabteilungen, ein positives öffentliches Bild der gesamten Einrichtung, nicht nur eines Produkts oder einer Leistung, herzustellen (daher ist ein oft genutztes Synonym „Öffentlichkeitsarbeit“).32 Ziele sind dabei Sichtbarkeit und Medienpräsenz, Marken- und Profilbildung sowie seriöse Wissenschaftsberichterstattung oder Vermittlung zwischen Einrichtungen und Medien.33
Wissenschafts-Marketing: In dieser Form unterstützt Kommunikation das Markenprofil der auftraggebenden Einrichtung und die Vermarktung von Forschung und Lehre.34 Wissenschafts-PR und -Marketing sind oft miteinander verknüpft, grenzen sich aber vor allem durch den werblichen Charakter des Marketings voneinander ab.35
Aufklärerische Wissenschaftskommunikation: Diese Form ist selbstreferentiell, bezieht sich also auf die Kommunikation der Forschung selbst, unabhängig von Institutionen und Forschenden, und unterscheidet sich von Wissenschafts-PR und -marketing vor allem durch die beabsichtigte Wirkung: Sie ist „einem höheren Gut verpflichtet – nämlich der gesamten Wissenschaft“36 statt der Reputation einer Person oder Einrichtung.37
An der fremdvermittelten externen Wissenschaftskommunikation beteiligen sich verschiedene Agierende wie Museen, Science Center, Nichtregierungsorganisationen und Science Influencer*innen. Doch die bekanntesten Akteur*innen sind dem Wissenschaftsjournalismus zuzurechnen, ein „Informationsvermittler und Dolmetscher zwischen Wissenschaft, Technik und Medizin auf der einen Seite und der allgemeinen Wissenschaftsöffentlichkeit auf der anderen Seite.“38 Auch Produzierende fiktionaler Werke wie Romane oder Serien sowie Schulen und Lehrpersonal nehmen häufig an der fremdvermittelten externen Wissenschaftskommunikation teil. Diese Agierenden sprechen dabei verschiedene Zielgruppen an und nutzen unterschiedliche Medien (Texte, Ausstellungen, Soziale Medien etc.).39
An der Wissenschaftskommunikation als Gesamtsystem nehmen viele Agierende teil – aus unterschiedlichen Bereichen, mit unterschiedlichen Zielgruppen, Medien und kommunikativem Handeln. Abb. 4 zeigt das Kommunikationsnetzwerk nach Robrecht (2022), das diese Aktivitäten schematisiert. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bildet lediglich den Status quo zum Zeitpunkt der zugrundeliegenden Literaturrecherche ab.40 Wie sich dieser seitdem verändert hat, beschreiben der Abschnitt „Kommunikationsfunktionen wissenschaftlicher Bibliotheken in der externen Wissenschaftskommunikation“ und die Praxisbeispiele.

Das Kommunikationsnetzwerk bildet ab, wie die Agierenden zusammenwirken. Zwischen ihnen bestehen gerichtete Beziehungen, die eine Landkarte entstehen lassen. Weiße Pfeile kennzeichnen externe, schwarze interne Wissenschaftskommunikation. Links und rechts sind unterstützende Agierende dargestellt. Vertikal erfolgt eine Trennung in Mikro-, Meso- und Makroebene (s. Abschnitt „Wissenschaftskommunikation – eine Arbeitsdefinition“). Horizontal teilt sich das Netzwerk in zwei Bereiche: die allgemeine Wissenschaftsöffentlichkeit und wissenschaftliche Fachöffentlichkeit (s. u.). Die Grenze zwischen ihnen ist unklar und deswegen grafisch verschwommen.41
In der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit findet die interne Wissenschaftskommunikation statt. Forschende erbringen die wissenschaftliche Leistung; Fachverlage, Herausgebende, Gutachtende und Redaktionen vermitteln. Das Publikum besteht vor allem aus anderen Forschenden und Studierenden desselben Fachs. Die allgemeine Wissenschaftsöffentlichkeit zeichnet sich durch die externe Wissenschaftskommunikation aus. Neben den Forschenden erbringen hier auch ihre Einrichtungen die Leistung. Sie dienen als Quellen und Expert*innen für ein nicht fachlich gebildetes Publikum. Massenmedien und der Wissenschaftsjournalismus vermitteln Informationen über einen Transferprozess.42
