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Von der Idee zum Konzept – Forschungsdatenmanagement an der Universität zu Köln

Jens Dierkes, Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
Constanze Curdt, Regionales Rechenzentrum der Universität zu Köln

Zusammenfassung:

Die Universität zu Köln, als eine der größten Hochschulen Deutschlands, nähert sich dem Thema universitätsweites systematisches Forschungsdatenmanagement (FDM) über eine Machbarkeitsstudie an. Im Laufe eines Jahres wurde der Status quo des Umgangs mit Forschungsdaten an der Universität, den Fakultäten, Instituten und Forschungsprojekten ermittelt. Als Grundlage für die weiteren Arbeiten wurde eine Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten erarbeitet und seitens der Universität verabschiedet. Ausgehend von einem umfänglichen FDM-Service-Portfolio wurden erste Maßnahmenpakete entwickelt, die mit einer realistischen Aufwandsabschätzung eine Grundlage für ein universitätsweites FDM innerhalb der nächsten drei Jahre legen sollen. Die Maßnahmen basieren im Wesentlichen auf dem Aufbau von Informations-, Beratungs- und Schulungsangeboten und sollen die Vernetzung der FDM-Akteure stärken. Ein weiteres Arbeitsgebiet liegt im Aufbau digitaler Services im Bereich Speicherung und Sichtbarmachung von Forschungsergebnissen.

Summary:

The University of Cologne, one of the largest universities in Germany, has approached the topic of university-wide, systematic research data management (RDM) by means of a feasibility study. In the course of a year, the status quo of the handling of research data at the university, the faculties, institutes and research projects was investigated. As a basis for further work, a guideline for the handling of research data was developed and adopted by the university. Based on a comprehensive RDM-service portfolio, first packages of measures were developed in order to provide a basis for a university-wide RDM within the next three years, also giving a realistic estimate of costs. Essentially, the measures are centred on the development of information, consulting and training services and are intended to strengthen the networking of RDM actors. Another field of activity is the development of digital services in the area of storage and visualisation of research results.

Zitierfähiger Link (DOI): https://doi.org/10.5282/o-bib/2018H2S28-46
Autorenidentifikation:
Dierkes, Jens: GND 1067541527, ORCID http://orcid.org/0000-0002-0121-9261; Curdt, Constanze: ORCID http://orcid.org/0000-0002-9606-9883
Schlagwörter:
Forschungsdatenmanagement; Institutionelle Lösung;Informationsinfrastruktur

1. Forschungsdatenmanagement als institutionelle Aufgabe

Der Umgang mit Forschungsdaten, die im Rahmen von wissenschaftlichen Vorhaben entstehen, hat in den letzten Jahren sehr an Bedeutung gewonnen und wurde als Thema und Aufgabe erkannt. Entsprechend wurden diverse Empfehlungen und Positionspapiere zum Thema Forschungsdatenmanagement (FDM) veröffentlicht.1 Seitens einiger Forschungsförderer gibt es die Anforderungen, Forschungsdaten nachhaltig aufzubewahren, zugänglich und nachnutzbar zu machen. Diese werden in den jeweiligen Richtlinien der Forschungsförderer und Förderprogramme (z.B. Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG, Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF, 8. Rahmenprogramm der Europäischen Union Horizon 2020) beschrieben. Auch erfordern die zunehmend komplexeren Forschungsfragen ein stärkeres Maß an systematischem Management von Forschungsdaten, insbesondere in inter- bzw. transdisziplinären Forschungsvorhaben. Dazu gehört auf der einen Seite die Vernetzung von Forschenden und die damit verbundene Mobilität von Daten (Team Science)2 und auf der anderen Seite die mit der Integration von Daten aus verschiedenen Quellen und unterschiedlichen Kontexten verbundenen Herausforderungen3.

Auf internationaler und nationaler Ebene ist das FDM seit vielen Jahren etabliert4. Verschiedene Projekte und Initiativen haben sich mit der Thematik in den einzelnen Fachdisziplinen und z.T. fächerübergreifend beschäftigt und Lösungen entwickelt. Hochschulen haben Forschungsdaten und die zugrundeliegende Informationsinfrastruktur als strategische Herausforderung erkannt.5 Auf Hochschulebene wurden an vielen Standorten Policies für den Umgang mit Forschungsdaten erlassen, entsprechende Strategien festgelegt und umgesetzt (z. B. Beratungsangebot, Schulungsangebot, Informations- und Kommunikations-Infrastruktur)6.

