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Der Wissenschaftskreislauf schließt sich

Publizieren bei einer Spezialbibliothek – ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften

Ursula Arning, ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften

Zusammenfassung

ZB MED versteht sich als Partner für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Lebenswissenschaften und unterstützt sie auf allen Stufen des Wissenschaftskreislaufs: ZB MED hilft beim Suchen und Finden der benötigten Fachliteratur und stellt sie bereit, anschließend bietet es die Plattform, auf der die Forschung aktuell, zeitnah, allen wissenschaftlichen Standards entsprechend (und kostengünstig) zur Verfügung gestellt werden kann. Diese Publikationen werden automatisch in das Discovery System LIVIVO aufgenommen. Die Bibliothek nimmt somit ihren Auftrag als Spezialbibliothek an und interpretiert ihn den aktuellen Strömungen entsprechend neu, indem sie sowohl die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der lebenswissenschaftlichen Fachgebiete bei jedem Schritt ihrer Forschung begleitet als auch die Kolleginnen und Kollegen in den Bibliotheken mit einem umfassenden Beratungsangebot zu Open Access unterstützt.

Summary

ZB MED is the partner for scientists in the life sciences, supporting them at all stages of the cycle of science. ZB MED assists in searching and finding the necessary secondary literature and provides this literature. Subsequently, ZB MED offers the scientists a platform for publishing their scientific researches promptly, up-to-date and in a cost-efficient way which meets all scientific standards. All these publications are automatically included in the discovery system LIVIVO. So, the library embraces its role as a specialist library and interprets it in a new way, in accordance with current trends: On the one hand, ZB MED accompanies the scientists working in the fields of life sciences at every step of their scientific research. On the other hand, it supports the work of librarians at other libraries with full advisory services in the area of open access.

Zitierfähiger Link (DOI): http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2015H4S248-256
Autorenidentifikation:
Arning, Ursula: GND 1072011352
Schlagwörter:
Open Access; Digitales Publizieren; Strategie; Wissenschaftskreislauf

1. Einleitung

Warum beschäftigt sich eine Spezialbibliothek mit dem Thema „Wissenschaftliches Publizieren“? Das ist eine der generellen Fragen, der sich ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften stellen muss, wenn es sein Engagement im Bereich Open-Access-Publizieren und -Beraten darstellt.

ZB MED ist das zentrale Servicezentrum für Fachinformationen und Forschungsunterstützung in den Lebenswissenschaften und besitzt die weltweit größte Bibliothek der Fächerkombination Medizin, Gesundheit, Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften. Nach der 2012 initiierten ausführlichen Markt- und Zielgruppenanalyse hat sich ZB MED neu aufgestellt und 2014 die „Strategie 2020“ ausgearbeitet. Dazu wurden die Ergebnisse der Markt- und Zielgruppenanalyse intern und durch externe Sachverständige ausgewertet. Die Hauptzielgruppen wurden identifiziert1 und die aus der Studie resultierenden wichtigsten Aufgaben einer Spezialbibliothek in drei Handlungsfelder gebündelt und am Kreislauf des wissenschaftlichen Arbeitens ausgerichtet: „Von der Sammlung von Daten und Informationen im Bereich ‚Suchen & Finden‘ über die Auswertung des wissenschaftlichen Diskurses im Bereich ‚Verarbeiten & Aufbereiten‘ bis hin zur Publikation der Ergebnisse im Bereich ‚Publizieren & Verbreiten‘ deckt ZB MED mit den Produkten und Services die Arbeitsbereiche der Hauptzielgruppe ab. Die Vermittlung von Kompetenzen im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens und die Vernetzung mit den relevanten Akteurinnen und Akteuren der Wissenschaftscommunity ziehen sich dabei durch alle Bereiche.“2

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In der Gesamtsicht betrachtet stellt ZB MED mit dieser Aufgabenpalette, die sich an den neuen Herausforderungen des modernen Bibliothekswesens ausrichtet, die Versorgung mit Informationen als zentrale Anlaufstelle in den Lebenswissenschaften sicher. Dabei wird im Handlungsfeld „Suchen & Finden“ durch das neue Suchportal für die Lebenswissenschaften „LIVIVO“3 ein verbessertes Auffinden von wissenschaftlichen Forschungserkenntnissen durch innovative Technologie ermöglicht. Zusätzlich wird ein möglichst umfassender digitaler Zugang zu Literatur und Forschungsdaten durch neue Lizenzen und Lizenzmodelle geboten. Im Sinne einer zukunftsorientierten Bestandsentwicklung wird auch vermehrt auf die Einbindung von Quellen geachtet, die Open Access zur Verfügung stehen.

