Nr. 4 (2025)
DOI: 10.5282/o-bib/6202

Nie wieder still, nie wieder unsichtbar!

Ein Wohnzimmer der Stadtbibliothek Hannover gibt queerem Leben einen besonderen Raum

1.  Einführung

Queere Arbeit in öffentlichen Bibliotheken rückt kontinuierlich in den Fokus, im positiven wie auch im negativen Kontext. 2023 erlebte die Stadtbibliothek München einen wochenlangen Aufruhr um eine Drag-Lesung für Kinder, die im Vorfeld viele Hasskommentare im Netz und mehrere Demonstrationen am Tag der Lesung mit sich zog.1 Im gleichen Jahr gründete sich als Gegenpol das Netzwerk „Queerbrarians“, das bibliotheksübergreifenden Austausch ermöglicht, um „Positives und Negatives miteinander [zu] teilen, sich [zu] unterstützen und nicht alleine [zu] lassen“.2 In der Stadtbibliothek Hannover entzündete sich vor vier Jahren eine Diskussion auf X (damals noch Twitter) an Flyern zum Thema Binder und Tucking.3 Ursprünglich für eine Bücherausstellung anlässlich des Pride Month ausgelegt wurde das übrig gebliebene Informationsmaterial im Erwachsenen-Sachbuchbereich platziert. Fotos unter der Überschrift „Fundstücke aus der Stadtbibliothek“ führten zu einer kontrovers geführten Debatte entlang der politischen Diskurslinien auf X.4 Daraufhin entspann sich schnell eine unübersichtliche und hitzige Diskussion über Kindeswohlgefährdung, Trans*sein und angemessene Informationen für (queere) Jugendliche in einer Stadtbibliothek.

Dieses als „Twitter-Gewitter“ in die Geschichte der Stadtbibliothek Hannover eingegangene Ereignis war ein Anstoß, die Bibliothek ‚lauter‘ in der offenen Stadtgesellschaft zu positionieren und queere Themen und Sichtbarkeit als Teil der Demokratiearbeit stärker zu verankern. So wurde im Bibliotheksentwicklungsplan 2024 unter der Überschrift „Wir leben Demokratie“ definiert: „Wir stehen für Meinungsfreiheit und Vielfalt – parteipolitisch neutral, demokratiepolitisch mit Haltung“, ergänzt um den Zusatz „Respekt ist für uns unverzichtbar“ 5. Neben freiem Zugang zu verlässlichen Informationen versteht sich die Stadtbibliothek als zentraler Ort für kulturelle Aktivitäten und Diskussionsraum. Ein Resultat war das Projekt „Queeres Wohnzimmer“ (im folgenden QWZ), das als Safe(r) Space für vier Monate queere Menschen empowern, also stärken und ihr Selbstbewusstsein fördern sollte. In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, ob das QWZ bzw. eine Stadtbibliothek überhaupt als Safe Space verstanden werden kann. Die Willkommenskultur einer öffentlichen Bibliothek, die alle Menschen einlädt, steht dabei in direktem Gegensatz zu einem Safe Space. Ein solcher ist, so sagt es die fachliche Definition, ausschließlich einer bestimmten marginalisierten Gruppe vorbehalten.6 Unabhängig von dem Wunsch, dem auch die Idee des Queeren Wohnzimmers zugrunde liegt, einen möglichst sicheren Ort in der Bibliothek zu schaffen, kann ein solcher nicht als ‚Safe Space‘ bezeichnet werden: „Es kann kein geschützter Raum entstehen, der für jede*n zugänglich ist. Geschützte Räume, sofern man sie synonym mit Safe Spaces verwendet, entstehen durch spezifische Ausgrenzung von Personengruppen“.7 Ausgrenzungen allerdings sollte es gerade nicht geben, sondern das Queere Wohnzimmer sollte eine sichere und sichtbare Bühne für die Vielfalt unterschiedlicher Lebensmodelle werden.

