2016-4_2_KON_5-1_Ilg

Design von Wissensräumen

Innenarchitekt auf Zeit

Bibliotheksnutzer richten sich ein

Jens Ilg, Universitätsbibliothek Rostock

Zusammenfassung:

Das zweijährige Lernraumforschungsprojekt „Lernraum Bibliothek 2015“ (Laufzeit 2013 bis 2015) der UB Rostock erprobte verschiedene Methoden der Nutzerforschung und Lernraumgestaltung. Eine Methode davon tauften wir „Innenarchitekt auf Zeit“. Sie besteht im Wesentlichen darin, die Ausstattung und Raumgestaltung komplett Bibliotheksnutzern zu überlassen, d.h. Bibliotheksnutzer entwerfen Raumkonzepte und suchen Mobiliar aus - und die Bibliothek setzt das genauso um. Der folgende Beitrag beschreibt die Projektschritte bzw. Bedingungen, die eine erfolgreiche Umsetzung dieser Methode wahrscheinlich machen.

Summary:

In the two-year project “Learning Space Library 2015” (duration: 2013-2015) the Rostock University Library experimented with techniques of participatory design for the design of learning spaces. The article describes one of these methods called “temporary interior designer” (Innenarchitekt auf Zeit). In this approach, the design and furniture of the learning space are left completely to the patrons. They devise concepts which the library then implements. The following article describes the phases of the project, including benefits and risks.

Zitierfähiger Link (DOI): http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2016H4S217-224
Autorenidentifikation: Ilg, Jens: GND 132381753; ORCID http://orcid.org/0000-0002-2953-2591
Schlagwörter: Lernraum; Partizipatives Gestalten, Nutzerforschung

1. Ausgangslage

Was tun, wenn ein Bibliotheksraum nicht von Bibliotheksnutzern angenommen wird? Und was tun, wenn dieser Raum neu gestaltet werden sollte, aber man nicht weiß, wie Bibliotheksnutzer ihn benötigen? Wie müsste er aussehen, wenn er als Lernraum funktionieren soll? Diese und ähnliche Fragen standen im Raum, bevor das Methodenexperiment „Innenarchitekt auf Zeit“ der UB Rostock geboren wurde, mit dem auf diese Ausgangslage reagiert werden sollte. Motivation für dieses Methodenexperiment war (und ist) die Annahme, dass die, die einen Raum zum Lernen und Arbeiten nutzen, auch die sein sollten, die ihn (für diese Funktion) gestalten. Diese und andere Methoden wurden entwickelt bzw. erprobt im Rahmen des zweijährigen, durch Drittmittel geförderten Projekts „Lernraum Bibliothek 2015“.

2. Ziel

„Innenarchitekt auf Zeit“ war für die UB Rostock ein Methodenexperiment, d.h. das projektinterne Ziel war, geeignete methodische Zwischenschritte zu testen sowie den Ergebnisertrag zu evaluieren (Ergebnisse siehe Abschnitte 4 und 5).

Als Methode der Lernraumgestaltung zielt „Innenarchitekt auf Zeit“ darauf, nahezu bedingungslos Bibliotheksnutzern einen Raum (oder mehrere) anzuvertrauen, der von ihnen (nahezu) eigenverantwortlich und so komplett wie möglich zu einem aus ihrer Sicht lern- und arbeitsförderlichen Raum neu- oder umgestaltet werden soll. Damit schlüpfen sie temporär in die Rolle eines Innenarchitekten; das bedeutet jedoch nicht, professionelle Fachplaner und Innenarchitekten auf diese Weise kostengünstig zu ersetzen.

Die „Innenarchitekten auf Zeit“ entwickeln eine Lernraumgestaltungskonzeption für einen konkreten Raum, die die Hochschulbibliothek anschließend möglichst ohne Abstriche umsetzt. Damit entstehen auch zwei starke Anreize, sich als Bibliotheksnutzer daran (freiwillig) zu beteiligen: die Umsetzungsgarantie und einen Lernraum weitgehend selbst gestalten zu können.

