„Ich habe mich noch nicht mit Pollux beschäftigt“– eine Zufriedenheits- und Bedarfsanalyse des Fachinformations­dienstes Politikwissenschaft

Regina Pfeifenberger, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen

Wolfgang Otto, GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Köln

Zusammenfassung

Der Fachinformationsdienst Politikwissenschaft Pollux hat im Juni 2020 unter den Politik­wissenschaftler*innen in Deutschland eine Online-Umfrage durchgeführt. Ziel der Umfrage war es, die Bedarfe und die Zufriedenheit der Zielgruppe mit dem Angebot von Pollux zu ermitteln. Es wurden Fragen aus den Bereichen Literaturrecherche, Open-Access-Publizieren, Forschungsdatenmanagement und Kommunikation gestellt. Ziele aus den Ergebnissen der Umfrage sind, dass Pollux bekannter gemacht werden muss, die Kernservices weiter ausgebaut und stetig zu verbessern sind sowie künftig auch über Open-Access-Publizieren und Forschungsdatenmanagement informiert und beraten werden soll.

Summary

In June 2020, the Specialised Information Service for Political Science Pollux conducted an online survey among political scientists in Germany. The aim of the survey was to determine the needs and satisfaction with the services offered by Pollux. Questions were asked in the areas of literature research, open access publishing, research data management and communication. The key outcomes from the survey are that Pollux needs to be better known, that the main services of Pollux should be further expanded and continuously improved, and that in the future, information and advice on open access publishing and research data management should also be provided.

Zitierfähiger Link (DOI): https://doi.org/10.5282/o-bib/5680

Autorenidentifikation:
Pfeifenberger, Regina: ORCID: https://orcid.org/0000-0003-3277-4329;
Otto, Wolfgang: ORCID: https://orcid.org/0000-0002-9530-363

Schlagwörter: Fachinformationsdienst Politikwissenschaft; Umfrage; Open Access; Forschungsdatenmanagement

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.

1. Vorbemerkung/Einleitung

Der Fachinformationsdienst (FID) Politikwissenschaft Pollux wird seit 2016 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Förderprogramms Fachinformationsdienste für die Wissenschaft1 gefördert2 und gemeinsam von der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen und GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften betreut.

Das Literatur- und Rechercheportal des FID Pollux3 bietet eine umfassende, standortunabhängige Suche politikwissenschaftlicher Literatur aus vielen Bibliotheken, Datenbanken und Open-Access-Repositorien. Zeitschriftenaufsätze, Bücher, Sammelwerksbeiträge, Forschungsdaten sowie Inhalte aus Fachdatenbanken und Zeitungsarchiven sind entweder direkt elektronisch verfügbar, oder mit einem Hinweis auf die besitzende Bibliothek im Portal nachgewiesen.

Pollux entwickelt seine Dienstleistungen in Absprache mit seinem Wissenschaftlichen Beirat eng an den Bedürfnissen der politikwissenschaftlichen Fachcommunity.4 Anlässlich des FID-Erstantrages wurde 2014/15 eine gestufte Bedarfsanalyse durchgeführt. Hierzu wurden u.a. explorative Gruppendiskussionen mit Politikwissenschaftler*innen zu den Inhalten und Services durchgeführt. Darüber hinaus fanden Telefoninterviews mit benannten Vertreter*innen aus vielen Sektionen der Fachgesellschaft Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) statt.5 Umfragen sind eine weitere Methode, die Bedarfe der Zielgruppe – alle Politikwissenschaftler*innen in Deutschland – zu eruieren und die Zufriedenheit mit dem Angebot von Pollux abzufragen. Darüber hinaus kann mit einer Umfrage auch die Bekanntheit des noch jungen Angebots von Pollux gesteigert werden.

2. Methodisches Vorgehen

Der FID führte im Juni 2020 erstmalig eine Online-Umfrage durch. Ziel der Umfrage war es, zum einen die Bedarfe und die Zufriedenheit der Zielgruppe mit dem Angebot von POLLUX zu ermitteln sowie diese besser kennenzulernen.6

Der Fragebogen war so aufgebaut, dass es Fragen für alle Teilnehmenden gab, aber auch Filterfragen, die sich nur an die Nutzer*innen bzw. die Nicht-Nutzer*innen von Pollux richteten. Es gab geschlossene Fragen, Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten, halbgeschlossene Antwortformate und einige offene Fragen.7 Die Umfrage konnte in deutscher und englischer Sprache bearbeitet werden und hatte eine Laufzeit von drei Wochen. Der zeitliche Aufwand der Beantwortung der Umfrage betrug 10 bis 15 Minuten. Die der Umfrage zugrunde liegende Software war SurveyJS 8 (Open Source). Die Umfrage wurde auf Servern der SuUB Bremen gehostet. Für die Auswertung wurde die Programmbibliothek pandas9 in Python verwendet.