Für eine Hochschule stellt sich dabei die Frage, wie sie unter den lokalen Bedingungen den Forschenden (und Studierenden) die bestmögliche und gleichzeitig auch nachhaltige digitale Infrastruktur zur Verfügung stellen kann. Dabei ist es eine komplexe Aufgabe, die nötige Balance zwischen möglichst weiter Verbreitung von Services und fachspezifischer Tiefe zu finden und immer wieder nachzujustieren.7

Der DINI/nestor Workshop „Kooperationstreffen Forschungsdaten“ im Oktober 2016 in Göttingen, bei dem Praktikerinnen und Praktiker aus ganz Deutschland zusammengekommen sind, hat gezeigt, dass eine bessere Zusammenarbeit zwischen den FDM-Initiativen und Standorten wünschenswert ist.8 Das Thema wurde von den E-Science-Tagen „Forschungsdaten managen“ im März 2017 in Heidelberg wieder aufgegriffen.9 Dies könnte zu einer Konsolidierung beitragen und ermöglichen, dass einzelne Standorte sich auf ihre Spezifika und Stärken konzentrieren können, wie beispielsweise im US-amerikanischen Data Curation Network. 10 Diese Vorgehensweise ist auch im Sinne der Empfehlungen des Rates für Informationsinfrastrukturen.11

1.1. Machbarkeitsstudie für ein universitätsweites Forschungsdatenmanagement

An der Universität zu Köln (UzK) erfolgte bisher keine universitätsweite, systematische Auseinandersetzung mit dem Thema FDM. Aktuell werden an der UzK häufig dezentrale Lösungen umgesetzt (auf Projekt-, Instituts-, Fakultätsebene), inklusive der Herausforderung, dass in der Regel die Nachhaltigkeit nicht gesichert ist. Ein Handlungsbedarf, der die gesamte Universität in den Blick nimmt, wird allerdings offensichtlich, wenn man das Vernetzungs- bzw. Synergiepotenzial zusammen mit den diversen Empfehlungen und Richtlinien für den Umgang mit Forschungsdaten, also insbesondere die Antragsfähigkeit (z.B. Exzellenz-Strategie) betrachtet.

Zu diesem Zweck wurde Ende 2016 vom Rektorat der Universität zu Köln eine einjährige Machbarkeitsstudie zum FDM an der UzK in Auftrag gegeben. In diesem Projekt haben sich das Dezernat Forschungsmanagement der Universitätsverwaltung (D7), das Regionale Rechenzentrum (RRZK) und die Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) der Universität zu Köln zusammengefunden. Ziel war es, den Status quo und ein Konzept für die Entwicklung eines universitätsweiten FDMs zu ermitteln. Als Lenkungsgremium wurde die Prorektorin für Forschung, die Vize-Kanzlerin, die Forschungs-Prodekaninnen und Prodekane der sechs Fakultäten, sowie die Leitungen der drei beteiligten Einrichtungen eingesetzt. Das Projektteam umfasste im Durchschnitt sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Projektpartner, die Anteile ihrer Arbeitskraft in die Umsetzung der Studie investierten.

Im Folgenden sollen die zentralen Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie vorgestellt werden. Das Dokument ist wie folgt aufgebaut. In Abschnitt 2 wird kurz auf die Situation des systematischen FDMs in Deutschland eingegangen, insbesondere auf den Status der aktuellen Exzellenz-Universitäten. Danach wird im Abschnitt 3 der Blick auf die Situation an der UzK gelenkt und die Erarbeitung eines Konzeptes für ein universitätsweites FDM präsentiert. Anschließend werden konkrete Maßnahmen abgeleitet und Ideen für die organisatorische Einbettung vorgestellt.

2. Forschungsdatenmanagement an deutschen Universitäten

Hochschulen, national und international, stehen derzeit vor der Herausforderung, ein professionelles FDM aufzubauen und zu etablieren. Die Unterstützung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Umgang mit den erhobenen Forschungsdaten steht dabei im Fokus. Gleichzeitig wird durch den Aufbau eines hochschulweiten FDM die Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit der Hochschule erhalten und gesteigert.

An einigen nationalen und internationalen Hochschulen wurde diese Aufgabe bereits aufgegriffen und umgesetzt.12 Entsprechend der Empfehlungen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK)13 wurden in den letzten Jahren an einzelnen deutschen Hochschulen beispielsweise Leitlinien für den Umgang mit Forschungsdaten aufgestellt, sowie entsprechende Strategien festgelegt und umgesetzt (z.B. Aufbau von Beratungs- und Schulungsangebot, technische Infrastruktur). Einen Überblick über vorhandene FDM-Strukturen, beteiligte Hochschuleinrichtungen und FDM-Service-Angebote an derzeitigen deutschen Exzellenz-Universitäten wird in Tabelle 1 dargestellt. Es ist ersichtlich, dass bei der Umsetzung des FDM an den verschiedenen Standorten teilweise unterschiedliche Ansätze gewählt wurden, beispielsweise im Hinblick auf die Auswahl der beteiligten Institutionen am zentralen FDM. Weiterhin wurde die Veröffentlichung einer Leitlinie nicht bei allen Hochschulen priorisiert. Das FDM Service-Angebot wird an den verschiedenen Standorten sehr unterschiedlich umgesetzt. Als Minimal-Service ist eine FDM-Beratung an allen Standorten etabliert.