3. Theoretische Einordnung

„Innenarchitekt auf Zeit“ ist zum einen eine qualitative Methode der (Lernraum-) Nutzerforschung und zum anderen eine Lernraumgestaltungsmethode: Sie ist eine Erweiterung der Methode „Design Workshop“1, die – anders als ein „Design Workshop“ – drei Etappen der Lernraumgestaltung und Nutzerforschung umfasst:


a. Erhebung von Nutzerbedürfnissen an den Lernraum Bibliothek

b. deren Übersetzung in ein entsprechendes und realisierbares (Lernraum-) Gestaltungskonzept

c. dessen Realisierung und Evaluation

Der Charme dieser Methode liegt darin, dass die, deren Lernraumbedürfnisse hiermit implizit erhoben werden, auch die sind, die sie in die ihres Erachtens passende gestalterische Lernraumlösungen ummünzen.

4. Vorgehen: Acht Zutaten

„Innenarchitekt auf Zeit“ kann für Bibliotheken allein deswegen schon reizvoll klingen, weil der Arbeitsaufwand für eine Gestaltungskonzeption ausgelagert scheint, d.h. allein von Bibliotheksnutzern erarbeitet wird. Zwar ist man so die kreativ-konzeptionelle Arbeit los, allerdings sind dafür weitere acht Zutaten nötig, um ein erfolgreiches Gelingen zu befördern.

4.1. Gestaltungsrahmen festlegen

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Am Beginn steht die Festlegung des Gestaltungsrahmens durch die Hochschulbibliothek, d.h. die Festlegung


eines Raumes (oder Räume, Flächen), der Lernraumpotenzial hat und dafür bisher nicht aktiviert wurde. An der UB Rostock war es ein ca. 100 qm großer Raum im Eingangsbereich an einem kleinen Standort der UB Rostock, siehe Abbildung 1. Unter Umständen könnte die Stimmigkeit eines übergreifenden ästhetischen innenarchitektonisches Gebäudekonzepts unter einer Neugestaltung leiden; dann gilt es abzuwägen: Soll die Wahrung der gesamtästhetischen Stimmigkeit oder eine am Bibliotheksnutzerbedarf orientierte Neugestaltung des Raums überwiegen?

der Gestaltungsaufgabe, d.h. Festlegung, was dort neu gestaltet werden kann (z.B. Neumöblierung, neue Deckenbeleuchtung, Begrünung mit Zimmerpflanzen), und was dort nicht neu gestaltet werden kann (z.B. keine Veränderung von Bediengang- und Fluchtwegbreiten, Neuverkabelung von LAN- und Stromanschlüssen). Beides sollte mit dem Gebäudemanagement und Sicherheitsbeauftragten zuvor abgestimmt werden.

des Beschaffungsetats (z.B. für Bepflanzung, Beleuchtung, Mobiliar)

organisatorischer Zuständigkeiten und Abläufe, z.B. eine bibliotheksseitige Projektgruppe, der Planungs-, Umsetzungszeitraum.

Weitere gestalterische Festlegungen bzw. Gebote jedoch gibt es nicht.

4.2. Bibliotheksnutzer gewinnen

Steht der Gestaltungsrahmen fest, kann die Akquise starten: Es gilt nun Bibliotheksnutzer zu gewinnen, die in die Rolle eines „Innenarchitekten auf Zeit“ schlüpfen würden. Neben den methodischen Anreizen (Umsetzungsgarantie, Lernraumselbstgestaltung) können auch materielle Anreize helfen (z.B. Gutscheine für Einrichtungshäuser). Die akquirierten Bibliotheksnutzer werden anschließend eingewiesen in den Gestaltungsrahmen (siehe oben) sowie in allgemeine und ggf. eigene lokalspezifische Nutzerforschungs- bzw. Lernraumergebnisse (sofern vorhanden). Die „Innenarchitekten auf Zeit“ sollten ein Mix von Vertreter/inne/n der erwarteten Bibliotheksnutzer sein; zu ihnen sollten auch Menschen mit körperlichen oder psycho-somatischen Beeinträchtigungen gehören.