In der Entwurfsphase des Umfragebogens gab es zwei Feedback-Runden. Im Januar 2020 bekamen wir wertvolles Feedback aus der Abteilung Survey Design and Methodology von GESIS sowie von zwei namhaften Politikwissenschaftlern, ein aktives und ein ehemaliges Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Pollux. Im April und Mai 2020 fanden dann mit dem modifizierten Fragebogen Pretests statt, an denen insgesamt 12 Personen – Politikwissenschaftler*innen und Fachreferent*innen verschiedener Bibliotheken – teilnahmen. Daraufhin wurde der Fragebogen erneut angepasst.

Es wurden die Bereiche Literaturbeschaffung (Abschnitt 3.2), Publikationsverhalten (Abschnitt 3.3) und Kommunikation (Abschnitt 3.4) abgefragt. Der Zeitpunkt des Starts der Umfrage wurde mit dem Wissenschaftlichen Beirat von Pollux abgestimmt. Aufgrund der Corona-Pandemie und dem damit einhergehenden digitalen Semester wurde entschieden, die Umfrage später als ursprünglich geplant durchzuführen und sie im Juni 2020 zu starten.

Pollux hat verschiedene Kommunikationskanäle genutzt, um über die Umfrage zu informieren und zur Teilnahme aufzurufen. Über die beiden10 Fachgesellschaften DVPW und Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) wurden deren Mitglieder per E-Mail mit einem kurzen Anschreiben der jeweiligen Präsidenten zur Teilnahme an der Umfrage aufgerufen11. Dieser Distributionsweg erwies sich am erfolgreichsten, war die Rücklaufquote nach Versenden der Mails am 02.06.2020 und am 08.06.2020 doch deutlich gestiegen (siehe Abb. 1).

Abb. 1: Anzahl der Teilnehmenden pro Tag im Erhebungszeitraum der Umfrage

Darüber hinaus wurden die politikwissenschaftlichen Fachreferent*innen in wissenschaftlichen Bibliotheken sowie die Mitarbeiter*innen der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem German Institute for Global and Area Studies (GIGA), GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), per E-Mail informiert und ein Pollux-Newsletter mit dem Aufruf zur Teilnahme an alle Abonnenten verschickt. Zusätzlich wurde der Link zur Umfrage auf der Pollux-Webseite und den Webseiten der beiden Fachgesellschaften platziert sowie über den Pollux-Twitteraccount12 und dem Blog Theorieblog.de13 verbreitet. Nach zwei Wochen Laufzeit wurde eine Erinnerungsmail versendet (24.06.2020), was die Rücklaufquote erneut anstiegen ließ (siehe Abb. 1).14

Die Teilnahme an der Umfrage war anonym. Pollux hat keine personenbezogenen Daten erhoben. Eine Registrierung war für die Teilnahme nicht erforderlich. Es galt die Datenschutzerklärung von Pollux.15

3. Ergebnisse der Umfrage

3.1. Rahmendaten und soziodemografische Angaben

Die Umfrage, welche im Zeitraum vom 02.06.-28.06.2020 stattfand, haben 261 Personen vollständig abgeschlossen.16 Nur 1,1 % (3 Personen) haben weniger als die Hälfte der Fragen beantwortet. Die Rücklaufquote, bezogen auf die Anzahl der Mitglieder in den beiden Fachgesellschaften von ca. 1.800 bis 2.000 Mitgliedern17, beträgt 13 % bis 14,5 %. Die gezielte Adressierung über die politikwissenschaftlichen Fachgesellschaften hat dazu geführt, dass die Mehrzahl der Teilnehmenden mindestens eine Promotion abgeschlossen haben (35,2 %, 92 Nennungen: Professor*innen und Habilitierte; 37,2 %, 97 Nennungen: Promovierte). Studierende stellten die kleinste Gruppe dar (3,8 %, 10 Nennungen), wohingegen 20,3 % (53 Nennungen) angaben bereits einen Studienabschluss zu haben aber noch keine Promotion.

Auch die fachliche Ausrichtung der meisten Teilnehmenden entspricht unserer Zielgruppe (84,3 %, 220 Politikwissenschaft). 7,7 % (20 Nennungen) ordneten sich der Soziologie zu, 6,5 % (17 Nennungen) anderen Fachdisziplinen.

Die Angaben zu den Teilgebieten der Politikwissenschaftler*innen spiegeln die ganze Bandbreite des Faches wieder.18 Auch die Größe der entsprechenden Sektionen in der DVPW werden im Verhältnis durch die Antworten zur Frage In welchen Teilgebieten forschen Sie? (Mehrfachantworten möglich) abgebildet (siehe Abb. 2). Die Frage wurde nur Teilnehmenden angezeigt, die angaben, der Fachdisziplin Politikwissenschaft anzugehören (220 Nennungen). Internationale Beziehungen und Vergleichende Politikwissenschaft zählen zu den größten Sektionen in der DVPW.19

Abb. 2: Ergebnisse zur Frage Zu welchen Teilgebieten forschen Sie?