Ein Zwiespalt, der die Stadtbibliothek Hannover auch zukünftig noch herausfordern wird: „Bibliotheken“, so hat es der Direktor der Stadtbibliothek Tom Becker formuliert, „müssen als öffentliche Orte […] dem Anspruch gerecht werden, Einzelne vor Zumutungen durch Diskriminierungen und Verletzungen zu bewahren. Zugleich müssen sie aber auch für Irritationen, Unannehmlichkeiten und Konfrontationen […] sorgen“. In der Stadtbibliothek Hannover wird inzwischen der Begriff Safe(r) Space verwendet, um anzuerkennen das weder eine absolute Sicherheit gewährleistet werden kann noch eine spezifische Ausgrenzung stattfinden soll. Vielmehr, und diesen Anspruch hat das Queere Wohnzimmer erfüllt, kann „gleichwohl aber eine emotionale [Sicherheit], die ein Gefühl von Geborgenheit und Gemeinschaftlichkeit stiften kann8, geboten werden.9

2.  Das Projekt Queeres Wohnzimmer

Das Aktionsprojekt Queeres Wohnzimmer verstand sich im Sommer 2024 als eine klare Positionierung für eine vielfältige Gesellschaft und queeres Empowerment in der Zentralbibliothek im Herzen von Hannover. In einem eigenen Raum wurde von Mai bis August ein offener Ort für interessierte Personen eingerichtet, egal ob Mitglied der LGBTQ+ Community oder nicht. Neben ausgewählten Medien aus dem Bestand der Stadtbibliothek wurde dieser Raum durch verschiedene Aktionen und Ausstellungen mit Leben gefüllt. Dabei wurde darauf geachtet, dass eine diskriminierungssensible Verteilung von Sichtbarkeit und Repräsentation gewahrt ist. Mit dem Grundsatz „Von der Community – Für die Community“ wurden (neue) Zugänge und Möglichkeiten für lokale LGBTQ+ Organisationen, Vereine und Privatpersonen geschaffen, sich in die Gestaltung ihres externen Wohnzimmers einzubringen. Neben den Veranstaltungen zog jeden Monat eine neue Fotoausstellung ins QWZ ein.

3.  Organisation | Von der Community – Für die Community

Um dem Grundsatz „Von der Community – Für die Community“ gerecht werden zu können, wurde im Vorfeld ein Projektteam mit zwei lokal gut vernetzten Personen eingeworben. Mit Meggy Jackstadt10 und Bo Kreter11 wurden Expert*innen im Gebiet Diversity und Communitymanagement eingebunden, die für die direkte Verbindung zu den unterschiedlichen queeren Einrichtungen und Personen in Hannover zuständig waren und für die inhaltliche Tiefe und ein breit gefächertes Programm quer durch die vielfältigen Facetten der LGBTQ+ Community sorgen sollten. Außerdem übernahmen sie große Teile der Terminplanung und Koordination. Diese Zusammenarbeit war essentiell für den Erfolg des Projekts. Nachdem das Stundenkontingent der externen Expert*innen im Mai aufgebraucht war, übernahm ein neu gebildetes dreiköpfiges Team der Stadtbibliothek sowohl Umsetzung wie auch Weiterentwicklung der bisher geplanten Maßnahmen.

Zur Sicherstellung eines angemessenen und sensiblen Umgangs mit potenziellen queerfeindlichen Übergriffen wurden den Mitarbeitenden der Stadtbibliothek in einer Schulung von Meggy Jackstadt konkrete Handlungsempfehlungen in Form praxisorientierter Beispiele vermittelt. Diese umfassten unter anderem das bewusste Vermeiden der Wiederholung beleidigender Äußerungen im Beisein des Opfers (beispielsweise „Es tut mir Leid, dass du beleidigt wurdest“ anstatt „Es tut mir Leid, dass du … genannt wurdest“) oder das Angebot eines geschützten Rückzugsraums für betroffene Personen. Ergänzend dazu wurde ein entsprechendes Handout mit weiterführenden Informationen und Verhaltenshinweisen an den Servicetheken zur Verfügung gestellt.

4.  Umsetzung

Die ehemalige Garderobe der Zentralbibliothek war 2022 in einen „Experimentierraum“ umgewandelt worden und bot Platz für zeitlich befristete Projekte, wie z.B. eine Zusammenarbeit mit der örtlichen Artothek oder kleineren Veranstaltungen und Gruppenarbeitsplätzen.12 Direkt im Eingangsbereich der Bibliothek und von der Straße einsehbar, trotzdem getrennt vom täglichen Trubel im Freihandbereich, bot er von Mai bis August 2024 den perfekten Platz für das experimentelle Projekt Queeres Wohnzimmer.