Im Kommunikationsnetzwerk wird deutlich, dass in der externen Wissenschaftskommunikation Lai*innen im Fokus stehen sowie die Forschenden und die Kommunikationsabteilungen. Sie sind also drei wichtige Agierende in diesem Feld.43 Tab. 1 charakterisiert sie näher sowie eine Auswahl weiterer Agierender, die im Rahmen des Kommunikationsnetzwerks relevant für WBs sind.44 Darunter befinden sich auch Agierende aus der internen Wissenschaftskommunikation, da sie stark mit der externen Wissenschaftskommunikation zusammenhängt und die Grenzen fließend sind.45
Die Tabelle enthält die Kommunikationsebene und die -form (s. Abschnitte „Wissenschaftskommunikation – eine Arbeitsdefinition“ und „Fremd- und selbstvermittelte externe Wissenschaftskommunikation“) sowie die von den Agierenden genutzten Medien und ausgeführten Tätigkeiten (also die Charakteristika der jeweiligen Kommunikation) und das zugehörige Piktogramm (Icon), das sich im Kommunikationsnetzwerk wiederfindet. Außerdem enthält die Tabelle die jeweiligen Kommunikationsfunktionen. Unterstützen und Vermitteln ergänzen das Senden und Empfangen aus dem ursprünglichen Modell.46

Die Tab. 1 zugrundeliegende Literaturrecherche charakterisiert WBs nur als Agierende der internen Wissenschaftskommunikation. Allerdings sind sie bereits Teil der Prozesse in der externen Wissenschaftskommunikation, obwohl sie ihren endgültigen Platz noch nicht gefunden haben.47 Für die vier Kommunikationsfunktionen lassen sich entsprechende Beispiele finden.
Senden: Vorbilder in der externen Wissenschaftskommunikation
Mit der Kommunikation ihrer eigenen Forschung können WBs Vorbilder sein. Beispielsweise im TIB-PITCH, einem YouTube-Format der Technischen Informationsbibliothek, in dem bibliothekarisch Forschende ihre Themenbereiche innerhalb kurzer, gut konsumierbarer Zeiteinheiten vorstellen.48 Die SLUB Dresden erforscht die sächsische Landeskunde und wählt einen anderen Kommunikationsansatz: „Linked Open Storytelling“. Dabei werden beispielsweise Blogposts mit offenen Kulturdaten angereichert.49
Unterstützen: Brücke zwischen interner und externer Wissenschaftskommunikation
Interne und externe Wissenschaftskommunikation hängen eng miteinander zusammen und verschwimmen teilweise sogar. Zum einen bewirkt die steigende Popularität von Open Science, dass auch Lai*innen interne Wissenschaftskommunikation aufgreifen. Zum anderen konsumieren Personen, die externe Wissenschaftskommunikation senden oder vermitteln, zunächst interne als Wissensbasis.50 WBs können an dieser Stelle Brücken bauen. Neben der bereits erwähnten Unterstützung beim Academic Networking, können sie Kommunizierenden helfen, Kompetenzen zu erlangen,51 oder Citizen Scientists dabei, Ergebnisse und Daten langfristig zu sichern.52
Vermitteln: Qualitätsstempel für externe Wissenschaftskommunikation
Bibliotheken stehen für verlässliche Informationen und können Wissenschaftskommunikation mit einem Qualitätsstempel versehen, beispielsweise durch kuratierte Thementische53 oder den #fachreferatsfreitag, an dem Fachreferent*innen in den Sozialen Medien Literatur aus ihren Fächern teilen54. Auch Faktenchecks, z. B. im Fediversum, sind eine Aufgabe, die WBs erfüllen können.55
Empfangen: Resonanzraum für externe Wissenschaftskommunikation
Auch bibliothekarisches Personal empfängt bzw. konsumiert externe Wissenschaftskommunikation. Es bleibt auf dem neusten Stand in den jeweils relevanten Fächern. Das primäre Ziel dieser Kommunikationsfunktion ist es nicht, die Informationen weiterzuvermitteln, sondern für sich selbst und die eigene Arbeit zu verarbeiten und zu nutzen.56 In der Praxis verschwimmt hier allerdings die Grenze zu den anderen Kommunikationsfunktionen, da die empfangenen Informationen später weitervermittelt werden können.
