obib_2015-4_VDB-Verbaende

Landes- und Regionalverbände

Mecklenburg-Vorpommern

Wie aus Garagen, Dreiecken, Normen und Kino ein Lernraum wird. Workshop „Vom Raum zum Lernraum“ der UB Rostock

Bericht von Jens Ilg in der vorliegenden Ausgabe von o-bib: http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2015H4S324-327.

Hessen

Neuer Landesverband Hessen – der Vorstand stellt sich vor

Claudia Martin-Konle, Universitätsbibliothek Gießen (Vorsitzende des Landesverbandes)

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Auf der Mitgliederversammlung des neuen Landesverbandes Hessen am 29. September 2015 in Wiesbaden wurde ein Vorstand gewählt: Claudia Martin-Konle (Universitätsbibliothek Gießen, 2.v.l.) übernimmt den Vorsitz im Landesverband, Cornelia Hall (Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain, r.) ist ihre Stellvertreterin. Als Schriftführerin wurde Dr. Alessandra Sorbello Staub (Theologische Fakultät Fulda, 2. v.r.) gewählt und Dr. Eva C. Glaser (Universitätsbibliothek Gießen) zur Kassenwartin. Das Amt der Kassenprüfer übernehmen Dr. Hartmut Bergenthum (Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main) und Peggy Hanisch (EBS Universität für Wirtschaft und Recht Wiesbaden).

Die erste ordentliche Mitgliederversammlung des Landesverbands fand in der European Business School (EBS) in Wiesbaden im Rahmen einer erfolgreichen Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Aktuelle Entwicklungen im Urheberrecht“ statt. Die Referent/inn/en waren die Jurist/inn/en Dr. Ruth Katzenberger (Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt) und Oliver Hinte (Universitätsbibliothek Köln). Die Organisation oblag Peggy Hanisch. Mehr als vierzig Teilnehmende aus Hessen und darüber hinaus folgten mit großem Interesse den Ausführungen der beiden Kolleg/inn/en: Sie umfassten das Urheberrecht aus bibliothekarischer Sicht, von den juristischen Grundlagen bis hin zum aktuellen BGH-Urteil. Eine rege Diskussion rundete die Veranstaltung ab.

Der neugegründete Landesverband wird den fachwissenschaftlichen Austausch der Bibliothekarinnen und Bibliothekare in der Region fördern und besonders ein Forum für junge Kolleginnen und Kollegen bieten. Regelmäßige Fortbildungen zu aktuellen Themen und die Vernetzung mit den anderen Berufs- und Bibliotheksverbänden stehen im Fokus: Der Landesverband wird auf dem Hessischen Bibliothekstag, der am 9. Mai 2016 in Wiesbaden stattfinden wird, präsent sein und in ein aktives „networking“ einsteigen.

Vorsitzende: Claudia Martin-Konle

Jg. 1965; Studium der Germanistik und Psychologie an der JLU Gießen; Ausbildung zur Dipl.-Bibl. an der UB Gießen (1987–1990); Bibliotheksreferendariat an der UB Marburg (2001–2003), anschließend Fachreferentin für geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer an der UB Gießen und seit 2006 Leiterin der Zweigbibliothek Phil. II; Koordinatorin der AG Informationskompetenz Hessen, Mitglied der VDB/dbv-Kommission für Informationskompetenz.1

Stellvertretende Vorsitzende: Cornelia Hall

Studium der Rechtswissenschaften in Mainz und Heidelberg, erste Juristische Staatsprüfung 1993, zweite Juristische Staatsprüfung 1995, 1996–1998 Bibliotheksreferendariat in Tübingen und Frankfurt am Main, seitdem Mitglied im VDB, 1998–2005 Universitätsbibliothek Würzburg: Fachreferentin und Leiterin der Teilbibliothek Recht,2000–2005 Mitglied in der VDB-Rechtskommission und in der dbv-Rechtskommission, 2005–2007 Tübingen: Leiterin des Juristischen Seminars und Fachreferentin an der UB, 2007 – Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain/ Standort Wiesbaden.

Schriftführerin: Dr. Alessandra Sorbello Staub

Jg. 1967, Studium der Älteren Germanistik, Anglistik, Romanistik, Mittelalterlichen Geschichte und Historischen Hilfswissenschaften und Lateinischen Philologie des Mittelalters in Catania, Bonn und Würzburg (Laurea 1991, it. Staatsex. 95, Prom. 98, PostDoc University of Pennsylvania 1999). Bibliotheksreferendariat an der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main 1999–2001. 2001–2003 Fachreferentin u.a. für das SSG Germanistik und die SDD an der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main; 2003–2007 Fachkoordination Geschichte an der Bayerischen Staatsbibliothek München; 2007–2011 Leitung der Handschriftenabteilung und des Digitalisierungszentrums der WLB Stuttgart; seit 2011 Direktorin der Hauptbibliothek der Theologischen Fakultät Fulda (zugleich Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars und diözesane Leitbibliothek der Diözese Fulda); Vorsitzende der Landesgruppe Hessen-Rheinland-Pfalz der Arbeitsgemeinschaft katholisch-theologischer Bibliotheken und der gemeinsamen Altbestandskommission der kirchlichen Bibliotheksverbände; Mitglied der dbv-Kommission Bestandserhaltung.

Kassenwartin: Dr. Eva Christina Glaser

Jg. 1977, Studium der Anglistik, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Justus-Liebig-Universität in Gießen (Magister 2005, Promotion 2009); Bibliotheksreferendariat an der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel (2010–2012), anschließend Fachreferentin für Anglistik, Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie an der UB Gießen und seit 2015 Leiterin der Benutzungsabteilung.

