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TK1-Michel-Tappenbeck

Framework Informationskompetenz: ein Qualifikationsrahmen für Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen

Inka Tappenbeck, Technische Hochschule Köln
Antje Michel, Fachhochschule Potsdam

Zusammenfassung:

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sollen Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen zukünftigen Bibliothekarinnen und Bibliothekaren im Aufgabenfeld der Förderung von Informationskompetenz vermitteln? Diese Frage beschäftigt die Lehrenden der verschiedenen Einrichtungen, die ihre Absolventinnen und Absolventen möglichst optimal auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Praxis vorbereiten wollen. Vor diesem Hintergrund stellt der Beitrag ein Konzept für ein „Framework“ vor, das es zum einen leisten soll, die grundlegenden Gemeinsamkeiten in den Anforderungen an die Kenntnisse und Fähigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren aller Qualifikationsstufen im Aufgabenbereich „Förderung von Informationskompetenz“ abzubilden und das zum anderen eine bedarfsbezogene Ausprägung und Gewichtung von Qualifikationszielen in den verschiedenen Studiengängen und Ausbildungseinrichtungen ermöglicht. Die diskursive Weiterentwicklung des Frameworks „Informationskompetenz“ im Rahmen verschiedener Veranstaltungen auf dem Bibliothekartag 2018 führt weiter zu der Überlegung, auch für andere bibliothekarische Aufgabenbereiche entsprechende Frameworks zu entwickeln und damit eine flexible und zukunftsfähige Gestaltung bibliotheks- und informationswissenschaftlicher Curricula zu unterstützen.

Summary:

Which kind of knowledge and skills should universities and library schools convey to future librarians in the field of information literacy instruction? This question is bothering teaching staff at the various institutions which aim to prepare their graduates in the best possible way for the current and future requirements in practice. Against this background, the article presents a concept for a “framework”. This should, on the one hand, reflect fundamental similarities in the knowledge and skills required of librarians of all skill levels in the field of information literacy instruction. On the other hand, it should make it possible to specify different qualification goals in the various programs and schools. The discursive development of the framework in the course of several events at the Library Conference (Bibliothekartag) 2018 has also led to first ideas for elaborating similar frameworks for other library tasks as well, with the goal of a flexible and future-proof design of library and information science curricula.

Zitierfähiger Link (DOI): https://doi.org/10.5282/o-bib/2018H4S18-30

Autorenindentifikation: Tappenbeck, Inka: GND 1097628078; Michel, Antje: GND 130893110

Schlagwörter: Informationskompetenz; Informationsdidaktik; Framework; Curriculumentwicklung; Berufsprofil

1. Ausgangslage

Informationskompetenz, verstanden als die Fähigkeit zur Informationsrecherche, Informationsverarbeitung, -weitergabe und -produktion sowie zur kritischen Beurteilung von Information ist eine Grundvoraussetzung für die selbstbestimmte Teilhabe an einer Gesellschaft, in der digitale Informationen nicht nur ubiquitär präsent sind, sondern in der die Kommunikation und Interaktion der sozialen Akteure auch eine immer zentralere Rolle spielen. In den Medien sind Themen wie „Plagiarismus” oder „Fake News” sehr präsent, was dazu beigeträgt, dass die Bedeutung von Informationskompetenz als Fähigkeit zur kritischen Beurteilung von Information in der breiten Öffentlichkeit inzwischen deutlich wahrgenommen wird. Der sich aktuell entwickelnde Diskurs um „Predatory Journals“ und „Raubverlage“ belegt, dass auch innerhalb der Scientific Community ein Bedarf an Beurteilungskriterien zur kritischen Reflexion des Verwertungskontexts von Information besteht. In wissenschaftlichen wie auch öffentlichen Bibliotheken gehört der Aufgabenbereich der Förderung von Informationskompetenz seit vielen Jahren zu einem wachsenden Handlungsfeld, wie u.a. die steigende Zahl der Stellenausschreibungen in diesem Bereich zeigt.1 Auch in der bibliothekarischen Fachliteratur haben sich Fragestellungen und Konzepte zur Förderung von Informationskompetenz zu den am stärksten diskutierten Themen der vergangenen Jahre entwickelt; verschiedene Fachzeitschriften haben diesem Themenkomplex Sonderhefte gewidmet. Das Thema Informationskompetenz ist in der Hochschulpolitik ebenso angekommen2 wie in der beruflichen Weiterbildung.3

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ist es wichtig, dass die Qualifikation des bibliothekarischen Nachwuchses den vielfältigen Ansprüchen in diesem Handlungsfeld gerecht wird. Dazu gehört vor allem, dass sich die Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen hinsichtlich gemeinsamer Qualifikationsstandards verständigen. Es muss sichergestellt werden, dass an allen für das Bibliothekswesen qualifizierenden Einrichtungen, unabhängig von Qualifikationsniveaus (FAMI, Bachelor oder Master bzw. Referendariat) und individueller Schwerpunktsetzung, ein Grundset von Kompetenzen erworben wird, das die zukünftigen Bibliothekarinnen und Bibliothekare befähigt, den vielfältigen Herausforderungen in diesem Aufgabenbereich gerecht zu werden.