3.2. Literaturbeschaffung

Im ersten Themenblock der Umfrage wurde abgefragt, wo die Teilnehmenden nach Forschungsliteratur recherchieren, welche Medienarten für ihre Forschung wichtig sind und wie Pollux sie bei der Literaturbeschaffung unterstützen kann.

Von den 261 Teilnehmenden gaben 107 Personen (41 %) an, Pollux nicht zu kennen und 66 Personen (25 %) sagten, sie hätten Pollux noch nie bzw. sehr selten (10 %, 26 Nennungen) genutzt (siehe Abb. 3). Von insgesamt 92 Teilnehmenden, die Pollux sehr selten oder nie nutzen, gaben 35 (38 %) an, andere Informationsdienste zu bevorzugen. 17 Personen (18,5 %) fanden Pollux zu kompliziert in der Handhabung, 14 (15,2 %) haben als Grund angegeben, die benötigte Forschungsliteratur in Pollux nicht zu finden und 7 (7,6 %) konnte das Angebot von Pollux bisher nicht überzeugen. Auch Freitextantworten konnten gegeben werden. Hier ließen sich die Antworten auf folgende Kategorien verteilen:

  • Ich habe Pollux noch nicht ausprobiert. (13 Nennungen)
  • Es besteht kein Bedarf an einer weiteren Recherchemöglichkeit. (9 Nennungen)
  • Bei der Recherche denke ich nicht an Pollux (5 Nennungen)
  • Ich kenne Pollux gar nicht. (5 Nennungen)
  • Das Angebot und die Vorzüge von Pollux kenne ich nicht (4 Nennungen)
  • Ich sehe keinen Mehrwert im Angebot von Pollux (3 Nennungen)

Für die Fragen nach der Relevanz und der Zufriedenheit mit den einzelnen Services von Pollux standen nur 57 Antworten (21,9 %) zur Verfügung, bei denen die Teilnehmenden Pollux nach eigenen Angaben zumindest selten nutzen (vgl. Abb. 3). Doch bevor darauf näher eingegangen wird, sollen die generellen Fragen aus dem ersten Themenkomplex beleuchtet werden. Die meistgenutzten Recherchetools sind Bibliothekskataloge (72,9 %, 188 Nennungen: Sehr häufig oder häufig) und Google Scholar (69,8 %, 180 Nennungen: Sehr häufig oder häufig), gefolgt von Fachdatenbanken (41,1 %, 106 Nennungen: Sehr häufig oder häufig). Der Großteil der Befragten gab an, BASE20 als Suchmaschine für wissenschaftliche Open-Access-Publikationen nicht zu kennen (45 %, 116 Nennungen) und auch Forschungsdatenrepositorien (z.B. datorium21) und SciHub22 erfreuen sich keiner großen Bekanntheit (FD-Rep: 64 Nennenungen, 24,8 %, SciHub 61 Nennungen, 24,8 %) bzw. Nutzung (FD-Rep. 150 Nennungen, 58,1 %; SciHub 127 Nennungen, 49,2 % (selten bis nie)) (siehe Abb. 4.).

Abb. 3

Abb. 4

Bei der Frage danach, welche Publikationsformen und Angebote für die eigene politikwissenschaftliche Forschungsarbeit wichtig seien, gaben die meisten (204 Nennungen, 78,5 %) an, dass elektronische Zeitschriften sehr wichtig seien. Darauf folgten Bücher in gedruckter (123 Nennungen, 47,3 %) und elektronischer Form (109 Nennungen, 41,9 %). Bei gedruckten Zeitschriften zeichnete sich kein so klares Bild ab. 109 Personen (41,9 %) halten sie für mindestens wichtig, 99 Personen (38,1 %) für wenig bis gar nicht wichtig.

Abb. 5

Um eine Bewertung der bestehenden Services vornehmen zu können, wurden den Teilnehmenden, die auf die Frage „Nutzen Sie Pollux?“ mit sehr häufig, häufig, oder selten antworteten weitergehende Fragen gestellt. Im Folgenden wird diese Gruppe der teilnehmenden Pollux-Nutzer*innen genannt. Da nur 57 Teilnehmende in diese Kategorie fallen (vgl. Abbildung 3), ist eine valide Bewertung der Services nicht möglich. Tendenzen lassen sich aber dennoch bei den Beurteilungen erkennen. Den Pollux-Nutzer*innen wurden zwei Matrixfragen zu den Services von Pollux gestellt, eine nach Relevanz und eine nach Zufriedenheit. Jeweils wurde darum gebeten acht Angebote zu bewerten.