Neben Medien aus dem Bibliotheksbestand wurde der Raum mit gemütlichen Sitzmöbeln und einer Stellwand eingerichtet, die sowohl als Raumteiler fungierte als auch für die Fotoausstellungen genutzt wurde. Informationsposter, ein Tisch mit Flyern und Broschüren und kleine Papierflaggen zum Mitnehmen wurden im Raum verteilt. Stehlampen, Kronleuchter und zahlreiche Zimmerpflanzen rundeten die gemütliche Wohnzimmeratmosphäre ab.

Zwei Sessel, ein Bücherregal, ein Tischchen und ein Kronleuchter umgeben von Pflanzen.
Abb. 1: Die Sitzecke im Queeren Wohnzimmer. Foto: Olli Lehne

Die zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen wurden in vier große Themenblöcke strukturiert, bei denen für jeden Monat ein besonderer Fokus auf ein bestimmtes Thema der queeren Community und teils bestimmte Untergruppen gelegt wurde, die sonst im öffentlichen Leben oftmals im Schatten stehen oder gar bewusst umgangen und diskriminiert werden. Diese vier bekamen ein Spotlight, das zeigt: „Dieses Thema ist uns wichtig und verdient Aufmerksamkeit“:

Als Highlights seien die drei meistbesuchten Veranstaltungen genannt: Die Vernissagen inklusive Panel Talk mit den Fotograf*innen Sophia Emmerich13 („Healing Scars“, ein Projekt, das trans* Körper feiert und – anknüpfendend an den Titel – auch die äußerlichen Narben zeigt, die bei geschlechtsangleichenden Operationen entstehen) und Markus Heft14 mit der Portraitserie „Die Unsichtbaren“, die bei der Suche nach queeren Vorbildern vor allem queere Menschen der in der öffentlichen Wahrnehmung oft unterrepräsentierten Generation 50+ zeigte, sowie die Lesung der Spiegel Bestseller Autorin Alicia Zett15, die ihr neues Buch „Wie Wellen im Sturm“ vorstellte und im Anschluss mit dem Publikum ins Gespräch kam. Die Veranstaltungen waren nicht nur auf das Wohnzimmer selbst beschränkt. Einige Gruppen, wie beispielsweise die Migrationsberatung für LGBTQ+ Personen, wünschten explizit einen nicht öffentlich zugänglichen Ort. Große Veranstaltungen wie die Lesungen bekannter Autor*innen fanden auf der Bühne im Foyer statt. Eine gute Kommunikation unter allen Beteiligten war essenziell, damit sich alle sicher fühlten.

5.  Reflexion & Lessons Learned

Die wohl wichtigste Erkenntnis war, dass eine so vielfältige Community viele unterschiedliche Ansprüche hat. Im Austausch mit den verschiedenen Gruppen sowie in den erhaltenen Rückmeldungen gab es häufig verschiedene Ansichten darüber, ob das Queere Wohnzimmer in einem separaten Raum, abseits des Trubels der Bibliothek, oder vielmehr im Zentrum des Geschehens präsentiert werden sollte.

Erste Lesson Learned: Es gibt schlichtweg keine optimale Lösung für alle. Daher war und ist es für uns besonders wichtig, im Vorfeld mit den Beteiligten in eine Erwartungsklärung zu gehen, Möglichkeiten und Grenzen genau zu besprechen und auch die Kolleg*innen vor Ort gut zu informieren.

Es mag banal klingen, aber dennoch: Motivation und Begeisterung der beteiligten Personen waren und sind absolut ausschlaggebend für den Erfolg der einzelnen Veranstaltungen und somit auch für das Gesamtprojekt. Viele Menschen (außerhalb und innerhalb der Stadtbibliothek) waren sehr engagiert, was dazu führte, dass sich ein neues Netzwerk an Kontakten bildete.

Zweite Lesson Learned: Begeisterung treibt Menschen an. In einem guten Miteinander entstanden immer wieder neue Ideen für weitere Veranstaltungen, auch über den ursprünglich geplanten Projektrahmen hinaus. Misserfolge oder Missverständnisse, die immer auch Bestandteil eines solchen mehrmonatigen Projekts sind, können gemeinsam und durch ein individuell hohes Commitment für die Idee besser getragen werden.

Manchmal muss man auch Formate loslassen oder umgestalten können. Dies mag mitten im Projekt unangenehm sein, doch erst bei der Umsetzung wird deutlich, dass manche scheinbar guten Ideen einfach nicht funktionieren oder schlichtweg nicht so angenommen werden wie erhofft. Ein Beispiel hierfür ist das queere Co-Working, das zur Vernetzung untereinander gedacht war und jede Woche vorgesehen war. Trotz der niedrigschwelligen Natur dieses Angebotes und der großen Auswahl an Terminen wurde dieses Angebot nicht angenommen.