Um die Sicht der Praxis bei der Formulierung eines solchen Qualifikationskonzepts von Anfang an einzubeziehen, wurde im Jahr 2016 eine Online-Befragung durchgeführt, an der sich 384 Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis beteiligten.4 Gefragt wurde nach der Relevanz einzelner Kompetenzen für den in Frage stehenden Aufgabenbereich mit Bezug auf die verschiedenen Qualifikationsstufen. Die Ergebnisse der Befragung wurden fachöffentlich präsentiert und diskutiert.5 Als wichtigstes Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Befragten die Relevanz spezifischer Fachkenntnisse mit Bezug auf die verschiedenen Qualifikationsstufen sehr unterschiedlich bewertet haben, während sie die aufgeführten didaktisch-methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen sowie bestimmte Persönlichkeitsmerkmale über alle Qualifikationsstufen hinweg überwiegend einheitlich als hochrelevant bewerteten.

Die Fachgruppe Informationskompetenz der KIBA hat sich auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Befragung intensiv mit der Frage befasst, wie ein gemeinsamer Qualifikationsstandard im Bereich der Förderung von Informationskompetenz aussehen kann, der die Ergebnisse der Befragung berücksichtigt und gleichzeitig den unterschiedlichen Anforderungen in den verschiedenen bibliothekarischen Qualifikationsstufen gerecht wird, dabei jedoch auch die Heterogenität der Bedarfe in den verschiedenen Bibliothekstypen berücksichtigt. Intensive Diskussionen führten schließlich zu dem Ergebnis, dass ein einheitliches Qualifikationsprofil dieser Vielfalt der Anforderungen nicht gerecht werden kann. Aus diesem Grunde entschied sich die Fachgruppe für die Konzeption eines flexibleren Frameworks. Mit diesem Framework sollen die in der Befragung ermittelten Kompetenz-Anforderungen in den Curricula der Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen abgebildet werden. Zum anderen soll es jedoch eine bedarfsbezogene Ausprägung und Gewichtung von Qualifikationszielen in den verschiedenen Studiengängen und Ausbildungseinrichtungen ermöglichen. Das Grundkonzept dieses „Frameworks Informationskompetenz“ wird im Folgenden vorgestellt, abschließend werden mögliche Konsequenzen dieses Ansatzes auch für andere Bereiche der bibliothekarischen Qualifikation diskutiert.

2. Framework Informationskompetenz

Das Framework ist mit der Intention entwickelt worden, einen Orientierungsrahmen für die Integration von Wissens- und Kompetenzbereichen, die für den Aufgabenbereich der Förderung von Informationskompetenz relevant sind, in informationswissenschaftliche Curricula zu bieten. Es baut inhaltlich auf dem Qualifikationsprofil „Teaching Librarian” auf, das von der gemeinsamen Kommission Informationskompetenz der bibliothekarischen Verbände erarbeitet und in Kooperation mit der Fachgruppe Informationskompetenz der KIBA weiterentwickelt worden ist.6

Während das Qualifikationsprofil jedoch in Orientierung an der Perspektive der Berufspraxis entwickelt wurde und wie eine Art Arbeitsplatzbeschreibung für die Tätigkeit im Aufgabenbereich Informationskompetenz verfasst ist, trägt das Framework den Rahmenbedingungen der Curriculumentwicklung Rechnung: Ein informationswissenschaftliches Curriculum kann nicht aus der Summe der unterschiedlichen bibliothekarischen Berufsbilder aufgebaut werden. Viele Wissens- und Kompetenzbereiche sind von übergreifender Relevanz und nicht auf den Aufgabenbereich Informationskompetenz beschränkt. Daher musste eine Darstellungslogik gefunden werden, die es ermöglicht abzubilden, welche für die Förderung von Informationskompetenz relevanten Kompetenzen in den Curricula vermittelt werden sollten, ohne diese in einem einzelnen Modul eines Curriculums verorten zu müssen. Gleichzeitig sollte ein Instrument geschaffen werden, das es ermöglicht zu überprüfen, welche Wissens- und Kompetenzbereiche in einem Curriculum bereits in bestehenden Lehrveranstaltungen abgedeckt sind, welche Wissens- und Kompetenzbereiche in dem spezifischen Curriculum in fachlich verwandten Lehrveranstaltungen integriert sind und welche Wissens- und Kompetenzbereiche mit Bezug auf die Förderung von Informationskompetenz noch nicht berücksichtigt sind und daher bei der weiteren Curriculumgestaltung einbezogen werden sollten. Die Aufteilung der Lerninhalte auf die unterschiedlichen Lehrveranstaltungen und Module eines Curriculums wird daher je nach bestehendem oder konzipiertem Studiengangkonzept unterschiedlich ausfallen.