Diese Kommunikationsfunktionen führen WBs allerdings nicht allein aus, sondern in Kooperationen – oft mit den Kommunikationsabteilungen ihrer Einrichtungen, wie die folgenden Beispiele aus der Praxis des Fraunhofer IPT zeigen.
Am Fraunhofer IPT sind drei Stellen an der Kommunikation von Publikationen beteiligt:
Fachinformationsmanagement: Das Fachinformationsmanagement leistet Publikationsunterstützung und forschungsnahe Dienste.
Externe und interne Kommunikation/Kommunikationsabteilung: Diese ist verantwortlich für klassische PR-Aufgaben und die interne Kommunikation. Teil von ihr ist die Mediengestaltung.
Fachabteilungsmarketing: Den Fachabteilungen stehen Mitarbeitende zur Verfügung, die sie bei der Kommunikation ihrer Aktivitäten und Produkte mit Fokus auf Marketing unterstützen.
Wie die Zusammenarbeit in der Praxis aussieht, zeigen die beiden folgenden Beispiele.
Die Kommunikationsabteilung und das Fachabteilungsmarketing nutzen eine interne, digitale Sammlung möglicher Kommunikationswerkzeuge zur gezielten Planung ihrer Aktivitäten. Dieser Werkzeugkasten enthält verschiedene Kategorien mit Steckbriefen zu den Werkzeugen. In der Kategorie „Social Media“ finden sich beispielsweise Werkezeuge wie „LinkedIn-Posts“ oder „YouTube-Videos“, in der Kategorie „Veranstaltungen“ Werkzeuge wie „Messen“ und „Konferenzen“. Sie können auch miteinander kombiniert werden.
Das Fachinformationsmanagement brachte die Kategorie „Wissenschaftliche Publikationen“ ein und erstellte mit der Kommunikationsabteilung einen Steckbrief. Die Werkzeuge in dieser Kategorie haben zum übergeordneten Ziel, die Deep-Tech-Ergebnisse, die das Fraunhofer IPT auf Basis wissenschaftlicher Methoden erarbeitet hat, zu kommunizieren. Zielgruppen sind wissenschaftliche Institutionen, wissenschaftsnahe Industriebranchen sowie potenzielle Mitarbeitende. Sie sollen das Institut und die Autor*innen als Partner*innen für exzellente Forschung wahrnehmen. Wichtig ist bei der Kommunikation, dass die Publikationen referenzierbar und möglichst frei verfügbar sind. Häufig genutzte Formate sind LinkedIn-Beiträge, Publikationslisten oder Highlight-Boxen auf der Website sowie Newsletter.
Die Steckbriefe dienen lediglich zur Orientierung und als Einschätzungshilfe für die Kommunikationsabteilung und das Fachabteilungsmarketing. Ein wissenschaftlicher Anspruch besteht in der Zusammenstellung nicht, weswegen keine Quellen hinterlegt sind. Die Informationen sind daher teils verallgemeinert und so aufbereitet, dass sie auch für Personen ohne entsprechende Fachkenntnisse verständlich sind.
Die Kategorie „Wissenschaftliche Publikationen“ enthält zwölf Publikationsarten als Werkzeuge:
Wissenschaftlicher Zeitschriftenartikel (s. als Beispiel Tab. 2)
Fachartikel
Whitepaper & Trendreport
Konferenzartikel & Tagungsband
Wissenschaftliche Monographie
Sammelband & Artikel in einem Sammelband
Dissertation
Bachelor- & Masterarbeit
Vortrag & Poster
Projektbericht & Deliverable
Patent
Forschungsdatensatz

Ergänzend stellte das Fachinformationsmanagement Hinweise zur Kommunikation von Publikationen für die Kommunikationsabteilung und das Fachabteilungsmarketing zusammen, z. B. zu folgenden Aspekten:
Veröffentlichungsprozesse: Was ist Closed Access, Open Access Grün und Gold? Wieso sind Artikel gar nicht, sofort oder erst nach einer Embargofrist frei verfügbar? Wie kann dieser Zustand geändert werden? Wie lange dauern die Prozesse?
