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Der VDB im neuen Gewand

Seit längerem war ein neues VDB-Logo mit modernem Corporate Design ein Desiderat. Vor allem bezüglich des Logos wurde gewünscht, an die Stelle von unterschiedlicher Groß- und Kleinschreibung und leicht angeschnittenen Buchstaben eine klare Linienführung und Gestaltung zu setzen.

Nach Prüfung mehrerer Angebote wurde der Hildesheimer Druckgrafiker und Medienkünstler Jan Schönfelder mit der Entwicklung des neuen Corporate Designs beauftragt. VDB-seitig gab es natürlich eine Teamarbeit, bei der – auch je nach Projektphase – unterschiedliche Kolleginnen und Kollegen beteiligt waren: Ewald Brahms war kontinuierlich dabei, auch weil er mit Herrn Schönfelder bereits erfolgreich zusammengearbeitet hatte. Anke Quast unterstützte mit wichtigen Impulsen die kreative Anfangszeit, z.B. die Selbstbeschreibung des VDB (welche Eigenschaften oder Qualitäten soll das neue CD repräsentieren?). Entscheidungsrelevant waren natürlich die Vorsitzenden Klaus-Rainer Brintzinger und Konstanze Söllner beteiligt. Das Rebrush der Webseite im neuen Stil oblag Burkard Rosenberger als Webmaster des VDB. Ein herzliches und großes Dankeschön an alle Vorstandsmitglieder, die die VDB-Öffentlichkeitsarbeit während der Entwicklungsmonate unerstützt haben!

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Das neue Logo ist nun konsequent in Großbuchstaben gehalten und nimmt die Gestaltung des bisherigen Logos mit versetzten Buchstaben auf. Es ist selbstverständlich skalierbar und für Schwarz-Weiß-Druck geeignet. Eine spezifische Farbwelt weist verschiedenen Arbeitsbereichen des VDB unterschiedliche Grundfarben zu: Neben dem Rot des Logos ist violett die erste Komplementärfarbe – insbes. für den Gesamt-VDB und den Vorstand und Vereinsausschuss. Grün steht zusätzlich den Landes- und Regionalverbänden zur Verfügung und Gelb den Kommissionen. Die Farbe Blau für Publikationen des VDB stellt eine Kontinuität zu bisherigen Publikationen her (bspw. zum Coverdesign des VDB-Jahrbuch).

Von den ersten Planungen an wurde berücksichtigt, dass die Online-Publikation o-bib ebenfalls ein prägnantes Logo und Design benötigt. Als Fachzeitschrift, die vom VDB herausgegeben wird und in der auch die Verbandsmitteilungen aufgegangen sind, sollte sowohl die organisatorische Nähe zum VDB als auch die redaktionelle und fachliche Eigenständigkeit in Logo und Layout zum Ausdruck kommen. Das Logo von o-bib greift in Schrift und Farbe, auch mit horizontalem, aufstrebendem Balken das VDB-Logo auf. Mit Kleinbuchstaben und Ausrichtung auf einer Linie statt versetzten Buchstaben wahrt es zugleich eine Unabhängigkeit. Die Farbgebung des Covers von o-bib orientiert sich ebenfalls an der Farbwelt des VDB - durchgehalten wird sie jedoch nur im Verbandsteil.

Das VDB-Logo mit den horizontal versetzten, nach oben offenen Balken und die differenzierte Farbwelt repräsentiert die Offenheit, Bewegung, Lebendigkeit und Vielfalt der Verbandsarbeit und soll durch das einprägsame visuelle Erscheinungsbild zur Wiedererkennbarkeit der Verbandsaktivitäten beitragen.

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Das neue Corporate Design umfasst neben dem Logo für den Verein auch Werbe- und Informationsmaterialien wie Plakate, Roll-Ups, Vorlagen für Präsentationen oder Flyer. Für die tägliche Vereinsarbeit wurden zudem Vorlagen für Schriftverkehr, Tagungsmappen, Namensschilder und weitere praktische Hilfen erstellt. Wichtig war bei der Gestaltung der Vorlagen, dass der VDB mit vielfältigen Partnern zusammenarbeitet. Die Vorlagen für die Vereinsarbeit wurden daher so entworfen, dass Logos mehrerer Kooperationspartner jederzeit eingefügt werden können. Letztlich wurden alle Publikationen, Druck- und Onlineerzeugnisse des VDB überarbeitet. Den letzten Schritt – das Rebrush der Webseite – nahm Burkard Rosenberger vor, so dass das neue Design zum Leipziger Bibliothekskongress starten konnte. Der Startschuss zu Leipzig war zugleich der Praxistest des neuen CD.

Kein ansprechendes Design ohne Fotos: Neben einer Auswahl aus den bisher verwendeten Fotos wurde ein neues Set an Fotos angefertigt. Hierfür hat der VDB den Nürnberger Fotografen Matthias Merz beauftragt, der auch für offizielle Kongressfotos beim Nürnberger Bibliothekartag zuständig war. Der VDB entschied sich für authentische Bilder aus der kollegial geprägten Berufs- und Vereinsarbeit – nicht für eingekaufte Imagefotos. Ein herzlicher Dank gilt daher der Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg, der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums sowie der Universitätsbibliothek der FAU Erlangen–Nürnberg, die ihre Räumlichkeiten für das Fotoshooting zur Verfügung stellten, sowie der VDB-Vorsitzenden Konstanze Söllner, die die Koordination vor Ort übernahm. Nicht zuletzt danken wir sehr herzlich den Kolleginnen und Kollegen dieser Bibliotheken, die für das Fotoshooting bereitstanden, sich mit der Veröffentlichung der Fotos einverstanden erklärt haben und dem VDB so ein persönliches Gesicht geben.

Ulrike Scholle, UB Duisburg-Essen (Beisitzerin des Vorstands)

Zitierfähiger Link (DOI):http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2016H2S120-121

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