Das Framework gliedert sich in drei Teile: Im ersten werden fünf fachliche Kompetenzbereiche ausgewiesen, die besonders für den Aufgabenbereich der Förderung von Informationskompetenz relevant sind. Im zweiten werden überfachliche Metakompetenzen benannt, die für dieses Tätigkeitsfeld grundlegend sind. Ergänzend werden im dritten Teil Dispositionen, Haltungen und Einstellungen aufgeführt, die ein erfolgreiches Handeln in diesem Bereich erst ermöglichen.

2.1. Fachkompetenzen

A Wissenschaftssystem & Wissenskulturen

  1. Wissenschaftskompetenz / wissenschaftliches Arbeiten
  2. Kenntnis des Bildungs- und Wissenschaftssystems
  3. Kenntnis der Informationsverhaltens der fachlichen Großgruppen
  4. Kenntnis disziplinenspezifischer Wissenschaftskommunikation und Kollaboration
  5. Kenntnis digitaler Tools für das wissenschaftliche Arbeiten

Wissenschaft ist ein soziales System mit spezifischen Regeln, Methoden und Werkzeugen sowie einer eigenen Struktur, Ethik und Kultur, bspw. in der Kommunikation und der Kollaboration. Die einzelnen Wissenschaftsdisziplinien unterscheiden sich im Rahmen eines gemeinsamen wissenschaftlichen Grundverständnisses hinsichtlich einiger dieser Aspekte, bspw. in Bezug auf die erkenntnistheoretische Fundierung, die Methoden, Werkzeuge und die wissenschaftliche Kultur. Im Kontext von “Digital Scholarship” spielen digitale Daten, Objekte, Infrastrukturen und Werkzeuge eine immer größere Rolle in allen Wissenschaftsbereichen.

Daraus ergeben sich folgende Lernziele:

Die Absolventinnen und Absolventen können

  • die grundlegenden Techniken ihrer Fachdisziplin anwenden und Unterschiede der Praktiken des wissenschaftlichen Arbeitens anderer Disziplinen benennen
  • die Struktur des Bildungs- und Wissenschaftssystems erläutern
  • Grundlegende Unterschiede des Informationsverhaltens der fachlichen Großgruppen darstellen
  • Grundlegende Unterschiede in der disziplinenspezifischen Wissenschaftskommunikation und -kollaboration erläutern
  • allgemein gängige digitale Tools für das wissenschaftliche Arbeiten einsetzen (Bsp. Office-Software, Literaturverwaltungsprogramme, E-Learning-Werkzeuge, Online-Tools)
  • diese Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen informationsdidaktischer Qualifizierungsangebote praktisch umsetzen

B Fachdiskurs „Informationskompetenz”

  1. Kenntnis der nationalen und internationalen Standards und Konzepte der Informationskompetenz und die Kompetenz, diese in die Konzeption von Bildungsangeboten einzubeziehen
  2. Kenntnis der internationalen Fachdiskussion im Themenfeld „Informationskompetenz“

Innerhalb der Bibliotheks- und Informationswissenschaft hat sich ein spezifisches Verständnis von „Informationskompetenz“ entwickelt. Zu diesem gehören - zum Teil konkurrierende - begriffliche Definitionen und Konzepte, aber auch unterschiedliche didaktische und methodische Modelle der Förderung von Informationskompetenz in der Praxis sowie ein theoretischer Diskurs und empirische Forschungsansätze. Die Diversität des Diskurses wird insbesondere im internationalen Vergleich offenbar.