Als relevantestes Angebot wurde der direkte Zugriff auf elektronische Volltexte (E-Books und Artikel) genannt (38 Nennungen, 66,7 %: sehr relevant; 13 Nennungen, 22,8 %: ziemlich relevant). Auch das umfassende politikwissenschaftliche Inhaltsangebot (41 Nennungen, 72 %), die Suchfunktionen (41 Nennungen, 72 %) und der Zugriff auf das tagesaktuelle Zeitungsarchiv Factiva (38 Nennungen, 66,7 %) wurde von vielen als sehr relevant bzw. ziemlich relevant angesehen (Zahlen sind zusammengeführt). Die Relevanz des POLLUX-Neuerscheinungsdienstes, bei dem neue gedruckte Verlagspublikationen unentgeltlich direkt an den Arbeitsplatz geliefert werden, wurde von den Teilnehmenden ganz unterschiedlich eingeschätzt, sodass sich hier kein klares Bild abzeichnet (siehe Abb. 5). Dieses Angebot und individuell konfigurierbare Alerts sind die Services, bei denen am häufigsten geantwortet wurde, dass sie nicht genutzt werden (16 Nennungen, 28,1 %: Neuerscheinungsdienst; 13 Nennungen, 22,8 %: Alerts).

Bei der Frage nach der Zufriedenheit mit den Services von Pollux – hier wurde um eine Benotung zwischen 1 und 6 gebeten – schneiden die Services Suchfunktionen und Großes, tagesaktuelles Zeitungsarchiv (Factiva) mit einem Notendurchschnitt von 2,3 ab. Direkter Zugriff auf elektronische Volltexte (E-Books und Artikel) wurde mit durchschnittlich 2,4 und Umfassendes politikwissenschaftliches Inhaltsangebot mit 2,2 bewertet (siehe Abb. 5). Individuell konfigurierbare Alerts und der Pollux-Neuerscheinungsdienst werden von den meisten nicht genutzt (35 Nennungen, 64,8 %: Alerts; 40 Nennungen, 74,1 %: Neuerscheinungsdienst) und wurden aus diesem Grund auch nur von sehr wenigen Personen überhaupt bewertet (17 Bewertungen, 31,5 %: Alerts; 13 Bewertungen, 24 %: Neuerscheinungsdienst).

Die nächste Frage richtete sich an alle Teilnehmenden: „Wie wichtig wäre es Ihnen, dass Pollux zukünftig folgende Services zur Literaturrecherche anbietet?“ 139 Personen (53,7 %) gaben an, dass für sie die Digitalisierung wichtiger Zeitschriften, die einen direkten Zugriff auf ältere Jahrgänge böten, sehr wichtig sei. 78 Personen ist dieser Service wichtig (30,1 %). In der darauffolgenden Frage, konnten konkrete Zeitschriften zur Digitalisierung vorgeschlagen werden. Mehrmals genannt wurden die Zeitschrift für Parlamentsfragen (8x), Politische Vierteljahresschrift, Zeitschrift für Politikwissenschaft, Zeitschrift für Politik, Der moderne Staat (je 2x.) Bei der darauffolgenden Überprüfung der Zeitschriften wurde jedoch festgestellt, dass die älteren Jahrgänge fast aller genannten Zeitschriften zwar schon digital verfügbar sind, der Zugriff aber durch eine Paywall eingeschränkt ist (z.B. JSTOR).

Auch die Suche nach Primärquellen wie z.B. Amtsdruckschriften und Parteiprogramme wurde von vielen als wichtig (76 Nennungen, 29,1 %) bzw. sehr wichtig (79 Nennungen, 30,3 %) eingeschätzt.

Die Antworten auf die Frage, ob Pollux künftig einen Service zur Unterstützung bei der Literaturrecherche anbieten soll, ergaben ein weniger klares Bild. Hier waren die Antworten so verteilt, dass dies 58 (22,2 %) Personen sehr wichtig fänden, jeweils 61 (23,4 %) Personen wichtig bzw. weniger wichtig, 30 (11,5 %) Befragte überhaupt nicht wichtig und 43 (16,5 %) gaben an, es nicht zu wissen. 6 (3 %) gaben keine Antwort.

Primärquellen haben im Gegensatz zu Forschungsdaten noch keine Präsenz im Suchraum und auf den Informationsseiten von Pollux. Da gerade Primärquellen von den Forscher*innen als relevant für die Forschungsarbeit gesehen werden – 77,7 % der Teilnehmenden schätzen Primärquellen als mittelmäßig wichtige, wichtige oder sehr wichtige Publikationsform ein (siehe Abb. 5) – sehen wir auch hier ein Feld für die zukünftige Entwicklung von Pollux. 61 % der Teilnehmenden beurteilen eine Suche in Primärquellen als zukünftigen Service für Pollux als wichtig oder sehr wichtig. Wie eine solche Suche in Bezug auf recherchierbare Informationsquellen und Ausgestaltung der Suchfunktionalität aussehen könnte, soll im Zuge der Weiterentwicklung von Pollux eruiert werden. Eine Abstimmung mit der Forscher*innen-Community wird hierbei als grundlegend erachtet, um die Bedarfe der Politikwissenschaftler*innen unterschiedlicher Teilgebiete zu erfassen.