Der Raum, der dafür an der UB Rostock ausgewählt wurde, befindet sich an einem kleinen, fachbezogenen Standort, d.h. er wird überwiegend von Studierenden der Theologie genutzt. Sie wurden via Mail zum Projekt der Raumneugestaltung eingeladen und zusätzlich mit Büchergutscheinen motiviert (wie sich später herausstellte, waren diese Gutscheine für die Teilnahmemotivation der Studierenden entbehrlich). Die Gruppe der Theologiestudierenden ist vergleichsweise klein, so dass die UB Rostock mit einer Kleingruppe von Studierenden arbeiten konnte (drei bis vier Studierende).

4.3. Bibliotheksnutzer inspirieren

Fragt man Bibliotheksnutzer, was sie jetzt und künftig von ihrer Hochschulbibliothek erwarten, basiert das häufig allein auf dem, was sie bisher kennen bzw. was in der eigenen Hochschul- oder kommunalen Bibliothek möglich ist. Die temporären Innenarchitekten gilt es daher zu inspirieren und sie mit aktuellen Möglichkeiten vertraut zu machen, wie Räume mobiliartechnisch und ästhetisch zu Lernräumen entwickelt werden können. Das kann z.B. in Form eines Kurzworkshops geschehen (ausgerichtet von der eigenen Hochschulbibliothek), einer Best-Practice-Reise zu dafür geeigneten Hochschulbibliotheken oder anderen Lernräumen (z.B. auf eigenem Campus), der Besuch geeigneter Ausstellungen bzw. Messen (z.B. Orgatec) oder – sehr niedrigschwellig – in der Lektüre von Lernraummöbelkatalogen.

Daran schließt sich die eigentliche kreative Phase an: Jene Innenarchitekten bekommen nun Zeit (z.B. 2 bis 4 Wochen) und, sofern möglich, einen Arbeitsraum, um selbstständig eine Gestaltungs- sowie eine Evaluationskonzeption (siehe unten) zu entwickeln.

Die an der UB Rostock für dieses Projekt gewonnene Kleingruppe der Theologiestudierenden waren einer Best-Practice-Reise zu anderen Hochschulbibliotheken sehr aufgeschlossen, so dass sich die UB Rostock entschloss, sie auf eine solche Reise zu schicken (Karlsruhe, Göttingen, München). Das zahlte sich schließlich auch über dieses Projekt hinaus aus; sie haben anschließend in einer eigenen Veranstaltung ihre Eindrücke, Inspirationen und nicht zuletzt das, was ihnen lernräumlich wichtig ist, dem UB-Kollegium präsentiert und detailliert visuell illustrieren können.

4.4. Beschaffungsformalia

Je geringer das Beschaffungsbudget, umso kleiner kann der Gestaltungsspielraum und der Teilnahmeanreiz für Bibliotheksnutzer werden. Eine Faustregel für eine Budgethöhe lässt sich nicht angeben; zu verschiedenartig kann die Gestaltungsaufgabe sein (z.B. Konzeption eines Gruppenarbeitsraums, einer studentischen Teeküche, eines Seminarraums). Sicher ist, dass diese Mobiliarbeschaffungen nicht vergleichbar sein werden mit den Kosten für die Ausstattung einer Privatwohnung – ein oft anzutreffendes Vorurteil auch bei Bibliotheksnutzern. Kostentreiber für Lernraummobiliar sind u.a. Brandschutzklassen, denen das Mobiliar genügen muss, und eine möglichst hohe Anzahl von sogenannten Scheuertouren (Strapazierfähigkeit eines Möbelstoffes). Das Mobiliar für zeitgemäße Lernräume weicht ab von dem, was bisher als typisches Bibliotheksmobiliar galt. Das können akustisch wirksame mobile Trennwände sein, das können multiuserfähige Präsentationsmonitore sein, das kann flexibles Klassenzimmermobiliar sein, das kann Sport-Außenmobiliar sein (wetterfeste Kickertische, Tischtennisplatten z.B.) u.a.m. Mobiliar also, das bisher nicht regelmäßig auf der „Speisekarte“ von Hochschulbibliotheken stand. Von Vorteil ist, vor Projektstart zunächst Rücksprache mit der Beschaffungsstelle o.Ä. zu halten und sie auf dieses Projekt und die inzwischen veränderten Arbeitsplatzbedürfnisse (Lernraum) einzustimmen.