Daraus ergeben sich folgende Lernziele:

Die Absolventinnen und Absolventen können

  • zentrale Begriffe und Konzepte von Informationskompetenz benennen und erläutern
  • verschiedene Vermittlungsmodelle vergleichend darstellen
  • wichtige Aspekte des auf Informationskompetenz bezogenen Fachdiskurses und der darauf bezogenen Forschung (Theorie und Empirie) erläutern
  • diese Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen informationsdidaktischer Qualifizierungsangebote praktisch umsetzen

C Informationsrecherche und -management

  1. Quellenkompetenz
  2. Technik- und Medienkompetenz
  3. Informationsmethodische Kompetenz
  4. Kenntnis der Möglichkeiten der Bereitstellung von Lehrmaterialien als OER
  5. Kenntnis von Techniken und Werkzeugen der Literaturverwaltung
  6. Kenntnis der prozeduralen, infrastrukturellen, technischen, ökonomischen und rechtlichen Dimensionen des wissenschaftlichen Publizierens
  7. Kenntnis der prozeduralen, infrastrukturellen, technischen, ökonomischen und rechtlichen Dimensionen des Forschungsdatenmanagements

Informationsrecherche – sowohl nach Literatur als auch nach Daten, Statistiken oder Fakten – findet heute vorwiegend in digital-basierten Informationsumgebungen statt. Sie erfordert neben der Kenntnis der Quellen spezifische informationsmethodische Kenntnisse und Fähigkeiten. Dazu gehören u.a. fachspezifisch unterschiedliche Recherchestrategien und Publikationsverfahren (einschließlich Open Access). Im Zuge der Weiterverarbeitung der in den Rechercheprozessen ermittelten Ressourcen ist die Nutzung von Literaturverwaltungsprogrammen in vielen wissenschaftlichen Disziplinen mittlerweile Standard. Im Kontext der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse gewinnen Kenntnisse über die funktionalen, infrastrukturellen, technischen, ökonomischen und rechtlichen Dimensionen des wissenschaftlichen Publizierens sowie des Forschungsdatenmanagements zunehmend an Bedeutung.

Daraus ergeben sich folgende Lernziele:

Die Absolventinnen und Absolventen können

  • allgemeine und spezifische analoge, hybride und digitale Informationsquellen benennen und in ihnen recherchieren
  • grundlegende informationstechnische und medienbezogene Probleme lösen
  • Open Access bereitgestellte Dokumente gezielt ermitteln und nutzen
  • Die Ergebnisse einer Literaturrecherche mit Hilfe von Literaturverwaltungsprogrammen organisieren
  • Die funktionalen, infrastrukturellen, technischen, ökonomischen und rechtlichen Dimensionen des wissenschaftlichen Publizierens sowie des Forschungsdatenmanagements benennen und erläutern
  • diese Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen informationsdidaktischer Qualifizierungsangebote praktisch umsetzen

D Zielgruppenspezifische Informationsdidaktik

  1. Kenntnis von Information-Behaviour-Modellen und -Theorien
  2. Kenntnis von Methoden zur Studie von Informationsverhalten
  3. Kenntnis der Grundlagen der Lerntheorie und der Bibliotheksdidaktik
  4. Didaktisch-methodische Kompetenzen
  5. Kenntnis aktuell gängiger Softwaretools im E-Learning- sowie im Blended-Learning-Bereich

Informationsprozesse lassen sich mithilfe verschiedener Modelle beschreiben und erklären. Mithilfe qualitativer und quantitativer empirischer Methoden lässt sich das Informationsverhalten spezifischer Zielgruppen ermitteln und analysieren. Lerntheorien bieten Erklärungsansätze für das Verständnis von Lernprozessen. Auf dieser Grundlage setzen didaktische Konzepte an und stellen Modelle für das Ermöglichen und Unterstützen von Lernprozessen bereit. Für die Umsetzung dieser Konzepte und Modelle sind bei der Entwicklung von Bildungsangeboten insbesondere die Kenntnis geeigneter Methoden und die Fähigkeit, diese praktisch einzusetzen, von Bedeutung. Dabei spielen digital basierte Lern-/Lehrszenarien eine zunehmend wichtige Rolle.

Daraus ergeben sich folgende Lernziele:

Die Absolventinnen und Absolventen können

  • die Relevanz des zielgruppenspezifischen Informationsverhaltens für die Entwicklung informationsdidaktischer Vermittlungsangebote erläutern
  • grundlegende Modelle der Beschreibung von Informationsverhalten benennen und vergleichend darstellen
  • grundlegende Methoden zur Analyse von Informationsverhalten benennen und anwenden
  • Lerntheorien benennen und vergleichend darstellen
  • bibliotheks-/ informationsdidaktische sowie vermittlungsmethodische Konzepte – von Miniformaten wie den Coffe Lectures hin bis zu semesterbegleitenden, mehrteiligen Veranstaltungen (einschließlich Assessment, Evaluation und Leistungsmessung) erläutern und anwenden
  • gängige Softwaretools im E-Learning-Bereich und Verfahren der Analyse nutzerinnen- und nutzerbezogener Lernaktivitätsdaten (Learning Analytics) bewerten und einsetzen
  • diese Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen informationsdidaktischer Qualifizierungsangebote praktisch umsetzen