Für die Analyse der Zufriedenheit mit den Services von Pollux wurden die Variablen Relevanz und Zufriedenheit zusammengeführt und ausgewertet. An der Beantwortung dieser Fragen haben, wie weiter oben bereits erwähnt, nur Pollux-Nutzer*innen teilgenommen (insg. 57 Personen).

Der Interpretationsansatz der Analyse sah wie folgt aus:

  • Wird die Relevanz eines Service als hoch eingeschätzt, der Service aber weitestgehend nicht genutzt, bedeutet es für Pollux, diesen Service zukünftig mehr zu bewerben.
  • Wird die Relevanz eines Service als hoch eingeschätzt, die Zufriedenheit mit diesem Service ist aber niedrig, muss der Service verbessert werden.
  • Wird die Relevanz eines Service niedrig eingeschätzt und die Zufriedenheit damit ist hoch, ist kein verstärkter Ressourceneinsatz für diesen Service notwendig.

Das Vorgehen soll nun an einem Beispiel verdeutlicht werden: Der Service Direkter Zugriff auf elektronische Volltexte (E-Books und Artikel) wurde von 51 Teilnehmenden (89,5 %) als ziemlich oder sehr relevant eingeschätzt (siehe Spalte 1, Tab.1) und 50 von insgesamt 57 Antwortenden (Spalte 3, Tab.1) gaben an, mit diesem Service sehr zufrieden bis mäßig zufrieden zu sein (Durchschnittsnote 2,4, siehe Spalte 2, Tab. 1). Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass der direkte Zugriff auf elektronische Dokumente weiterhin ein Schwerpunkt des Pollux-Angebotes bleiben wird, der auch zukünftig weiter ausgebaut und stetig verbessert werden soll.

ziemlich oder sehr relevant (Anzahl, n=57)

Zufriedenheit (Ø-Note)

Note vergeben (Anzahl, n=57)

Direkter Zugriff auf elektronische Volltexte (E-Books und Artikel)

51

2,4

50

Umfassendes politikwissenschaftliches Inhaltsangebot

41

2,2

43

Suchfunktionen

41

2,3

46

Großes, tagesaktuelles Zeitungsarchiv (Factiva)

38

2,3

32

Verfügbarkeit der gefundenen Ressourcen (Standortanzeige)

23

2,5

34

Auffinden von Forschungsdaten

19

2,8

26

Individuell konfigurierbare Alerts

18

2,6

17

POLLUX-Neuerscheinungsdienst (kostenlose Lieferung neuer gedruckter Verlagspublikationen direkt an Ihren Arbeitsplatz)

11

2,5

13

3.3. Publikationsverhalten

Der Abschnitt Publikationsverhalten beinhaltete Fragen zum Thema Open-Access-Publikationen und zur Archivierung von Forschungsdaten. Eingeleitet wurde er mit einem Informationsblock zum Thema Open Access. Es folgte eine Frage zum eigenen Open-Access-Publikationsverhalten. 64 % (167 Nennungen) der Befragten gaben an bereits mindestens eine Veröffentlichung Open Access publiziert zu haben. Die größte Gruppe veröffentlichte 1-3 Publikationen (40,6 %, 106 Nennungen) Open Access. 16 Teilnehmende (6,1 %) gaben an mehr als 10 Publikationen unter einer freien Lizenz veröffentlicht zu haben. 35,2 % (92 Nennungen) gaben hingegen an noch nie Open Access veröffentlicht zu haben.

Die Teilnehmenden, die noch nie Open Access publiziert haben, hatten die Möglichkeit in einer Freitextantwort ihre Gründe zu schildern. 59 von 92 Antwortenden nutzten diese Möglichkeit (64,1 %). Nach der Umfrage wurden die Freitextantworten in zehn Kategorien eingeteilt. Die größte Gruppe der Antwortenden gab den Zeitpunkt ihrer Karriere als Grund an (22,4 %, 13 Nennungen). Sie hatten noch nie etwas veröffentlicht. 20,7 % (12 Nennungen) gaben an, bisher keine Gelegenheit gehabt zu haben, Open Access zu veröffentlichen. Zu hohe Kosten gaben 10 Teilnehmende (17,2 %) an, fehlenden Bedarf 13,8 % (8 Nennungen). Als weiterer Faktoren, die Open-Access-Publikationen verhindern, wurde Zeitmangel (3,4 %, 2 Nennungen), fehlende Anerkennung (5,2 %, 3 Nennungen) und fehlende Informationen (1,7 %, eine Nennung) oder Urheberrechtsbestimmungen (3,4 %, 2 Nennungen) genannt.