4.5. bibliotheksseitige Projektgruppe bilden

Eine bibliotheksseitige Projektgruppe begleitet dieses Projekt und steht jenen „Innenarchitekten“ auf Abruf für Rückfragen oder Beratungen zur Seite (z.B. bei Fragen zu Farbharmonien, betrieblichen Abläufen). Sie prüft deren Gestaltungskonzept, in wie weit es den o.g. Festlegungen entspricht. In der Praxis bewährt hat sich, das Gebäudemanagement, den Sicherheitsbeauftragen und Vertreter von Möbelausstattern hinzuzuziehen, um das Konzept anschließend nahtlos operationalisieren und realisieren zu können. Nicht zwingend, aber empfehlenswert ist der beratende Einbezug eines professionellen Fachplaners oder Innenarchitekten (z.B. die der eigenen Hochschule), jedoch ausschließlich dafür, um dann, wenn jenen Laien-Innenarchitekten gestalterische Lösungen unmöglich scheinen, Gestaltungsspielräume öffnen zu können sowie um die gestalterische Praxistauglichkeit zu sichern (z.B. sind bestimmte Tischplattenfarben ästhetisch anmutiger, dafür aber für die Augen ermüdender).

4.6. Evaluationskonzept erarbeiten

Lernraumprojekte sind für Bibliotheken oft auch Lernprojekte. Nicht zuletzt deshalb muss das Gestaltungskonzept von einem Evaluationskonzept flankiert werden. In der Praxis bewährt hat sich, auch das den „Innenarchitekten auf Zeit“ zu überlassen. Das Evaluationskonzept beschreibt, auf welche Weise die Rückmeldungen der anderen Bibliotheksnutzer, die diesen dann neu gestalteten Raum nutzen werden, animiert und abgegeben werden können. Die Evaluation beginnt nach der Realisierung. Sie ist auch deshalb nötig, um prüfen zu können, ob und in wie weit diese Gestaltungskonzeption auf andere vergleichbare Räume oder Standorte übertragen werden kann.

Die Evaluationsmethode, die die Rostocker „Innenarchitekten“ gewählt haben, orientierte sich an einer Zielscheibe (siehe Abb. 2): In wie weit die jeweiligen Mobiliargruppen ins Schwarze trafen, konnten die anderen Bibliotheksnutzer dieses Raumes unmittelbar nach Fertigstellung mit einem Klebepunkt markieren. Das Ergebnis war (wie erwartet) heterogen, siehe Diagramm „Gesamturteil“. Heute, nach etwa einem Jahr, wird dieser Raum deutlich stärker frequentiert, genutzt und akzeptiert; zudem lockt er inzwischen auch neue Bibliotheksnutzer an.

4.7. Offenheit für unorthodoxe Lösungen

Der Ertrag mit dieser Methode gerät besonders dann in Gefahr, wenn die bibliotheksseitige Offenheit für unorthodoxe Lösungen und der Gestaltungsspielraum zu klein gehalten werden: Das verringert die Gestaltungskreativität und den Anreiz für Bibliotheksnutzer, daran mitwirken zu wollen. Die „Innenarchitekten auf Zeit“ an der UB Rostock haben z.B. studentische Pflanzenpatenschaften, Kunsttageslicht (warm- und kaltweiß) oder studentische Kunst (Wandbilder) eingeplant, was dann auch umgesetzt wurde.