Für den Aufbau und die Etablierung von hochschulweiten FDM-Strukturen ist der Austausch und die Kooperation mit bestehenden Netzwerken und Initiativen (beispielsweise DINI/nestor oder RDA), sowie mit anderen Hochschulen essentiell. Gesammelte Erfahrungen von anderen Standorten (u.a. bei der Erstellung einer Leitlinie oder dem Aufbau von FDM-Services) können häufig auf andere Hochschulen übertragen werden. Bei der Konzeption eines FDM an der UzK ist daher auch ein Austausch mit anderen Referenz-Hochschulen und Netzwerken im Rahmen der Machbarkeitsstudie erfolgt.

3. Forschungsdatenmanagement an der Universität zu Köln

3.1. Status quo

An der UzK haben sich in den vergangenen Jahren im Bereich des FDM bereits dezentrale Teillösungen und Kompetenzen gebildet. Gespräche der Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter auf Fakultätsebene und mit Forschungsverbünden haben gezeigt, dass es sich dabei einerseits um diverse Lösungen handelt, die im Rahmen von Forschungsprojekten entstanden sind. Andererseits wurden aber vereinzelt auch breiter angesetzte strukturbildende Maßnahmen auf Instituts- oder Fakultätsebene etabliert.

Auf Fakultätsebene hat die Philosophische Fakultät im Bereich des Aufbaus von zentralen FDM-Strukturen eine Vorreiterrolle innerhalb der UzK eingenommen. Das Data Center for the Humanities (DCH)14 und das Cologne Center for eHumanities (CCeH)15 sind etablierte Einrichtungen an der Philosophischen Fakultät. Das Leistungsangebot richtet sich dabei hauptsächlich an alle Forschenden der Fakultät. Das DCH nimmt dabei insbesondere beratende Aufgaben wahr (u.a. Antragsberatung) und versucht dadurch möglichst früh, die Projekte im datenverarbeitenden Bereich zu unterstützen. An den anderen fünf Fakultäten der UzK (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Medizin, Mathematik/Naturwissenschaften, Humanwissenschaften) sind derzeit keine vergleichbaren, zentralen FDM-Strukturen zur Unterstützung der Forschenden der gesamten Fakultät vorhanden.

Bislang wurden an zwei Fakultäten der UzK Umfragen zum Umgang mit Forschungsdaten durchgeführt. An der Philosophischen Fakultät wurde 2016 in Rahmen einer Masterarbeit in Zusammenarbeit mit dem DCH und der Universitäts-und Stadtbibliothek Köln (USB) eine Umfrage unter den Forschenden zum Thema Forschungsdaten durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie sind in dem Bericht „Forschungsdaten an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln“16 zusammengefasst. Eine vergleichbare Studie wurde an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät 2017 im Rahmen einer Projektarbeit seitens der USB durchgeführt.17

An einigen Fakultäten der UzK sind über die letzten Jahre (teilweise sogar Jahrzehnte) diverse FDM-„Insellösungen“ auf Instituts- oder Arbeitsgruppenebene gewachsen. Größtenteils handelt es sich dabei um fachspezifische, technische Infrastrukturen zur Speicherung und Archivierung von Forschungsdaten. Etablierte Strukturen gibt es beispielsweise in der Medizinischen Fakultät, der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (z.B. Institut für Geophysik und Meteorologie, Physikalische Institute) oder der Philosophischen Fakultät (z.B. Institut für Ur- und Frühgeschichte, Archäologisches Institut).

Auf Projektebene gibt es diverse FDM-Aktivitäten an der UzK. An dieser Stelle werden nur einzelne, ausgewählte Initiativen genannt. Im Rahmen von größeren Verbundprojekten ist es seit einigen Jahren möglich, Projektmittel für FDM-Infrastrukturen direkt bei der Antragstellung zu beantragen und somit das FDM direkt in der Struktur des Projektes zu verankern. Beispielsweise wurden so bereits in den derzeitigen Exzellenz-Einrichtungen der UzK und den im Zukunftskonzept geförderten Centers of Excellence unterstützende FDM-Infrastrukturen etabliert. Des Weiteren werden derzeit im Rahmen von Sonderforschungsbereichen entsprechende Informationsinfrastruktur-Projekte an der UzK gefördert. Ähnliche FDM-Einzel- oder Verbundprojekte wurden im Kontext von BMBF Förderungen zum Aufbau von FDM-Infrastrukturen gefördert.

