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Kommission für Fachreferatsarbeit: Jahresbericht 2015

Nachdem das Jahr 2014 weitgehend geprägt war vom Werben neuer Kommissionsmitglieder, sind diese seit dem Nürnberger Bibliothekartag 2015 in ihrer Funktion bestätigt. Als besonders erfreuliche Entwicklung ist hierbei zu vermerken, dass die Kommission dauerhaft auf sieben Kolleginnen und Kollegen erweitert wurde und als siebte Frau Dr. Jana Mersmann, eine promovierte Biotechnologin, derzeit tätig an der UB Braunschweig, in die Kommission aufgenommen wurde.1

Im Jahr 2015 fanden folgende gut besuchten und durchweg positiv evaluierten Fortbildungsveranstaltungen statt:

Am 15. und 16. Januar 2015 wurde in Berlin zu einem Workshop „Ethnologische Bibliotheken – Ethno­logie in der Bibliothek: Projekte und Ideen“ eingeladen. Die Veranstalter waren die Bibliothek der HU Berlin in Verbindung mit der TH Wildau und der Kommission für Fachreferatsarbeit.

Zeitlich dicht darauf folgte am 22. und 23. Januar 2015, ebenfalls in Berlin, eine Fortbildungsveranstaltung für Fachreferentinnen und Fachreferenten der Politikwissenschaft und Soziologie, veranstaltet von der VDB-Kommission für Fachreferatsarbeit in Zusammenarbeit mit der Hertie School of Governance, Berlin.

Als nächste Fortbildungsveranstaltung ist diejenige für Fachreferentinnen und Fachreferenten der Altertumswissenschaften in der UB Heidelberg am 16. und 17. April 2015 anzuführen; Organisator war die VDB-Kommission für Fachreferatsarbeit in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Maria Effinger. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag im Bereich der Digital Humanities, wovon das Programm und die Vortragsfolien im Veranstaltungsarchiv zeugen.2

Die Öffentliche Sitzung der Kommission für Fachreferatsarbeit des VDB beim 104. Deutschen Bibliothekartag in Nürnberg am 28. Mai 2015 wurde genutzt, die meisten neuen Mitglieder einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen, Rechenschaft über die bisherigen Fortbildungsaktivitäten abzulegen sowie Wünsche und Bedürfnisse nach zukünftigen Veranstaltungen zu erfragen.

Am 28. und 29. September 2015 fand – wiederum in Berlin – eine Fortbildung für Fachreferentinnen und Fachreferenten der Naturwissenschaften unter dem Titel „Daten, nichts als Daten?“ statt. Organisiert wurde sie von der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, namentlich von Frau Ida-Maria Mäder, in Zusammenarbeit mit der VDB-Kommission für Fachreferatsarbeit. Das Programm und seit Neuestem auch die Evaluation sind im Netz dokumentiert.3

Die nächste Fortbildung war den Fachreferentinnen und Fachreferenten der Psychologie gewidmet und stand unter dem Motto „Perspektiven für die psychologische Fachinformation und Fachreferatsarbeit“. Sie wurde ausgerichtet von der VDB-Kommission für Fachreferatsarbeit in Zusammenarbeit mit der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek (SULB) Saarbrücken, namentlich Frau Eva Elisabeth Kopp, und dem Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) in Trier. Sie fand statt am 30. September und 1. Oktober 2015 und ist auf den Webseiten des ZPID dokumentiert.4

Am 6. Oktober 2015 lud die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen in Zusammenarbeit mit der VDB-Kommission für Fachreferatsarbeit zu einer Fortbildung für Fachreferentinnen und Fachreferenten der Mathematik ein. Organisatorin war Frau PD Dr. Katharina Habermann; diese Veranstaltung ist im Web auf den Seiten des fidmath (Fachinformationsdienst Mathematik) dokumentiert.5

Abgesagt werden musste bedauerlicherweise eine ebenfalls für Anfang Oktober geplante Veranstaltung für Fachreferentinnen und Fachreferenten der Slavistik mangels Nachfrage, die im Umfeld des 12. Deutschen Slavistentages in Gießen geplant war.

Weitere Aktivitäten, an der die Kommission beteiligt war, waren das Round-Table-Gespräch des VDB am 4. März 2015 in Berlin über die „Qualifikation als wissenschaftliche Bibliothekarin/wissenschaftlicher Bibliothekar“6 sowie das Frühjahrstreffen an der ULB Münster/W., bei dem unter anderem mit Frau Prof. Dr. Inka Tappenbeck von der FH Köln sowie Herrn Dr. Bernhard Tempel als Vertreter der Kommission für berufliche Qualifikation über die Anpassung des MALIS-Studiengangs diskutiert wurde.7

So blickt die Kommission auf ein ereignisreiches Jahr zurück und ist zuversichtlich, auch im neuen Jahr wieder ein informatives und ansprechendes Programm an Fortbildungsveranstaltungen vorlegen zu können.

E. Matthias Reifegerste, Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. (Vorsitzender der Kommission)

Zitierfähiger Link (DOI): http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2016H1S64-65

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