E Kommunikation und Transfer

  1. Beratungskompetenz
  2. Kenntnis effektiver Strategien der Bekanntmachung von IK-Angeboten

Im Zuge der steigenden Dienstleistungsorientierung gewinnen kommunikative Tätigkeiten im Rahmen der bibliothekarischen Arbeit zunehmend an Bedeutung. Dies gilt vor allem in den Bereichen der Auskunft, Schulung und Beratung. Strategien der externen Kommunikation helfen dabei, diese Dienstleistungen im Feld konkurrierender Angebote wahrnehmbar und zugänglich zu machen. In einer zunehmend digitalisierten Umwelt kann gemäß der Erfordernisse der spezifischen Zielgruppe zwischen analogen und digitalen Kommunikationsformen gewählt werden.

Daraus ergeben sich folgende Lernziele:

Die Absolventinnen und Absolventen können

  • zentrale kommunikative Strategien im Konzept der Informationsvermittlung, Beratung und des Lehrens sowie im Kontext verschiedener Lehrkonzepte (z.B. Moderation, Coaching) erläutern und anwenden
  • Bildungsangebote der Bibliothek nach außen professionell darstellen
  • aktiv und unter Nutzung verschiedener Kommunikationskanäle für diese werben
  • diese Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen informationsdidaktischer Qualifizierungsangebote praktisch umsetzen

2.2. Überfachliche Metakompetenzen

  1. Soziale Kompetenz
  2. Kommunikative Kompetenz
  3. Interkulturelle Kompetenz
  4. Organisatorische Kompetenz
  5. Dienstleistungskompetenz

Im Zentrum des bibliothekarischen Handelns stehen Menschen. Dies gilt insbesondere für diejenigen Tätigkeitsfeldern, in denen Dienstleistungen im direkten (persönlichen oder medial vermittelten) Kontakt erbracht werden. Daher ist soziale – und insbesondere kommunikative – Kompetenz für die bibliothekarische Arbeit in diesen Tätigkeitsfeldern von herausragender Bedeutung. Im Zuge des demografischen Wandels, aber auch angesichts der genuin internationalen Ausrichtung der Wissenschaft selbst, ist auch die Fähigkeit des Umgangs mit Menschen verschiedener kultureller Kontexte wesentlich. Darüber hinaus spielt insbesondere in Arbeitsgebieten, in denen Veranstaltungsangebote realisiert werden, eine fortgeschrittene organisatorische Kompetenz eine wichtige Rolle. Bei all dem ist eine angemessene Balance zwischen einer forschenden Haltung als Grundlage innovationsorientiertem Denkens und einem dienstleistungsorientierten Selbstverständnis für die Handlungsweise der Bibliothekarinnen und Bibliothekare grundlegend.

Die Absolventeninnen und Absolventen können

  • sich bei der Erbringung von Dienstleistungen in ihrem Handeln und insbesondere in der Art der Kommunikation auf ihre verschiedenen Zielgruppen einstellen
  • im Umgang mit ihren Zielgruppen die kulturellen und sozialen Besonderheiten von Menschen verschiedener Herkunft berücksichtigen
  • ihren Kommunikationsstil an die verschiedenen Veranstaltungsformate anpassen
  • erläutern, was Dienstleistungsorientierung im Kontext des bibliothekarischen Handelns bedeutet und dies praktisch umsetzen
  • diese Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen informationsdidaktischer Qualifizierungsangebote praktisch umsetzen

2.3. Dispositionen, Haltungen, Einstellungen

  1. Innovationsfreude
  2. Neugier, Offenheit, Ausdauer
  3. Belastbarkeit
  4. Flexibilität, Improvisationstalent
  5. Kontinuierliche Lernbereitschaft

Die Informationslandschaft wandelt sich rasant. Die Auseinandersetzung mit neuen Frage- und Problemstellungen gehört daher zum Alltag aller im Bibliothekswesen tätigen Personen. Insbesondere gilt dies jedoch in dem Bereich der Förderung von Informationskompetenz, in dem diese Veränderungen nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern diese in der Regel komplexen dynamischen Zusammenhänge anderen Personen vermittelt werden sollen. Zudem bedeutet eine Tätigkeit im Dienstleistungsbereich immer auch die Auseinandersetzung mit herausfordernden sozialen Situationen. Damit dies gelingt, sind bestimmte Persönlichkeitsmerkmale unerlässlich. Zu diesen zählen die Freude an kontinuierlicher Veränderung, Neugier und Offenheit, aber auch Ausdauer und Belastbarkeit, ein hohes Maß an Flexibilität und ein ausgeprägtes Improvisationstalent, aber auch die Bereitschaft, kontinuierlich Neues zu lernen.