Beim Aufbau und der Etablierung eines universitätsweiten FDM an der UzK ist die Einbindung der bestehenden, gewachsenen Strukturen notwendig und nützlich. Ebenfalls ist ein Austausch, Abstimmung und die Kooperation mit den bestehenden FDM-Infrastrukturen essentiell. Für eine Zusammenarbeit ist es wichtig, Schnittstellen und Workflows zwischen den zentralen und dezentralen Strukturen zu schaffen. Bestehende Infrastrukturen sollen in ein größeres, universitätsweites Netzwerk integriert werden, um Mehrfacharbeit und Parallelstrukturen zu vermeiden und Synergien zwischen den Strukturen zu schaffen.

3.2. Erarbeitung eines Konzeptes für ein universitätsweites FDM an der UzK

Ausgehend vom Status quo, unter Einbeziehung des Erfahrungsaustausches mit anderen Standorten (u.a. Digitale Hochschule NRW, Georg-August-Universität Göttingen, RWTH Aachen) und unter Berücksichtigung der einschlägigen Empfehlungen von HRK, Allianz-Initiative, RFII, usw. zum FDM (vgl. Abschnitt 1), hat die Projektgruppe ein Konzept für ein universitätsweites FDM entwickelt. Dabei stehen generische, breit einsetzbare Services im Vordergrund. Zurzeit geht es noch vorrangig um Sensibilisierung der Forschenden, der zentralen Einrichtungen, der Universitätsverwaltung, usw. Dabei wurde die Erstellung und Verabschiedung einer universitätsweiten Forschungsdatenleitlinie als ein wichtiges hochschulpolitisches Signal in die Universität hinein angesehen.

3.2.1 Erarbeitung und Verabschiedung einer Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten an der UzK

In den Empfehlungen der HRK von November 2015 für Hochschulleitungen zur Entwicklung eines FDMs18 werden Orientierungspfade, Handlungsoptionen, Szenarien und Umsetzmöglichkeiten aufgezeigt, die sich beim Auf- oder Ausbau eines institutionellen FDM ergeben. Die HRK bekräftigt, „dass ein wichtiger Erfolgsfaktor darin liegt, dass die Hochschulleitung – nach einer internen Beratung mit allen Interessenvertretern – zu Beginn des Prozesses ein klares, vor allem nach innen gerichtetes Zeichen setzt und damit deutlich macht, dass das FDM künftig ein zentraler Bestandteil des Selbstverständnisses der Hochschule darstellt.“ Die Veröffentlichung einer sogenannten ‘Forschungsdaten-Policy’ im Sinne einer strategischen Leitlinie für das FDM hat sich als bewährtes Mittel erwiesen um das Thema in der Hochschule zu platzieren. Solche Leitlinien können nur dann später Wirksamkeit entfalten, wenn sie zuvor in einem partizipativen Prozess mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule erarbeitet und abgestimmt werden.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie für ein universitätsweites FDM an der UzK wurde eine Leitlinie für den Umgang mit Forschungsdaten ausgearbeitet mit Blick auf bestehende Leitlinien deutscher Hochschulen (u.a. Georg-August-Universität Göttingen, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität Heidelberg)19. Diese wurde in einem iterativen Prozess mit den Fakultäten der UzK und anderen Einrichtungen bzw. Interessenvertretern (z.B. Justitiariat) diskutiert und überarbeitet, um eine allgemeine Akzeptanz zu gewährleisten. Diese Leitlinie wurde nach Befürwortung durch das Lenkungsgremium der Machbarkeitsstudie zunächst vom Rektorat und schließlich vom Senat der UzK im Oktober 2017 verabschiedet und im Januar 2018 veröffentlicht.20 Die Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten an der UzK ist ein wichtiger Baustein für die Etablierung eines standortweiten FDM-Angebots durch die zentralen Infrastruktureinrichtungen.