Creative-Commons-Lizenzen: Was ist das und wie werden sie gebraucht? Welche Lizenzen gibt es und was bedeuten sie? Welche Lizenzen sind für die Kommunikation praktikabel?
Persistente Identifikatoren wie Digital Object Identifiers (DOI): Was ist das und wie unterscheiden sie sich von klassischen Weblinks? Welche Vorteile bringen sie in der Kommunikation und wieso insbesondere die DOIs aus dem institutionellen Repositorium?57
Der Werkzeugkasten lässt sich von den vier Kommunikationsfunktionen dem Unterstützen zuordnen. Wissenschaftliche Publikationen werden als Marketinginstrument genutzt und können von Kommunikationsabteilung und Fachabteilungsmarketing zielgruppengerecht aufbereitet werden. Beispielsweise könnte eine auf einem Zeitschriftenartikel basierende Pressemitteilung Führungspersonal von Unternehmen dazu anregen, ihrem wissenschaftlichen Personal den Zeitschriftenartikel zu empfehlen – hier verschwimmen die Grenzen zwischen externer und interner Wissenschaftskommunikation. Das Fachinformationsmanagement baut eine Brücke zwischen ihnen und hilft den Kommunizierenden mit seinem Beitrag zum Werkzeugkasten dabei, Wissen aufzubauen sowie Publikationen bestmöglich zu verbreiten. Tab. 3 ordnet den Werkzeugkasten in den vorgestellten theoretischen Unterbau ein.

Das Fraunhofer IPT teilt auf LinkedIn und Instagram gezielt Publikationen von Forscherinnen, um ihnen mehr Sichtbarkeit zu ermöglichen. Den Impuls gab eine Studie zur niedrigeren Sichtbarkeit von Frauen beim wissenschaftlichen Publizieren, die oft durch geringeren wissenschaftlichen Output von Frauen mit höherer familiärer Verantwortung erklärt wird. Ross et al. (2022) fanden einen weiteren Grund: Machtgefälle und ungünstige Teamstrukturen verwehren Frauen oft die verdiente Anerkennung, sodass eine Lücke zwischen tatsächlicher und potenzieller Autorinnenschaft klafft.58 Das Fachinformationsmanagement entwickelte daher gemeinsam mit der Kommunikationsabteilung, dem Personalmarketing und der Beauftragten für Chancengleichheit die Kampagne „ShePublishes. Frauen. Forschung. Fortschritt.“59
Ziel der Kampagne ist, Sichtbarkeit für Autorinnen und ihre Publikationen zu generieren, andere Forscherinnen zum wissenschaftlichen Publizieren zu motivieren, die Vielfalt der Publikationsarten und die Unterstützung am Fraunhofer IPT aufzuzeigen sowie die Positionierung und Sichtbarkeit als Arbeitgeber, der Frauen die gebührende Anerkennung für ihre Arbeit entgegenbringt. Zielgruppen sind Forscherinnen im Allgemeinen und potenzielle Mitarbeiterinnen.
Die Posts sorgen durch eine gleichbleibende grobe Struktur für einen Wiedererkennungswert (s. als Beispiel Abb. 5):
Kurze Beschreibung der Publikation und Kontextualisierung des Themas
Erfahrungen der Autorin beim Publizieren
Vorstellung der Autorin
Link zum Volltext im Fraunhofer-Repositorium
Kampagnenbeschreibung am Ende des Posts
Die Bilder enthalten ein Foto der Autorin, das Titelbild der Publikation und ein inspirierendes Zitat der Autorin.

Am Prozess zur Erstellung eines Beitrags sind verschiedene Personen beteiligt:
Das Fachinformationsmanagement wählt eine geeignete Publikation aus. Es achtet auf Zugänglichkeit und einen Aufhänger für den Text wie den ersten Besuch einer Konferenz oder Zusammenarbeit mit Industriepartnern.