Diese im Tätigkeitsfeld der Förderung von Informationskompetenz grundlegenden Dispositionen, Haltungen, Einstellungen lassen sich nicht in Form von Lernzielen formulieren und es ist in der Fachdiskussion umstritten, ob sie sich direkt vermitteln lassen.7 Es ist daher die Aufgabe der Lehrenden in den Ausbildungseinrichtungen, Lehrmethoden einzusetzen, die den Erwerb dieser Merkmale unterstützen und fördern.

Grafisch lässt sich dieses Konzept wie folgt darstellen:

Abb. 1: Framework Informationskompetenz: Wissens- und Kompetenzbereiche

Diese Form der Visualisierung eignet sich u.a. sehr gut, um zu zeigen, ob und wo im Curriculum einer Hochschule oder Ausbildungseinrichtung die Förderung der verschiedenen Kompetenzen angesiedelt ist. Beispielhaft sei dies hier für die bibliothekswissenschaftlichen Bachelor-Studiengänge der TH Köln und der FH Potsdam gezeigt:

Abb. 2: Abgleich des Frameworks Informationskompetenz mit Modulen der BA-Studiengänge Bibliothekswissenschaft

3. Ausblick und Perspektiven

Im Rahmen des fachlichen Diskurses auf dem Bibliothekartag 2018 wurde das Potenzial des Framework-Konzepts für die Curriculumentwicklung in zweifacher Richtung deutlich. Zum einen wurde die Übertragbarkeit des Konzepts auf andere bibliothekarische Aufgabenbereiche - bzw. die Implementierung der in ihnen geforderten Kompetenzen in bibliotheks- und informationswissenschaftliche Curricula - noch in der Vortragssession diskutiert: So wurde im Vortrag zur Qualifizierung für Forschungsdatenmanagement spontan das Framework-Konzept für die Formulierung von Kompetenzsets auch für diesen bibliothekarischen Aufgabenbereich antizipiert.8 Es liegt also nahe, dass sich ebenso für andere Bereiche des bibliothekarischen Handelns Frameworks definieren lassen, um die Integration der relevanten Inhalte in bestehende oder neu zu entwickelnde bibliotheks- und informationswissenschaftliche Curricula daran zu orientieren.

Zum anderen wurde deutlich, dass bei der Formulierung von Kompetenzfeldern für andere bibliothekarische Aufgabenbereiche Überschneidungen zum hier vorgelegten Framework „Informationskompetenz” existieren. Diese betreffen Aspekte aus nahezu allen Kompetenzfeldern. Entwickelt man diesen Gedanken weiter, liegt es nahe, in der Curriculumentwicklung bibliotheks- und informationswissenschaftlicher Studiengänge stärker von einer modularen Perspektive auf die Kompetenzfelder, die den verschiedenen bibliothekarischen Aufgabenbereichen zugrunde liegen, auszugehen. Diese modular vernetzten Kompetenzfelder könnten je nach Ausrichtung des jeweiligen Gesamtcurriculums didaktisch miteinander verschränkt werden. Mit einem solchen Grundkonzept ließe sich eine größere Flexibilität in der Weiterentwicklung der Hochschullehre in Richtung praxisrelevanter, komplexer projektförmiger Lehr-Lernsettings befördern. Eine solche Entwicklung wird in der aktuellen Fachdiskussion um die Entwicklung zukunftsfähiger Curricula im Zeitalter der Digitalisierung auch in anderen Kontexten bereits vorgeschlagen. 9

Besonders wichtig war jedoch auch die Erkenntnis, dass die bisher stets vollzogene Koppelung des in Abschnitt D benannte Kompetenzfeldes der zielgruppenspezifischen Informationsdidaktik10 mit dem Berufsfeld der Förderung von Informationskompetenz möglicherweise überdacht werden müsste: Eine an die Vortragsveranstaltung anschließende Community-Space-Diskussion mit Bibliothekarinnen und Bibliothekaren ergab, dass die didaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten, die in diesem Arbeitsfeld erworben worden sind, in der Praxis zunehmend auch in anderen Kontexten relevant werden. Exemplarisch wurde dabei die Bedeutung didaktischer Kompetenzen bei der Förderung von Kenntnissen zum Forschungsdatenmanagement sowie zum Umgang mit bibliometrischen Verfahren genannt.