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Gemäß den Empfehlungen der HRK geht die Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten an der UzK auf verschiedene Punkte ein. Neben einer Definition für den Begriff Forschungsdaten wird die gemeinsame Verpflichtung für einen möglichst offenen Umgang mit Forschungsdaten betont. Im Rahmen der Leitlinie verpflichtet sich die UzK, verlässliche und effizient handhabbare Strukturen für das FDM zur Verfügung zu stellen sowie hochschulintern Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Beratung und Unterstützung zu benennen. Weiterhin werden Grundsätze zur Veröffentlichung, Dokumentation, Speicherung und Archivierung von Forschungsdaten festgehalten sowie die Berücksichtigung ethischer, datenschutz- und urheberrechtlicher Belange gefordert. Im Gegenzug sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgefordert, sich an die Konventionen eines geregelten FDM zu halten, sowie möglichst Datenmanagementpläne zu erstellen (u.a. bei der Beantragung von Drittmitteln). Schließlich wird in der Leitlinie darauf hingewiesen, dass deren Umsetzung die Situation und Besonderheiten der einzelnen Fächerkulturen zu berücksichtigen hat.

3.2.2 Erarbeitung eines FDM-Service-Portfolios für die UzK

In einem nächsten Schritt wurden mögliche Serviceleistungen der involvierten UzK-Einrichtungen erarbeitet, die den Forschenden der UzK zum FDM angeboten werden könnten. Diese Serviceleistungen wurden noch ohne Bewertung und nicht priorisiert zusammengestellt. Sie basieren im Wesentlichen auf der Bestandsaufnahme des Status quo am Standort Köln, dem Erfahrungsaustausch mit anderen Standorten/Netzwerken und einer Literaturrecherche. Hierbei soll kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit und Vollständigkeit erhoben werden. Allen Beteiligten war außerdem bewusst, dass es im Rahmen einer ersten Aufbauphase nicht möglich sein würde, ein umfassendes und vollständiges Serviceportfolio zum FDM aufzubauen, sondern dass es notwendig sein würde, sich im Aufbau der Dienstleistungen bewusst auf einzelne Maßnahmen zu konzentrieren, mit denen begonnen werden kann. Insofern war diese Vorarbeit sehr hilfreich, um für den geplanten Aufbau sinnvolle Maßnahmen definieren und priorisieren zu können, die dann als Arbeitspakete angegangen werden können.

Das erarbeitete Service-Portfolio enthält potentielle FDM-Dienstleistungen zur Unterstützung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entlang des Lebenszyklus von Forschungsdaten (Abb. 1). Diese wurden in sieben Dienstleistungsgruppen eingeteilt und sind in Tabelle 2 mit konkreten Inhalten vorgestellt.

3.2.3 Erstellung eines Maßnahmenkatalogs für den Aufbau eines FDM-Angebots

In einem nächsten Arbeitsschritt wurde anhand des erarbeiteten, umfangreichen FDM-Service-Portfolios, das ein langfristiges Entwicklungsziel darstellt, ein Katalog an Maßnahmen abgeleitet. Für den mittelfristigen Aufbau und die Etablierung einer FDM-Unterstützungsinfrastruktur ist in einem Entwicklungsszenario eine Priorisierung von Basisdienstleistungen bis hin zu anspruchsvolleren, spezifischeren Diensten zu treffen. Anhand der genannten Bedürfnisse der Forschenden und den daraus abgeleiteten Anforderungen wurde ein entsprechender Maßnahmenkatalog aus dem Service-Portfolio erarbeitet, der in zukünftigen Projekten umgesetzt werden könnte. Die Projektpartner haben sich zunächst den Aufbau von Basisdienstleistungen zum Ziel gesetzt, die eine möglichst breite Nutzerschaft ansprechen. In weiteren Projekten könnten diese Basisservices zu einem umfassenderen Serviceangebot ausgebaut werden.

Neben den inhaltlichen Aspekten ist die Koordinierung des Serviceangebotes und die Einbettung in bestehende Organisationsstrukturen der UzK von zentraler Bedeutung. Mit dem Ziel der Bündelung von Ressourcen und Kompetenzen zum FDM soll ein Service-Zentrum eingerichtet werden, welches den Forschenden an der UzK als zentraler Ansprechpartner für FDM-Themen zur Verfügung steht. Das Zentrum wird zunächst durch die drei beteiligten Einrichtungen Dezernat Forschungsmanagement (D7), Regionales Rechenzentrum (RRZK) und Universitäts- und Staatsbibliothek (USB) gebildet. Die Umsetzung der Maßnahmenpakete erfolgt durch die drei Projektpartner.

