Zu Artikeldetails zurückkehren Regionalverband Berlin – Brandenburg. Jahresbericht 2016
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Landes- und Regionalverbände

Regionalverband Berlin – Brandenburg

Jahresbericht 2016

Mitgliederversammlung und Wahl des Vorstands

Am 9. Juni 2016 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Regionalverbandes statt. Dreizehn stimmberechtigte Mitglieder nahmen zuerst die sich aus der geänderten Satzung des Bundesverbandes für die Satzung des Regionalverbandes ergebenen Änderungen ohne Gegenstimme an.

Aus dem bisherigen Vorstand stellten sich Herr Jädicke und Herr Seitenbecher nicht mehr zur Wiederwahl. Beiden wurde herzlich für ihr Engagement gedankt. Vor allem Herr Jädicke hat den Regionalverband durch seine langjährige Mitarbeit geprägt. Als zuverlässiger Kassenwart, gut vernetzter Kollege und Gedächtnis des Regionalverbandes war er vielen Vorstandskolleginnen und -kollegen ein guter Ratgeber.

Als neuer Vorstand wurde einstimmig gewählt:

Frau Janin Präßler, Staatsbibliothek zu Berlin (Vorsitzende)

Frau Karen Schmohl, Bibliothek Auswärtiges Amt (stellv. Vorsitzende)

Frau Melanie Surkau, Bibliothek für Sozialwissenschaften und Osteuropastudien der FU Berlin (stellv. Vorsitzende)

Schriftführerin: Martha Ganter, Zentral- und Landesbibliothek Berlin (inzwischen Stadtbibliothek Neukölln)

Schatzmeisterin: Indra Heinrich, Staatsbibliothek zu Berlin

Aktivitäten

Unmittelbar vor der Mitgliederversammlung hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an einer Führung durch die Bezirkszentralbibliothek des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg teilzunehmen. Frau Weis und Herr Dr. Rickum erläuterten Architektur und strategische Ausrichtung der 2010 in dieses Gebäude umgezogenen Bibliothek. Eine hohe Aufenthaltsqualität und Angebote für alle Bevölkerungsgruppen sind dort erfolgreich umgesetzt worden; die am alten Standort Grünberger Straße begonnene Arbeit wurde somit stringent weitergeführt.

Im Anschluss an die Führung fand ein Fachgespräch des VDB mit Frau Weis und Herrn Dr. Rickum zu alternativen Führungsmodellen in Bibliotheken statt. Die beiden Leiter des aus fünf Bibliotheken bestehenden Fachbereichs übten die Leitung als gleichberechtigtes, versetzt arbeitendes Tandem aus.

Eine angeregte Diskussion mit den Teilnehmenden über Möglichkeiten und Beschränkungen von alternativen Führungsmodellen, die in Bibliotheken nach der Erfahrung der Anwesenden eher unterrepräsentiert sind, schloss sich an.

Zusammenarbeit mit anderen Verbänden der Region

Bereits im Februar 2016 startete die Vorbereitungsgruppe für den Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg, der am 11. März 2017 in Cottbus stattfand.1 Ein motiviertes Team der bibliothekarischen Verbände beider Bundesländer nahm den erfolgreichen Tag der Bibliotheken 2015 zum Anlass, ein facettenreiches Programm zu entwickeln, mit dem Bibliotheksmenschen aus allen Sparten angesprochen werden sollen.

Seit 2016 nimmt der Regionalverband Berlin – Brandenburg darüber hinaus regelmäßig an der Konzeption für einen Innovationspreis für Bibliotheken der Länder Berlin und Brandenburg teil, der am 11. März 2017 erstmals ausgeschrieben wird und der von der Berlin-Brandenburgischen Stiftung für Bibliotheks-Forschung e.V. getragen wird.

Der Regionalverband Berlin – Brandenburg hat aktuell 141 Mitglieder, 2016 sind neun neue Mitglieder eingetreten.

Karen Schmohl, Bibliothek des Auswärtigen Amtes Berlin, Stellvertretende Vorsitzende des Regionalverbands

Zitierfähiger Link (DOI): http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2017H1S241-242