Diese Rückmeldungen von Hochschullehrenden sowie aus dem bibliothekarischen Berufsfeld zur perspektivischen Vernetzung der verschiedenen Kompetenzfelder müssen vor einer Verallgemeinerung selbstverständlich auf ihre empirische Evidenz hin überprüft werden. Zunächst jedoch gaben sie den wichtigen Impuls, die historisch gewachsene - und bisher mehr oder weniger exklusiv gedachte - Verknüpfung von informationsdidaktischen Kompetenzen und dem bibliothekarischen Aufgabenbereich der Förderung von Informationskompetenz grundlegend zu überdenken. Informationsdidaktische Grundkompetenz wäre in dieser Weiterentwicklung ein eigenständiges Kompetenzfeld in der bibliothekarischen Qualifikation, das in all jenen bibliothekarischen Aufgabenbereichen benötigt wird, in denen neben der Erbringung von Services auch Kompetenzen vermittelt werden sollen (vgl. Abb. 3).

Abb. 3: Informationsdidaktik als Grundlage für die zielgruppenspezifische Vermittlung von bibliothekarischen Fachinhalten

Das Kompetenzfeld der Informationsdidaktik könnte – analog zur Konzeption von Lehramtsstudiengängen, in denen ebenfalls eine curriculare Verknüpfung von Fachinhalten und Didaktik stattfindet – immer dann in Curricula integriert werden, wenn Fähigkeiten der zielgruppenspezifischen Vermittlung zum Kompetenzprofil der Absolventinnen und Absolventen gehören. Eine derartige systematische, integrierte Förderung von fachlichen Kompetenzen und informationsdidaktischer Vermittlungskompetenz hat das Potenzial, sowohl Vermittlungskompetenzen bereits im Studium mit fachlichen Inhalten didaktisch zu verknüpfen, als auch die professionelle, kooperative Verschränkung der fachlichen Kompetenzbereiche und der Vermittlungskompetenz in der bibliothekarischen Praxis zu fördern. Die Tragfähigkeit dieses hier skizzierten Konzepts bedarf einer eingehenden wissenschaftlichen Diskussion. Diese wird im Rahmen der Fachgruppe Informationskompetenz der KIBA weiter geführt werden.

Literaturverzeichnis

- Hochschulrektorenkonferenz: Hochschule im digitalen Zeitalter: Informationskompetenz neu begreifen - Prozesse anders steuern: Entschließung der 13. Mitgliederversammlung der HRK am 20. November 2012 in Göttingen, <https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/hochschule-im-digitalen-zeitalter-informationskompetenz-neu-begreifen-prozesse-anders-steuern/>, Stand: 18.11.2018.

- Michel, Antje; Baumgartner, Peter; Brei, Christian u.a.: Framework zur Entwicklung von Curricula im Zeitalter der digitalen Transformation. Diskussionspapier Nr. 01, Berlin, Mai 2018,<https://hochschulforumdigitalisierung.de/sites/default/files/dateien/Diskussionspapier1_Framework_Curriculumentwicklung.pdf>, Stand: 27.07.2018.

- Michel, Antje: Informationsdidaktik - Skizze eines neuen informationswissenschaftlichen Forschungsfelds, in: Information-Wissenschaft & Praxis, 67, 2016, S. 325–330. Online: <https://doi.org/10.1515/iwp-2016-0057>.

- Oßwald, Achim; Neuroth, Heike: Qualifizierung für Forschungsdatenmanagement: Werkstattberichte aus der TH Köln und der FH Potsdam. Vortrag, gehalten auf dem 107. Bibliothekartag am 13. Juni 2018 in Berlin, <urn:nbn:de:0290-opus4-157656>.

- Scholle, Ulrike: Qualifikationsprofil des Teaching Librarian: Positionspapier der Gemeinsamen Kommission Informationskompetenz von VDB und dbv, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 3 (1), 2016, S. 71-73. Online: <http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2016H1S71-73>.

- Seidl, Tobias: Schlüsselkompetenzen als Zukunftskompetenzen - Die Bedeutung der ‚21st century skills’ für die Studiengangsentwicklung, in: Behrendt, Brigitte; Fleischmann, Andreas; Schaper, Niclas u.a. (Hg.): Neues Handbuch Hochschullehre, [Teil] J. Organisationsentwicklung und Lehrkultur. Studiengangsentwicklung (J 2.23) 2017, S. 89-114.

- Tappenbeck, Inka; Michel, Antje: Informationskompetenz vermitteln: Framework für die Qualifikation an Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen. Vortrag, gehalten auf dem 107. Bibliothekartag am 13. Juni 2018 in Berlin, <https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0290-opus4-34785>.