Ausgehend von der vorhandenen Expertise der Projektpartner und infrastrukturellen Lösungen an der Universität bilden auf der einen Seite Entwicklungen in den Bereichen Beratung, Schulung und Information (Sensibilisierung mit dem Thema FDM) inhaltliche Schwerpunkte der Maßnahmenpakete (MN1-3). Neben USB und RRZK ist das D7 schwerpunktmäßig in diese Maßnahmepaketen involviert. Ein zweiter Schwerpunktbereich sind digitale Dienste/Werkzeuge, die die Forschenden in ihren Arbeitsprozessen einsetzen können (MN4-6). Diese werden im Wesentlichen von RRZK und USB behandelt. Zurzeit ist unsere Erfahrung, dass sich Forschenden aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften eher an die Bibliothek und Forschende aus den Naturwissenschaften eher an das Rechenzentrum wenden. Wir erwarten allerdings, dass sich dieses Verhalten mit dem Aufbau des Service-Zentrums als zentrale Anlaufstelle ändern und somit eine effizientere Arbeitsverteilung möglich sein wird. Abb. 2 zeigt, wie die einzelnen Maßnahmenpakete die verschiedenen Phasen des Forschungsdaten-Lebenszyklus bzw. des Forschungsprozesses abdecken. Über den gesamten Zyklus hinweg werden zentrale, skalierbar einsetzbare Services bereitgestellt. Es wurden sechs Maßnahmenpakete mit spezifischen Zielen identifiziert (Tabelle 3). Bei einer möglichen Übertragung der Maßnahmen auf andere Standorte ist natürlich die Aufstellung der Informationsinfrastrukturdienstleister und insbesondere die Kompetenzverteilung zu berücksichtigen.

4. Zusammenfassung und Ausblick

Die Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass es an der UzK bereits einzelne Initiativen zu einem spezifischen FDM an Fakultäten, an Instituten und innerhalb von Forschungsverbünden gibt. Diese agieren weitestgehend eigenständig und unabhängig von den anderen Informationsinfrastrukturen. An der UzK erfolgt noch kein standortweites, systematisches FDM. Ein solches ist jedoch, wie dargelegt, für die Antragsfähigkeit für Drittmittel (insb. Exzellenz-Strategie, Sonderforschungsbereiche), aber auch für den Long-Tail,27 von immer größerer Bedeutung. Die Studie hat dabei zwei Handlungsfelder für einen Auf- und weiteren Ausbau der Informationsinfrastruktur aufgezeigt: (i) Beratung, Information und Schulung und (ii) technische FDM-Infrastruktur. Dabei geht es im Wesentlichen sowohl um eine stärkere Vernetzung der laufenden Unternehmungen, als auch um die Identifizierung und Entwicklung von skalierbaren zentralen Basis-FDM-Dienstleistungen für die gesamte Universität. Ein verbesserter Erfahrungs- und Wissensaustausch schafft zudem die Möglichkeit, Synergien auf den verschiedensten Ebenen bei der Weiterentwicklung der Standort-Infrastruktur zu nutzen.

Als Ergebnis wurden im Bereich der zwei Handlungsfelder sechs Maßnahmenpakete für die Etablierung einer Unterstützung für ein universitätsweites systematisches FDM entwickelt. Ziel ist es hierbei, eine zentrale Kontaktstelle für Fragen zum FDM in allen Phasen eines Forschungsvorhabens für die Universität zu bieten. Ganz essentiell wird dabei die Einbeziehung der existierenden spezifischen Strukturen in das zu bildende Expertennetzwerk sein, welches um allgemeine zentrale Beratungs-, Schulungs- und digitale Dienstleistungen ergänzt werden soll. Dafür bringen die drei zentralen Einrichtungen das Dezernat Forschungsmanagement (D7), das Regionale Rechenzentrum (RRZK) und die Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) der Universität zu Köln ihre Expertise auf den Gebieten Wissenschaftsmanagement und Wissensinfrastruktur in ein „Service-Zentrum Forschungsdaten“ ein. Dieses soll mit seinen Services in den folgenden Jahren aufgebaut und etabliert werden. Unter anderem soll dabei auch ein Augenmerk darauf gelegt werden, welche Personenkreise (z. B. höherer oder gehobener Dienst, Fachreferentinnen und -referenten in der USB, Fakultätsbetreuerinnen und -betreuer im RRZK) innerhalb der Projektpartner mit in die Strukturen aufgenommen werden können.

Der Bedarf, solche Unterstützungsstrukturen aufzubauen, wird durch mehrere Anfragen von Forschenden zu Publikation, Archivierung und Berücksichtigung in Drittmittelanträgen bereits während der Laufzeit der Machbarkeitsstudie bestätigt.