Dritte Lesson Learned: Einfach machen, aber auch: loslassen, verändern können und flexibel bleiben. Kritik aus verschieden Ebenen – ob angebracht oder nicht – muss man aushalten können, auf unerwartete Rückmeldungen oder neue Angebote situativ reagieren können und Erkenntnisse aus realisierten Formaten zum Anlass nehmen, um diese zu verändern oder wegfallen zu lassen.

Das Feedback bei den Veranstaltungen wie auch im Bibliotheksalltag war sehr positiv, die Lessons Learned sind für die Mitarbeitenden der Bibliothek für ähnliche Projekte nachhaltige Erkenntnisse. Bei den Veranstaltungen war die Stimmung meist sehr gut und die Rückmeldungen freundlich bis begeistert. Neben den einzelnen Aktionen wurde vielfach hervorgehoben, wie wichtig und gut es ist, dass die Bibliothek einen Ort für queere Themen bietet und sich für die Präsenz des Themas einsetzt. Glücklicherweise kam es während der Laufzeit weder während der Veranstaltungen noch auf den Social-Media-Kanälen der Bibliothek zu queerfeindlichen Vorfällen. Unmutsbekundungen über das QWZ beschränkten sich auf vereinzelte Emails und schriftliche Feedbackkarten; so konnte glücklicherweise auch keine Eigendynamik wie beim „Twitter-Gewitter“ entstehen.

6.  Ausblick: Nie wieder still, nie wieder unsichtbar!

Auf der Abschlussveranstaltung des Queeren Wohnzimmers zog Eva Bender, Dezernentin für Bildung und Kultur der Landeshauptstadt Hannover, folgendes Fazit: „Das Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten zusammenkommen können, um sich zu treffen, zu diskutieren und voneinander zu lernen wurde erreicht. Gerade in einer Zeit, in der queere Personen immer wieder mit Vorurteilen, Diskriminierung und Gewalt konfrontiert sind, ist es von entscheidender Bedeutung, sichere Räume zu schaffen, in denen Gruppen offen über ihre Identität sprechen können. Das ‚Queere Wohnzimmer‘ hat genau das geboten – einen Ort der Begegnung und des Empowerment, ein Safe(r) Space und zugleich ein Raum für Begegnungen, die irritieren und zum Gespräch darüber anregen, wer wir sind und wie wir miteinander ein Zusammenleben in Hannover gestalten wollen.“
Auch aus der Sicht des Teams der Stadtbibliothek trifft dies zu. Auch in Zukunft werden deshalb queere Themen weiter eine Rolle spielen. Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Community ist inzwischen ein vielfältiges Netzwerk entstanden, durch das etablierte Veranstaltungen weitergeführt werden und neue Formate entstehen können. Das Wohnzimmer im Experimentierraum ist inzwischen abgebaut, denn dort ist nun die TechnoThek untergebracht, ein Makerspace, der niedrigschwelligen Zugang zu Themen rund um Technik und Software bietet.16 Das QWZ wird in abgeänderter Form mehr als ‚Dachmarke‘ denn als konkreter Raum weiterbestehen und auf die Stadtteilbibliotheken sukzessive ausgeweitet. Im Freihandbereich der Zentralbibliothek entsteht gerade eine kleinere Version des Queeren Wohnzimmers, um für Sichtbarkeit zu sorgen. Wichtiger ist aber, den Gedanken weiterzutragen, entstandene Netzwerke zu pflegen und die queere Bibliotheksarbeit verstärkt auch in den Stadtteilbibliotheken zu fördern. Bis das Konzept für die Weiterführung des QWZ endgültig steht, werden bewährte Formate weitergeführt und neue Ideen gesammelt. So gab es bereits im Herbst 2024 eine weitere Lesung mit Alicia Zett und im Rahmen des Wahl.Lokal.StadtBIBLIOTHEK (einem Projekt zur Bundestagswahl 2025) eine Fragerunde mit hannoverschen Politiker*innen zu queeren Themen. Die nächsten Lesungen queerer Autor*innen sind bereits in der Planung für die Herbstmonate 2025. Im Juni dieses Jahres war das Team Queeres Wohnzimmer erstmalig auf dem Straßenfest des Christopher Street Day (CSD) Hannover vertreten, in Kooperation mit den Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt der Landeshauptstadt. Der Stand mit ausgewählter Literatur, Informationen zum QWZ und die Bastelaktion für kleine Kaleidoskope unter dem Motto „Bastele dir deinen eigenen Regenbogen“ zog eine Vielzahl von Besuchenden an und führte zu zahlreichen inspirierenden und auch berührenden Gesprächen.