- Tappenbeck, Inka; Wittich, Anke; Gäde, Maria: Fit für die Vermittlung von Informationskompetenz? Anforderungen an die Qualifikation von Teaching Librarians in bibliothekarischen Studiengängen und Ausbildungseinrichtungen, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 4 (1), 2017, S. 32-47. Online: <http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2017H1S32-47>.

- Tappenbeck, Inka; Franke, Fabian: Qualifikationsprofil Teaching Librarian: Anforderungen und Schwerpunkte einer praxisbezogenen Qualifikation für die Vermittlung von Informationskompetenz. Vortrag, gehalten auf dem 106. Bibliothekartag am 31. Mai 2017 in Frankfurt am Main, <https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0290-opus4-28927>.

1 Tappenbeck, Inka; Wittich, Anke; Gäde, Maria: Fit für die Vermittlung von Informationskompetenz? Anforderungen an die Qualifikation von Teaching Librarians in bibliothekarischen Studiengängen und Ausbildungseinrichtungen, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 4 (1), 2017, S. 32-47, hier: S. 33f. Online: <https://doi.org/10.5282/o-bib/2017H1S32-47>.

2 Vgl. exemplarisch: Hochschulrektorenkonferenz: Hochschule im digitalen Zeitalter: Informationskompetenz neu begreifen - Prozesse anders steuern: Entschließung der 13. Mitgliederversammlung der HRK am 20. November 2012 in Göttingen, <https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/hochschule-im-digitalen-zeitalter-informationskompetenz-neu-begreifen-prozesse-anders-steuern/>, Stand: 18.11.2018.

3 Vgl. exemplarisch: TH Köln: Zertifikatskurs Teaching Librarian, <https://www.th-koeln.de/weiterbildung/zertifikatskurse_5882.php>, Stand: 27.07.2018; Bibliotheksakademie Bayern: Modularer Kurs zur Informationskompetenz, <https://www.bsb-muenchen.de/babcaldetail/?tx_cal_controller[type]=tx_cal_phpicalendar&tx_cal_controller[uid]=115>, Stand: 27.7.2018.

4 Tappenbeck; Wittich; Gäde: Vermittlung, 2017.

5 Tappenbeck, Inka; Franke, Fabian: Qualifikationsprofil Teaching Librarian: Anforderungen und Schwerpunkte einer praxisbezogenen Qualifikation für die Vermittlung von Informationskompetenz. Vortrag, gehalten auf dem 106. Bibliothekartag am 31. Mai 2017 in Frankfurt am Main, <https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0290-opus4-28927>.

6 Vgl. Scholle, Ulrike: Qualifikationsprofil des Teaching Librarian: Positionspapier der Gemeinsamen Kommission Informationskompetenz von VDB und dbv, in: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal 3 (1), 2016, 71-73. Online: <https://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2016H1S71-73>; Tappenbeck; Wittich; Gäde: Vermittlung, 2017.

7 Seidl, Tobias: Schlüsselkompetenzen als Zukunftskompetenzen - Die Bedeutung der ‚21st century skills’ für die Studiengangsentwicklung, in: Behrendt, Brigitte; Fleischmann, Andreas; Schaper, Niclas u.a. (Hg.): Neues Handbuch Hochschullehre, [Teil] J. Organisationsentwicklung und Lehrkultur. Studiengangsentwicklung (J 2.23) 2017, S. 89-114.

8 Oßwald, Achim; Neuroth, Heike: Qualifizierung für Forschungsdatenmanagement: Werkstattberichte aus der TH Köln und der FH Potsdam. Vortrag, gehalten auf dem 107. Bibliothekartag am 13. Juni 2018 in Berlin, <urn:nbn:de:0290-opus4-157656>, S. 10; Tappenbeck, Inka; Michel, Antje: Informationskompetenz vermitteln: Framework für die Qualifikation an Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen. Vortrag, gehalten auf dem 107. Bibliothekartag am 13. Juni 2018 in Berlin, <https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0290-opus4-34785>.

9 Michel, Antje; Baumgartner, Peter; Brei, Christian u.a.: Framework zur Entwicklung von Curricula im Zeitalter der digitalen Transformation. Diskussionspapier Nr. 01, Berlin, Mai 2018, <https://hochschulforumdigitalisierung.de/sites/default/files/dateien/Diskussionspapier1_Framework_Curriculumentwicklung.pdf>, Stand: 27.07.2018.

10 Zum Begriff der Informationsdidaktik vgl.: Michel, Antje: Informationsdidaktik - Skizze eines neuen informationswissenschaftlichen Forschungsfelds, in: Information-Wissenschaft & Praxis 67, 2016, S. 325–330. Online: <https://doi.org/10.1515/iwp-2016-0057>.