2. PUBLISSO: Digitales Publizieren und Open Access bei ZB MED

Zusätzlich zu diesem Angebot, das den klassischen Aufgaben einer Bibliothek zugeordnet werden kann, bietet sich ZB MED als Partner für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Lebenswissenschaften im Bereich Open-Access-Publizieren (Volltexte + Forschungsdaten) an. Alle ZB MED-Angebote in diesem Bereich werden unter dem Namen PUBLISSO zusammengefasst.4

Für das Engagement im Bereich Open Access sprechen verschiedene Gründe: Die Kosten für die Beschaffung der Zeitschriftenliteratur steigen konstant. Die Zeitschriftenabonnements werden nach wie vor immer teurer, aber der Etat der Bibliotheken ist begrenzt, wenn er nicht sogar gekürzt wird. Ein Szenario, das bereits Mitte der 1990er Jahre Auslöser der Zeitschriftenkrise war.5

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Die Forschungsförderer bzw. die öffentliche Hand, müssen am Ende des Kreislaufes wieder dafür bezahlen, an den Forschungserkenntnissen teilhaben zu können, sie zahlen also doppelt. Den Bibliotheken ist es aber bei steigenden Abonnementkosten nicht mehr möglich, alle Zeitschriften zur Verfügung zu stellen, wie es für eine offene und neutrale Forschung wichtig wäre. Gleichzeitig zu dieser Krise eröffnete das Internet neue technische Möglichkeiten der digitalen Publikation. Als Folge dieser Entwicklung wurde die Open-Access-Bewegung gegründet,6 die für Bibliotheken in ihrer Funktion als Vermittler von Forschungsliteratur fortan eine interessante Option darstellt. Denn Open Access bedeutet, dass wissenschaftliche Publikationen für alle, überall auf der Welt, kostenlos zugänglich sind. Die Autorinnen und Autoren müssen ihre Urheberrechte nicht abgeben. Das Copyright liegt bei den Verfasserinnen und Verfassern der Publikationen und sie geben dem Verlag jeweils ein einfaches Nutzungsrecht. D.h., der Verlag ist rechtlich abgesichert, das Werk in dieser Auflage verbreiten zu dürfen und die Autorinnen und Autoren sind frei, ihre Forschungserkenntnisse weiter, auch über andere Medien, zu verbreiten. Ein weiterer Gewinn ist, dass die digitale Publikation ihnen ermöglicht, ihre Forschungserkenntnisse zeitnah der Community zur Verfügung zu stellen. Dabei sind die Forschungsergebnisse schnell sichtbar, das Wissen kann zügig geteilt und schnell weiterverwertet werden, so dass zum Beispiel Doppelforschung vermieden wird. Die Forschenden können im Idealfall aber auch von aktuellen Ergänzungen und Kommentaren der anderen Expertinnen und Experten für ihre weitere Forschung profitieren.

Auf technischer Seite ist von Vorteil, dass Multimediainhalte wie Videos, Grafiken, Audiodateien etc. problemlos in die Texte eingebunden werden können, direkte Verlinkungen zu den Quellen möglich sind und Farbabbildungen keine zusätzlichen Kosten generieren. Zudem sind die Texte durch die Vergabe von persistenten Identifikatoren wie Digital Object Identifier (DOI) dauerhaft auffindbar. Die berüchtigten „Missing Links“, die auf Internetseiten führen, die nicht mehr abrufbar waren, müssen heutzutage bei wissenschaftlichen Dokumenten nicht mehr vorkommen. ZB MED engagiert sich in diesem Bereich, indem es als DataCite-Mitglied und DOI-Vergabe Center deutschen akademischen Einrichtungen kostenlose DOI-Registrierungen ermöglicht.7

2.1. Konkrete Services zum digitalen Publizieren bei ZB MED

Mit German Medical Science (GMS), der Publikationsplattform für Zeitschriften, Kongresse und Forschungsberichte aus der Medizin, gemeinsam und arbeitsteilig getragen von AWMF,8 DIMDI und ZB MED,9 war ZB MED einer der Vorreiter im Bibliothekswesen im Bereich Open Access: Die Forschung im Bereich der Lebenswissenschaften sollte durch den Einsatz für Open Access unterstützt werden. GMS ist bereits seit Juli 2003 online und wurde 2011 zum „Ausgewählten Ort im Land der Ideen“ von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gewählt.10 2012 hat die Plattform das DINI-Zertifikat 2010 für Dokumenten- und Publikationsservices bekommen, d.h. es entspricht allen wissenschaftlichen Standards und Publikationsanforderungen. Die Zahl der bei GMS veröffentlichten Zeitschriftenartikel und Kongressabstracts steigt kontinuierlich. Ein Vorteil der Publikation auf der GMS-Plattform ist die Möglichkeit der Verbindung der Publikationen der Zeitschrift mit den jährlich stattfindenden Kongressen einer Fachgesellschaft und umgekehrt, so dass eine zusätzliche Sichtbarkeit beider Publikationsformen erzielt wird. Dabei sind das Geschäftsmodell und die Entscheidung, mit den Fachgesellschaften zusammenzuarbeiten und keine Article Processing Charge (APCs), also Publikationsgebühren, von den einzelnen Autorinnen und Autoren zu nehmen, sicherlich auch einer der Erfolgsfaktoren der Plattform.11 Seit 2013 stellt ZB MED den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit zur Verfügung, auch Forschungsdaten, die in Verbindung mit einer Publikation bei GMS stehen, beim Datenrepositorium Dryad abzulegen.12 Dadurch werden die Forschungsergebnisse einerseits noch mal transparenter, man kann sie leichter nachverfolgen und sie stehen zur Weiternutzung zur Verfügung, so dass gegebenenfalls Forschungsgelder gespart und Doppelforschung vermieden wird. Zudem haben die Forschenden gleich zwei Publikationen zu verzeichnen, da die Veröffentlichung von Forschungsdaten als eigenständige Publikation gilt. Ein Vorteil, der insbesondere für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wichtig sein kann.