Stand mit regenbogenfarbenen Büchern mit zwei Prideflaggen im Hintergrund.
Abb. 2: Der Stand der Stadtbibliothek Hannover auf dem CSD; Foto: Ramona Brase

Ganz im Sinne des CSD Mottos 2025 „Nie wieder still, nie wieder unsichtbar“17, plant die Stadtbibliothek dauerhaft ein Zeichen für queeres Leben in Hannover zu setzen.

Anmerkungen

1 Heudorfer, Katharina; Steinbach, Moritz M.; Schröter, Alisa Marie u.a.: Drag-Lesung für Kinder. 500 Menschen für ein buntes München, BR24, 13.06.2023, https://www.br.de/nachrichten/bayern/drag-lesung-fuer-kinder-500-menschen-fuer-ein-buntes-muenchen,Th3oG7, Stand: 01.08.2025.
2Frick, Claudia; Zeuner, Philipp; Buchert, Caleb u.a.: Queer sein ist (bibliotheks)politisch, in: LIBREAS. Library Ideas, 45, 2024,  https://doi.org/10.18452/29144 .
3 Folgende Broschüren boten den Anlass für queerfeindliche Kommentare: Binder-Broschüre. Alles über sicheres Binding, queer-lexikon.net, https://queer-lexikon.net/wp-content/uploads/2019/07/Broschüre_Binder_Femref.pdf, Stand: 07.08.2025; Tucking und Gaffs. Eine Broschüre für trans-weibliche und nicht-binäre Menschen, queer-lexikon.net, https://queer-lexikon.net/wp-content/uploads/2020/06/TuckingBroschüre_Web_Final.pdf, Stand: 07.08.2025.
4 Becker, Tom: Der Sinn von Politik ist Freiheit. Über Demokratiepolitik, Transdebatten und ein Twitter-Gewitter, in: BuB 74, 12, 2022, S. 670–673.
6 Vgl. Hilger, Janna Mareike: Safe Space. Sorge und Kritik nach Michael Foucault und Eve Sedgwick, Frankfurt: New York, 2023.
7 Papencort, Frauke: Safe Space: Bibliothek. Eine Diskursanalyse, Berlin 2025 (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 548), https://doi.org/10.18452/32735.
8 Papencort 2025, S. 548.
9 Dieser Beitrag bezieht sich auf den Beitrag der Autorinnen zu den DBV Lightning Talks 2025 mit dem Titel „Queere Wohnzimmer in der Stadtbibliothek Hannover“ am 27.06.2025 auf dem 9. Bibliothekskongress 2025 (zugleich 113. BiblioCon) in Bremen. Vgl. a. Becker, Tom; Ludwig, Elfriede; Stockmann, Ralf u.a.: dbv Lightning Talks 2025 – Viele Stimmen, unterschiedliche Perspektiven …just a few minutes to share a story!, 18.06.25, urn:nbn:de:0290-opus4-199185.
10 Mehr zur Arbeit von Meggy Jackstadt: https://meggy-moderiert.de/, Stand: 27.08.2025.
11 Mehr zur Arbeit von Bo Kreter: https://www.bueroboku.de/, Stand: 27.08.2025.
12 Buchholz, Marion: Buch trifft Kunst. BuB, Forum Bibliothek und Information, 15.11.2023, https://www.b-u-b.de/en/detail/buch-trifft-kunst, Stand: 27.08.2025.
13 Mehr Informationen zur Arbeit von Sophia Emmerich: https://sophiaemmerich.com/, Stand: 27.08.2025.
14 Hintergrundinformationen und Fotos aus dem Projekt „Die Unsichtbaren” auf der Website von Markus Heft: https://markusheft.de/die-unsichtbaren, Stand: 27.08.2025.
17 Andersraum e.V.: Nie wieder still, nie wieder unsichtbar!, https://www.hannovercsd.de/motto-2025/, Stand: 01.08.25

Ramona Brase, Stadtbibliothek Hannover
Sabrina Blöß, Stadtbibliothek Hannover

Zitierfähiger Link (DOI): https://doi.org/10.5282/o-bib/6202

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