In einem nächsten Schritt muss für die Umsetzung eine geeignete Organisations- bzw. Kooperationsstruktur gefunden werden. Dabei wird die hohe Autonomie der Fakultäten eine wichtige Rolle spielen. Denkbar wäre ein Netzwerk, das u.a. eine Differenzierung und Spezialisierung in Knotenpunkten innerhalb der Fachbereiche ermöglicht. Zudem haben sich moderierte Workshops als geeignete Formate in Konfliktsituationen erwiesen. In enger Zusammenarbeit mit den institutionellen Einheiten (z.B. Data Center for the Humanities), Forschungsverbünden und der Universitätsleitung sollen Konzepte für ein umfassenderes, vernetztes FDM an der Universität, welche sowohl Fach- und Projektspezifika als auch Kostenmodelle berücksichtigen, ausgearbeitet und bereits vereinzelt exploriert werden.

Danksagung

Die Autoren danken den Kolleginnen und Kollegen der Projektpartner Claudia Berchtold (D7), Johannes Boll (RRZK), Ralf Depping (USB), Sonja Kloppenburg (D7), Maria Riese (D7), Matthias Röder (D7) und Volker Winkelmann (RRZK) für die Durchführung der Machbarkeitsstudie, die gemeinsame Erarbeitung der Ergebnisse und für konstruktives Feedback bei der Erstellung dieses Beitrags. Die Autoren danken den wertvollen Kommentaren der Gutachterinnen und Gutachter, die zur Qualitätssteigerung dieses Artikels beigetragen haben.

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1 Vgl. „Management von Forschungsdaten–eine zentrale strategische Herausforderung für Hochschulleitungen. Empfehlung der 16. Mitgliederversammlung der HRK am 13. Mai 2014 in Frankfurt am Main,“ Hochschulrektorenkonferenz HRK, zuletzt geprüft am 23.05.2018, https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/management-von-forschungsdaten-eine-zentrale-strategische-herausforderung-fuer-hochschulleitungen/; „Wie Hochschulleitungen die Entwicklung des Forschungsdatenmanagements steuern können: Orientierungspfade, Handlungsoptionen, Szenarien. Empfehlung der 19. Mitgliederversammlung der HRK am 10. November 2015 in Kiel,“ Hochschulrektorenkonferenz HRK, zuletzt geprüft am 23.05.2018, https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/wie-hochschulleitungen-die-entwicklung-des-forschungsdatenmanagements-steuern-koennen-orientierungsp/; „Umgang mit Forschungsdaten,“ DFG, zuletzt geprüft am 27.06.2018, http://www.dfg.de/foerderung/antrag_gutachter_gremien/antragstellende/nachnutzung_forschungsdaten/index.html; „Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten,“ Allianz-Initiative, zuletzt geprüft am 05.03.2018, https://www.allianzinitiative.de/archiv/forschungsdaten/grundsaetze; Rat für Informationsinfrastrukturen, Leistung aus Vielfalt: Empfehlungen zu Strukturen, Prozessen und Finanzierung des Forschungsdatenmanagements in Deutschland, Göttingen, 2016, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:101:1-201606229098; „Open Access and Data Management,“ EC Horizon 2020, zuletzt geprüft am 05.03.2018, http://ec.europa.eu/research/participants/docs/h2020-funding-guide/cross-cutting-issues/open-access-dissemination_en.htm.

2 Vgl. Manisha Desai, „The integration of the data scientist into the team: Implications and challenges,“ Data Science 1, Nr. 12 (1. Januar 2017): 95100, https://doi.org/10.3233/DS-170008.

3 Michael Gertz, Carlos Rueda und Jianting Zhang, „Interoperability and Data Integration in the Geosciences,“ in Scientific Data Management: Challenges, Technology, and Deployment, hrsg. Arie Shoshani und Doron Rotem, Computational Science Series (CRC Press/Chapman & Hall, 2009), 369–398. Benjamin Kormeier, Klaus Hippe und Ralf Hofestädt, „Data Warehouses in Bioinformatics: Integration of Molecular Biological Data,“ it - Information Technology Methoden und innovative Anwendungen der Informatik und Informationstechnik 53, Nr. 5 (2011): 241–249, https://doi.org/10.1524/itit.2011.0649.

4 Graham Pryor, Sarah Jones und Angus Whyte, Delivering research data management services: Fundamentals of good practice (Facet Publishing, 2013). Joyce M. Ray, Research data management: Practical strategies for information professionals (Purdue University Press, 2014).

5 „Wie Hochschulleitungen die Entwicklung des Forschungsdatenmanagements steuern können,“ HRK.

6 „Data Policies,“ zuletzt geprüft am 05.03.2018, http://www.forschungsdaten.org/index.php/Data_Policies.

7 Vgl. David F. Flanders, „A New Model for Research IT Services“, David F. Flanders (Blog), 15. April 2013, zuletzt geprüft am 05.03.2018, https://dfflanders.wordpress.com/2013/04/15/resbaz/.