Die 167 Teilnehmenden, die angaben, bereits Open Access publiziert zu haben, hatten die Möglichkeit ihre Gründe aus vorgegebenen Antworten zu wählen. 164 beantworteten diese Frage. Eine Mehrfachnennung war bei dieser Frage möglich.

Schneller und kostenloser Zugang zu wissenschaftlichen Informationen für Dritte (67,7 %, 113 Nennungen), erhöhte Sichtbarkeit und Zitierhäufigkeit (66,5 %, 111 Nennungen) und beschleunigte Kommunikation und Diskussion von Forschungsergebnissen wurden am häufigsten als Gründe für Open-Access-Publikationen angeführt. Auffallend ist, dass die Antwortmöglichkeit gestiegener Stellenwert von Open Access bei Berufungen mit drei Nennungen (1,8 %) eine untergeordnete Rolle spielt.

Bei der Frage zur Wichtigkeit möglicher Angebote zum Thema Open Access in Pollux werden Informationen zum Publizieren als am wichtigsten erachtet (47,4 %, 120 Nennungen: äußerst wichtig oder wichtig). Bei der Art der Beratung wird eine individuelle Beratung (34,4 %, 87 Nennungen: äußerst wichtig oder wichtig, 26,5 %, 67 Nennungen wenig oder gar nicht wichtig) Online-Formaten wie Webinaren und E-Tutorials vorgezogen (30,4 %, 77 Nennungen: äußerst wichtig oder wichtig, 32,4 %, 82 Nennungen wenig oder gar nicht wichtig).

Als weiteren Aspekt des Publikationsverhaltens wurde der Umgang mit Forschungsdaten abgefragt. Genauer interessierte uns die Frage, ob eine Veröffentlichung eigener Forschungsdaten in Forschungsdatenrepositorien gängige Praxis ist (siehe Abb. 6). 76,6 % (200 Nennungen) der Befragten gaben an noch nie in einem Repositorium Daten archiviert und/oder veröffentlicht zu haben, 57 Teilnehmende haben dies bereits getan (21,8 %). Davon haben 47 die Daten auch zur Nachnutzung freigegeben (18 %). Vier Teilnehmende haben keine Antwort gegeben.

Die Motivation, Forschungsdaten in Zukunft in einem Repositorium abzulegen ist hoch (siehe Abb. 7). 78,6 % (205 Nennungen) der Befragten gaben an, Daten auf diese Weise archivieren zu wollen. 163 (62,5 %) würden diese auch zur Nachnutzung freigeben. Eine Nutzung von Forschungsdatenrepositorien schlossen 19,2 % der Befragten (50 Nennungen) aus. Sechs Teilnehmende haben keine Antwort gegeben.

Aufgrund der Methodenvielfalt in der Politikwissenschaft ist die Implementierung von Services im FID zum Thema Forschungsdaten und Primärquellen nur für einen Teil der Fachcommunity von Interesse. Insbesondere der Umgang mit und die Auswahl von Primärquellen in unterschiedlichen Teilgebieten stellt sich als sehr heterogen dar.

In der Umfrage wird der unterschiedliche Stellenwert bei der Frage nach der Relevanz der Forschungsdatensuche in Pollux deutlich. Es ergeben sich zwei lokale Maxima bei den Antwortmöglichkeiten wenig wichtig bzw. wichtig. Auch wenn der Bedarf nach Services rund um Forschungsdaten nicht das gesamte Fach umfasst, sehen wir eine Einbettung als notwendig und sinnvoll an.

Abb. 6

Abb. 7

Die Forschungsdatensuche in Pollux ist in die Literatursuche integriert. Über die Suchfacette Forschungsdaten bei der Auswahl des Medientyps lässt sich eine Suche einschränken. Eine gezielte Weiterentwicklung der Suchfunktionalitäten, die Erweiterung des Suchraums und eine Erhöhung der Sichtbarkeit der Datensuche können wir durch die Relevanzeinschätzung der Umfrageteilnehmenden rechtfertigen. Die mangelnde Bekanntheit unserer Datensuche erkennen wir aber auch als Kommunikationsaufgabe an. Die bestehende Anbindung und Dokumentation von etablierten Forschungsdaten-Services im Bereich quantitativer- und qualitativer Daten bei Pollux entspricht dem erhobenen Bedarf nach Informationen zu den Möglichkeiten der Archivierung von Forschungsdaten.

Besonders die Diskrepanz der Anzahl der Forschenden, die bereits Forschungsdaten archiviert haben und denen, die eine Archivierung für die Zukunft planen, stellt heraus, dass der Umgang mit Forschungsdaten ein Zukunftsfeld von Informationsdiensten in der Wissenschaft ist. 76 % der Teilnehmenden haben noch nie Forschungsdaten in einem Repositorium abgelegt, 80 % wollen in Zukunft Forschungsdaten archivieren.