Das Fachinformationsmanagement fragt die Autorin an und holt bei einer Zusage Input für den Text über Impulsfragen bei ihr ein. Es stellt die Antworten der Autorin und die Kontextinformationen zur Veröffentlichung zusammen.
Die Kommunikationsabteilung erstellt einen Textentwurf, die Mediengestaltung die Bilder und PDF-Slides.
Das Fachinformationsmanagement und das Personalmarketing passen die Inhalte bei Bedarf an.
Die Autorin gibt die Inhalte frei, die Kommunikationsabteilung postet Text und Bilder auf den Social-Media-Kanälen.
Bis November 2025 hat das Fraunhofer IPT sechs dieser Beiträge veröffentlicht. Eine Zwischenevaluation der Social-Media-Statistiken zeigt, dass die Kampagne Anklang findet. Das Hashtag fand auf LinkedIn außerdem bereits Nachahmung.
#ShePublishes deckt zwei Kommunikationsfunktionen ab, vor allem das Unterstützen. Das Fachinformationsmanagement hilft Forscherinnen dabei, beim Academic Networking mehr Sichtbarkeit für sie selbst und ihre Publikationen zu erlangen. Auch die Kommunikationsabteilung profitiert von der Unterstützung, z. B. durch den Werkzeugkasten aus dem vorigen Abschnitt. So können sie beispielsweise einschätzen, was das Ziel der jeweiligen Wahl der Publikationsart war und es im Text berücksichtigen. Der Beitrag aus Abb. 5 setzt dementsprechend den Fokus auf den Konferenzbesuch. Außerdem teilt das Fachinformationsmanagement die Beiträge und drückt ihnen somit einen Qualitätsstempel auf, vermittelt also. Tab. 4 ordnet die ShePublishes-Kampagne in den vorgestellten theoretischen Unterbau ein.

Externe Wissenschaftskommunikation ist in ihren Formen und Agierenden vielfältig. WBs sind bereits ein Teil von ihr, haben ihren endgültigen Platz aber noch nicht gefunden. Potenziell können sie vier Kommunikationsfunktionen erfüllen: senden, unterstützen, vermitteln und empfangen. Die Praxisbeispiele aus dem Fraunhofer IPT machen deutlich: WBs können mehr als nur Academic Networking.
WBs, die an der externen Wissenschaftskommunikation teilnehmen wollen, sollten vor allem Wert auf eine gute Planung legen. Das „Worksheet für wissenschaftliche Bibliotheken: Impulse zur externen Wissenschaftskommunikation“60 kann dabei helfen, den bisherigen Fokus auf die Vermittlungsfunktion aufzubrechen und neue Perspektiven zu entwickeln. Es umfasst acht Themenbereiche:
Formate
Kanäle
Kompetenzen
Kooperationsmöglichkeiten
Ressourcen
Themen empfangen
Ziele
Zielgruppen
Lohnenswert ist außerdem, Best Practices zu sammeln und ggf. auch Seminare bei Expert*innen zu besuchen. Beispielsweise bei: Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik), Wissenschaft im Dialog (WiD) und Wissenschaftskommunikation.de.
Auf der Basis dieses Artikels lässt sich Mehns (2023) Bild der Universitätsbibliothek 204061 weiter zeichnen: Externe Wissenschaftskommunikation ist ein fester Bestandteil des Service-Portfolios der Universitätsbibliothek. In enger Abstimmung mit Forschenden und Kommunikationsabteilungen verbreitet sie Publikationen und darin enthaltene Ergebnisse, Methoden und Daten. Eigene Forschung kommuniziert sie ebenfalls und geht als gutes Vorbild voran.
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Beck, Klaus: Kommunikationswissenschaft, Konstanz 2010, 2. Auflage (UTB basics 2964).
Bemme, Jens: Linked Open Storytelling – digitale Wissenschaftskommunikation mit offenen Kulturdaten der Landeskunde. Linked Open Storytelling, in: Munke, Martin (Hg.): Landes- und Regionalgeschichte digital. Angebote – Bedarfe – Perspektiven, Dresden, München 2022, S. 58–79. https://doi.org/10.25366/2021.25.
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Finke, Peter: Citizen Science. Das unterschätzte Wissen der Laien. Unter Mitarbeit von Ervin Laszlo, München 2014.
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