Bayern

Mitgliederversammlung am 26.11.2015 in München
Bericht des Vorstands

Rainer Plappert, Universitätsbibliothek UB Erlangen-Nürnberg (Vorsitzender des Landesverbandes)

Entwicklung der Mitgliederzahl

Seit unserer letzten Mitgliederversammlung im November 2014 sind sechs Personen im Bereich unseres Landesverbandes als neue Mitglieder eingetreten. Damit hat sich die Gesamtzahl der Mitglieder von 235 auf 237 noch einmal leicht erhöht. Knapp achtzig Prozent unserer Mitglieder stehen noch im Berufsleben. Dass unsere Gesellschaft immer älter wird, zeigt sich auch tendenziell an unserem Landesverband. So nimmt, trotz junger Neumitglieder, die Anzahl der Mitglieder unter vierzig Jahren über die letzten Jahre tendenziell ab. Waren vor zwei Jahren noch 24,8 % in der Gruppe der unter Vierzigjährigen, so sind es aktuell 22,8 %. Demgegenüber ist die Gruppe der unter Fünfzigjährigen mit 46,8 % im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben.

Auffällig für den Landesverband Bayern war in der Vergangenheit der im Vergleich zum Gesamt-VDB geringere Anteil weiblicher Mitglieder innerhalb des Vereins. Da in den vergangenen Jahren aber deutlich mehr Frauen als Männer neu in den VDB eintraten, gleicht sich dies langsam an. So waren unter den sechs Neumitgliedern im Bereich des LV dieses Jahr fünf Frauen. Während das Geschlechterverhältnis auf Bundesebene praktisch ausgeglichen ist, stellen die Frauen im LV Bayern aktuell einen Anteil von 44 %.

Wie in den vergangenen Jahren so hat auch der Landesverband in diesem Jahr wieder die Gelegenheit ergriffen, die neuen Referendarinnen und Referendare zu Beginn ihrer Ausbildung in München zu einem Kennenlern-Treffen einzuladen und die Vereinsarbeit vorzustellen.

Entwicklung des Vereinsvermögens

Das Vereinsvermögen des Landesverbands sank im Jahr 2014 um 567 Euro von 5.509 Euro auf 4.942 Euro. Verantwortlich für dieses Defizit waren die Fortbildungskosten. Der Landesverband hatte die Teilnehmergebühren für ganztägige Fortbildungen mit 25 Euro für Mitglieder und 35 Euro für Außenstehende über mehr als sieben Jahre konstant und auf einem relativ günstigen Niveau gehalten. Damit war es zuletzt aber nicht mehr möglich, die steigendenden Ausgaben für das Catering und die Reisekosten der Referent/inn/en auszugleichen. Der Vorstand hat daher entschieden, die Teilnahmegebühren ab diesem Jahr moderat um jeweils 5 Euro pro Teilnehmergruppe anzuheben.

Fortbildungen des Landesverbands im Berichtszeitraum

Am 17. September diesen Jahres veranstaltete der Landesverband in der Ludwig-Maximilians-Universität in München unter dem Titel „10 Jahre RFID – Was hat sich bewährt, wie geht es weiter?“2 eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung zum bisherigen Einsatz und den zukünftigen Perspektiven des Einsatzes von RFID in wissenschaftlichen Bibliotheken. Die Referentinnen und Referenten waren Frau Pohl (Stadtbibliothek München) und Frau Bauer (UB Leipzig) sowie die Herren Rüdiger (Firma SmartTec), Malo (UB Stuttgart), Winterhalter (UB der Humboldt-Universität Berlin) und Tempel (TIB Hannover). Die Fortbildung war mit vierzig angemeldeten Teilnehmenden gut besucht und fand eine sehr positive Resonanz. Die sechs Vorträge boten dabei einen interessanten Überblick über den Stand und die Perspektiven von RFID in Bibliotheken und mögliche zukünftige Anwendungsszenarien im Bereich aktueller smartphone-basierter Technologien. Darüber hinaus gaben die Anwendungsbeispiele aus vier großen wissenschaftlichen Bibliotheken wichtige Aufschlüsse über die konkreten Anforderungen und damit verbundenen Nutzungsszenarien der RFID-Technik.

Die Folien der Fortbildung können auf dem Server des VDB unter der Adresse http://www.vdb-online.org/veranstaltungen/690/ aufgerufen werden.

Empfang auf dem Bibliothekartag 2015 in Nürnberg

Die Mitglieder des Landesverbands wurden auch anlässlich des diesjährigen Bibliothekartags in Nürnberg zu einem Empfang am Stand der Verbände eingeladen, der dem Meinungsaustausch untereinander und der Kontaktpflege zu Mitgliedern anderer Landes- und Personalverbände diente. Der Vorstand möchte diese Tradition auch in Zukunft gerne weiterführen.

Mitarbeit im Beirat des Bibliotheksverbands Bayern

Der Vorsitzende vertrat den Landesverband im Rahmen der Beiratsmitgliedschaft im Bibliotheksverband Bayern.

Zitierfähiger Link (DOI) der Rubrik Landes- und Regionalverbände: http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2015H4S338-341

1 Vgl. auch die Vorstellung von Frau Martin-Konle als neues Mitglied der Gemeinsamen Kommission Informationskompetenz von VDB und dbv in o-bib, 2/2015, S. 109: http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2015H2S105-113.

2 Fortbildungsbericht von Rainer Plappert in diesem Heft: http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2015H4S321-323.

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