8 „6. DINI/nestor-Workshop Kooperationstreffen Forschungsdaten,“ zuletzt geprüft am 05.03.2018, http://www.forschungsdaten.org/index.php/DINI-nestor-WS6.

9 Jonas Kratzke und Vincent Heuveline, Hrsg., E-Science-Tage 2017: Forschungsdaten managen (Heidelberg: heiBOOKS, 2017), https://doi.org/10.11588/heibooks.285.377.

10 Lisa Johnston u. a., „Data Curation Network: How Do We Compare? A Snapshot of Six Academic Library Institutions’ Data Repository and Curation Services,“ Journal of eScience Librarianship 6, Nr. 1 (28. Februar 2017), https://doi.org/10.7191/jeslib.2017.1102.

11 Rat für Informationsinfrastrukturen, Leistung aus Vielfalt.

12 „Forschungsdatenmanagement,“ RWTH Aachen, zuletzt geprüft am 27.02.2018, http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Forschung/~lnaw/Forschungsdatenmanagement/, vgl. Thomas Eifert, Stephan Muckel und Dominik Schmitz, „Introducing research data management as a service suite at RWTH Aachen university,“ in 9. DFN-Forum Kommunikations-technologien, Bd. P-257, Lecture Notes in Informatics (Gesellschaft für Informatik, Bonn, 2016), 55–64, zuletzt geprüft am 23.05.2018, http://subs.emis.de/LNI/Proceedings/Proceedings257/article10.html; Jens Dierkes und Ulrike Wuttke, „The Göttingen eResearch Alliance: A Case Study of Developing and Establishing Institutional Support for Research Data Management“, ISPRS International Journal of Geo-Information 5, Nr. 8 (1. August 2016): 133, https://doi.org/10.3390/ijgi5080133; Maxi Kindling, Peter Schirmbacher und Elena Simukovic, „Forschungsdatenmanagement an Hochschulen: Das Beispiel der Humboldt-Universität zu Berlin,“ LIBREAS. Library Ideas, Nr. 23 (2013), http://doi.org/10.18452/9041; „Research Data Management,“ TU Delft, zuletzt geprüft am 27.02.2018, https://www.tudelft.nl/en/library/current-topics/research-data-management/.

13 „Wie Hochschulleitungen die Entwicklung des Forschungsdatenmanagements steuern können,“ HRK.

14 Data Centre for the Humanities, http://dch.phil-fak.uni-koeln.de/index.html.

15 Cologne Centre for the eHumanities, http://cceh.uni-koeln.de/.

16 Simone Kronenwett, Forschungsdaten an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, Masterarbeit, 2016, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:79pbc-opus-9250.

17 Sabine Lange-Mauriège 2017, priv comm.

18 „Wie Hochschulleitungen die Entwicklung des Forschungsdatenmanagements steuern können,“ HRK.

19 „Data Policies,“ zuletzt geprüft am 05.03.2018, http://www.forschungsdaten.org/index.php/Data_Policies.

20 „Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten an der Universität zu Köln,“ zuletzt geprüft am 24.05.2018, https://am.uni-koeln.de/e21463/am_mitteilungen/@6/AM_2018-07_Leitlinie-zum-Umgang-mit-Forschungsdaten.pdf.

21 Jens Ludwig und Harry Enke, Hrsg., Leitfaden zum Forschungsdaten-Management: Handreichungen aus dem WissGrid-Projekt (Glückstadt: vwh, 2013).

22 „Research data lifecycle,“ UK Data Archive, zuletzt geprüft am 05.03.2018, https://www.ukdataservice.ac.uk/manage-data/lifecycle.

23 Andrew Treloar, David Groenewegen und Cathrine Harboe-Ree, „The Data Curation Continuum: Managing Data Objects in Institutional Repositories“, D-Lib Magazine 13, Nr. 9/10 (September 2007), https://doi.org/10.1045/september2007-treloar.

24 „Wie Hochschulleitungen die Entwicklung des Forschungsdatenmanagements steuern können,“ HRK.

25 Ludwig und Enke, Leitfaden zum Forschungsdaten-Management.

26 „Research data lifecycle,“ UK Data Archive, zuletzt geprüft am 05.03.2018, https://www.ukdataservice.ac.uk/manage-data/lifecycle.

27 P. Bryan Heidorn, „Shedding Light on the Dark Data in the Long Tail of Science,“ Library Trends 57, Nr. 2 (27. März 2009): 280–299, https://doi.org/10.1353/lib.0.0036. Christine L. Borgman u.a., „Data Management in the Long Tail: Science, Software, and Service,“ International Journal of Digital Curation 11, Nr. 1 (12. Oktober 2016): 128–148, http://doi.org/10.2218/ijdc.v11i1.428.