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4.8. Öffentlichkeit herstellen

Lernraumprojekte leben von der aktiven Nutzerpartizipation: Sie signalisieren damit plastisch und nachhaltig, dass die Hochschulbibliothek mit ihrer Kundenorientierung ernst macht. Nicht zuletzt, um für künftige ähnliche Projekte zu sensibilisieren und eine Mitwirkungsbereitschaft anderer Bibliotheksnutzer aufrecht zu erhalten (oder sie erst zu aktivieren), empfiehlt es sich, ein Projekt wie dieses hochschulweit öffentlichkeitswirksam zu präsentieren, z.B. indem der Projektabschluss in Gestalt einer kleinen Neueröffnungsfeier für den neu gestalteten Lernraum inszeniert wird.

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5. Fazit

Eine quantitative Kosten-Nutzen-Analyse dieser Methode ist sicher nicht ohne weiteres möglich. Qualitativ – und bezogen auf dieses Projekt der UB Rostock – (ansatzweise) schon, und zwar in Gestalt der Prüfung von Projektrisiken, die im Vorfeld identifiziert wurden: Das betrifft zum einen die fehlende Repräsentativität der Gestaltungskonzeption, die von wenigen Bibliotheksnutzern (jene „Innenarchitekten auf Zeit“) entwickelt wird und schließlich von vielen anderen genutzt werden soll: Eine solche Repräsentativität kann jedoch nicht erwartet werden, zumal sie auch bei professionellen innenarchitektonischen Konzepten fehlt, die in der Regel nicht auf repräsentativen Abstimmungsverfahren o. Ä. basieren, sondern auf Entwürfen eines Architektur- bzw. Planungsbüros. Die an der UB Rostock aktiven „Innenarchitekten auf Zeit“ haben weder egoistische noch unrealistische Gestaltungslösungen entwickelt. Zum anderen betrifft es die damit eingeräumten weitgehenden Mitgestaltungsrechte für Bibliotheksnutzer: Ja, die einmal aktivierten, d.h. zur Mitgestaltung angeregten Bibliotheksnutzer bleiben es und fordern ggf. lauter ihre „Rechte“ ein, werden kritischer, so auch im Rostocker Projekt. Das kann dennoch nur nützlich sein, liefern die Studierenden doch auf diese Weise ein klareres Bild ihrer Erwartungen und Bedürfnisse, so dass Hochschulbibliotheken sich daran orientieren und damit umgehen lernen können. Und der erhoffte positive Effekt auf die Nutzerakzeptanz hat sich als zutreffend erwiesen: Die Akzeptanz dieses von (wenigen) Bibliotheksnutzern gestalteten Raums ist enorm gestiegen, er wird deutlich mehr und häufiger genutzt – übrigens auch von nicht-studentischen Bibliotheksbesuchern.

Insgesamt gesehen: Ja, partizipatives Gestalten bzw. Nutzerforschung ist aufwändig, Und sie lohnt sich doch: Zum einen fühlen sich die Bibliotheksnutzer glaubhaft ernst genommen, zum anderen kann die Bibliothek ihre Nutzer verstehen lernen und von den empirischen und kreativen Ergebnissen sowohl kurz- als auch mittelfristig zerren. Nicht zuletzt nimmt quasi nebenbei die bibliothekseigene Lernraum-Expertise deutlich zu, das Spektrum bekannter Gestaltungsoptionen wird erweitert. Ähnliche Erfahrungen mit partizipativen Gestalten haben inzwischen auch andere Hochschulbibliotheken gemacht: Partizipation bzw. Methoden wie diese schaffen schlussendlich mehr und größere Gestaltungsspielräume.

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Literaturverzeichnis

Umlauf, Konrad, Simone Fühles-Ubach und Michael Seadle, Hrsg. Handbuch Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft: Bibliotheks-, Benutzerforschung, Informationsanalyse. Berlin: De Gruyter, 2013.

1 Einen Überblick auch über qualitative Methoden der Bibliotheksnutzerforschung liefert: Konrad Umlauf, Simone Fühles-Ubach und Michael Seadle, Hrsg., Handbuch Methoden der Bibliotheks- und Informationswissenschaft: Bibliotheks-, Benutzerforschung, Informationsanalyse (Berlin: De Gruyter, 2013).

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