3.4. Kommunikation

Kommunikation und Austausch mit anderen Forschenden ist ein wichtiger Aspekt im Forschungsprozess. Darum ging es im letzten Themenblock der Umfrage.

Pollux Online-Gruppen (ähnlich der Facebook-Gruppen) zum Fachaustausch in einzelnen Forschungsfeldern stießen auf eher wenig Interesse. Nur 55 Personen (21 %) antworteten mit sehr hilfreich (14,9 %, 39 Nennungen) bzw. äußerst hilfreich (6,1 %, 16 Nennungen). Weniger als die Hälfte der Befragten (36 %, 94 Nennungen) nutzt einen Social-Media-Account, auf dem sie regelmäßig Inhalte veröffentlichen (siehe Abb. 8). Der Bevorzugte Anbieter von Besitzer*innen eines Social-Media-Accounts ist hierbei Twitter (79,8 %, 75 der 94 Nutzer*innen von Social Media).

Die Mehrheit der Befragten möchte per E-Mail (66,7 %, 174 Nennungen) bzw. den Newsletter (39,8 %, 104 Nennungen) über neue Angebote von Pollux informiert werden. Webinare (47,1 %, 123 Nennungen) und E-Tutorials (46 %, 120 Nennungen) sind die präferierten Veranstaltungsformate, an denen die Befragten prinzipiell teilnehmen würden. Mehrfachnennungen waren möglich.

Abb. 8

4. Fazit

In diesem Abschnitt werden die Kernergebnisse der Online-Umfrage zusammengefasst und unsere Konsequenzen daraus dargestellt.

Aus der Zufriedenheitsanalyse lässt sich ableiten, dass folgende Services auch in Zukunft wichtig und weiter Schwerpunkt im Angebot von Pollux sein sollten:

  • Inhalte (insbesondere Bücher, E-Books, elektronische Zeitschriftenartikel)
  • Suchfunktionen (ausbauen und verbessern)
  • elektronischer Direktzugriff insbesondere auf Zeitschriftenartikel
  • Verfügbarkeitsanzeige, die anzeigt, in welchen Bibliotheken in Deutschland der gefundene Treffer vorhanden ist.
  • Verfügbarmachung digitalisierter Zeitschriften als Lizenz oder Open Access

Die Themen Open Access, Forschungsdaten und Primärquellen sind die wichtigsten Tätigkeitsgebiete über die Recherchemöglichkeiten und den Zugang zu Publikationen hinaus. Als Kommunikationsaufgabe wird hierbei die Information über Publikationsmöglichkeiten gesehen, um bestehende Forschungsdateninfrastrukturen bekannter zu machen und so den Zugang zu erleichtern. Weiterhin leiten wir den Bedarf nach besseren Recherchemöglichkeiten zu Forschungsdaten und Primärquellen aus den Ergebnissen der Umfrage ab.

Die Auswertung der Fragen aus dem Bereich Kommunikation hat zu folgenden Schlussfolgerungen geführt: Wichtige Informationen werden zukünftig per E-Mail über die beiden Fachgesellschaften versandt, da über diesen Weg ein großer Teil der Zielgruppe von Pollux erreicht werden kann. Informationen zu neuen Services etc. werden regelmäßig über den Newsletter versandt und Aktuelles direkt über Twitter gepostet. Unabhängig von der Corona-Pandemie sollen mehrere E-Tutorials erstellt und weitere Webinare zu verschiedenen Themen (u.a. Open Access und Forschungsdaten) entwickelt werden.

Da 107 Personen (41 %) angaben, Pollux nicht zu kennen, soll die Öffentlichkeitsarbeit von Pollux weiter gestärkt werden. Diese Umfrage hat bereits einen guten Beitrag dazu geleistet, Pollux unter den Politikwissenschaftler*innen bekannter zu machen. Während der Umfragelaufzeit gab es 45 Neuregistrierungen. Dies sind deutlich mehr Anmeldungen in kurzer Zeit als sonst bei Pollux üblich. Die Ergebnisse der Zufriedenheitsanalyse bestärkt darin, die Kernservices politikwissenschaftliche Inhalte, Suchfunktionen, Direktzugriff auf elektronische Volltexte und die Verfügbarkeitsanzeige weiter zu entwickeln und stetig zu verbessern. Des Weiteren sollen die Einbindung von Primärquellen als zukünftiger Service evaluiert und die Informationsangebote zum Open-Access-Publizieren und Forschungsdatenmanagement ausgebaut werden. Die Auswertung der Umfrage ist ein wichtiger Baustein für die Planung der dritten Förderphase von Pollux. Weitere Umfragen sollen folgen, sind sie doch eine geeignete Methode, ein Meinungsbild aus der Fachcommunity zu gewinnen sowie fachspezifische Bedarfe zu eruieren.

Literaturverzeichnis

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  • Bartels, Tobias: Eine Disziplin – zwei Fachgesellschaften!? Ursachen und Hintergründe des Verhältnisses von DVPW und DGfP, in: Knelangen, Wilhelm; Stein, Tine (Hg.): Kontinuität und Kontroverse. Die Geschichte der Politikwissenschaft an der Universität Kiel, Essen 2013, S. 481–519.
  • DFG: Weiterentwicklung des Förderprogramms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“. Stellungnahme der Kommission zur Evaluierung des Förderprogramms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“, Bonn Mai 2019. Online: <https://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/zahlen_fakten/programm_evaluation/studie_fid_stellungnahme.pdf>, Stand: 21.12.2020.
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  • Wagner-Schelewsky, Pia; Hering, Linda: Online-Befragung, in: Baur, Nina; Blasius, Jörg (Hg.): Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung, Wiesbaden 2019, S. 787–800.

1 Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“, DFG, <https://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/lis_foerderangebote/fachinfodienste_wissenschaft/index.html>, Stand: 25.11.2020.

2 Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 285674817.

3 POLLUX Informationsdienst Politikwissenschaft, <https://www.pollux-fid.de/>, Stand: 18.11.2020.

4 Siehe hierzu DFG: Weiterentwicklung des Förderprogramms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“. Stellungnahme der Kommission zur Evaluierung des Förderprogramms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“, Bonn Mai 2019, S. 16 ff. Online: <https://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/zahlen_fakten/programm_evaluation/studie_fid_stellungnahme.pdf>, Stand: 21.12.2020.

5 Siehe hierzu Schardelmann, Tim; Otto, Wolfgang: POLLUX – von der Bedarfsanalyse zur technischen Umsetzung, Bibliotheksdienst 52, 2018, S. 225–234. Online: <https://doi.org/10.1515/bd-2018-0029>.

6 Vgl. hierzu Alber, Florian; Hofmann, Olaf: Kundenbefragung Online, in: Welker, Martin; Taddicken, Monika; Schmidt, Jan-Hinrik u.a. (Hg.): Handbuch Online-Forschung. Sozialwissenschaftliche Datengewinnung und -auswertung in digitalen Netzen, Köln 2014, S.364 ff.

7 Vgl. hierzu Wagner-Schelewsky, Pia; Hering, Linda: Online-Befragung, in: Baur, Nina; Blasius, Jörg (Hg.): Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung, Wiesbaden 2019, S. 794 und Bandilla, Wolfgang: Online - Befragungen, GESIS Survey Guidelines, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim 2015. Online: <https://www.gesis.org/fileadmin/upload/SDMwiki/Online_Befragungen_Bandilla_08102015_1.1.pdf>, Stand: 05.01.2021.

8 SurveyJS <https://surveyjs.io/>, Stand 21.12.2020

9 pandas <https://pandas.pydata.org/>, Stand 17.11.2020.

10 Über Ursachen und Hintergründe, warum es in der Politikwissenschaft zwei Fachgesellschaften existieren, sei hier ein Hinweis erlaubt auf Bartels, Tobias: Eine Disziplin – zwei Fachgesellschaften!? Ursachen und Hintergründe des Verhältnisses von DVPW und DGfP, in: Knelangen, Wilhelm; Stein, Tine (Hg.): Kontinuität und Kontroverse. Die Geschichte der Politikwissenschaft an der Universität Kiel, Essen 2013, S. 481–519.

11 Vgl. hierzu Wagner-Schelewsky; Hering: Online-Befragung, 2019, S.78.

12 Webseite des Pollux-Twitteraccounts <https://twitter.com/fidpol>, Stand: 25.11.2020.

13 Theorieblog.de <https://www.theorieblog.de/>, Stand: 25.11.2020.

14 Vgl. hierzu Alber; Hofmann: Kundenbefragung Online, 2014, S. 372.

15 Datenschutzerklärung von Pollux <https://www.pollux-fid.de/privacy-policy>, Stand: 07.01.2021

16 Alle Fragen und Antworten in deutsch- und englischsprachiger Version befinden sich auf dem Dokumentenserver der SuUB <https://media.suub.uni-bremen.de/handle/elib/4632>, Stand: 12.01.2021

17 Laut Angaben auf den Webseiten der Fachgesellschaften „mehr als 1.850“ in der DVPW und „ca. 200“ in der DGfP. Personelle Überschneidungen sind möglich. <https://www.dvpw.de/wir/profil/ziele/>, Stand: 1.12.2020; <https://www.dgfp.org>, Stand: 25.11.2020

18 Vgl. Sektionen der DVPW <https://www.dvpw.de/gliederung/sektionen/>, Stand: 17.11.2020.

20 Webseite von BASE <https://www.base-search.net/>, Stand: 7.1.2021.

21 Webseite von SowiDateNet | datorium <https://data.gesis.org/sharing>, Stand: 25.11.2020.

22 Wikipediaseite über SciHub <https://de.wikipedia.org/wiki/Sci-Hub>, Stand: 7.1.2021.