Die Vorteile einer Open-Access-Publikation auf GMS gelten auch für das neue Publikationsangebot Living Handbooks, das die Möglichkeit bietet, wissenschaftliche Handbücher zu publizieren. Des Weiteren können hier die einzelnen Kapitel bereits nach Ende des Peer-Review-Prozesses publiziert werden. Zusätzlich ist es auf der Plattform möglich, die Kapitel individuell zu aktualisieren, sollten neue Forschungserkenntnisse vorliegen, ohne dass das gesamte Buch in einer Neuauflage erscheinen muss. Die Aktualisierungen werden durch Versionierung gekennzeichnet, d.h. es ist jederzeit nachvollziehbar, welche Änderungen am Kapitel vorgenommen wurden.

Zurzeit wird die PUBLISSO-Plattform sowohl technisch als auch inhaltlich ausgebaut. Dem Fächerspektrum von ZB MED entsprechend, sollen in Zukunft auch Zeitschriften, Bücher und Kongresse aus lebenswissenschaftlichen Fächern auch außerhalb der Medizin auf der Plattform publiziert werden. Den Kolleginnen und Kollegen aus Bibliotheken, die für ihre Forschenden auch Publikationsangebote anbieten, wird die Plattform nach einigen notwendigen technischen Anpassungen zur Nachnutzung zur Verfügung stehen.

Neben dem „Gold“-Angebot, also der Möglichkeit der Erstveröffentlichung, bietet ZB MED den Institutionen seiner Fachbereiche auch die Möglichkeit, ihre Publikationen im Fachrepositorium zweitzuveröffentlichen („grüner“ Weg). Somit entspricht die Arbeit und das Angebot von ZB MED den Empfehlungen des Wissenschaftsrats, neue Infrastrukturen im Bereich Open Access zu schaffen.13

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2.2. Das Konzept von PUBLISSO

Die Plattformen von ZB MED sind in ein nachhaltiges und umfassendes Open-Access-Konzept eingebunden. Mit dem Auf- bzw. Ausbau des OA-Publikationsportals Lebenswissenschaften PUBLISSO erfüllt ZB MED das Desiderat der Markt- und Zielgruppenanalyse und wird dem eigenen Anspruch gerecht, Motor für Open Access in den Lebenswissenschaften zu sein. PUBLISSO bedeutet Vernetzen – Beraten – Publizieren.

PUBLISSO versteht sich als Open-Access-Ansprechpartner sowohl für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Forschungseinrichtungen, als auch für die Kolleginnen und Kollegen der wissenschaftlichen Bibliotheken. Neben dem bereits vorgestellten Publikationsangebot, gibt es ein größeres Angebot im Bereich Open-Access-Beratung:14 Zum einen können sich die Interessierten mit Hilfe von umfangreichen Informationstexten in Form von FAQs auf der PUBLISSO-Website vorab informieren. Zum anderen ist es auch möglich, individuelle Anfragen telefonisch, per E-Mail oder über ein Kontaktformular zu stellen. Des Weiteren werden Vorträge oder Workshops zu Open Access und Forschungsdaten angeboten, die auch vor Ort stattfinden und die auf den Bedarf der jeweiligen Einrichtung und Zielgruppe zugeschnitten sind.

Wichtig ist bei all diesen Angeboten der Kontakt zu den Zielgruppen. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist daher die Teilnahme an Konferenzen und Tagungen. Dabei geht es nicht nur um Darstellung der eigenen Produkte und Angebote, sondern vor allem auch um das Zuhören, um zu erfahren: Was sind die Bedürfnisse der Forschenden? Was fehlt ihnen, um über die heutigen Standards hinaus Forschungsergebnisse zu verbreiten und sie der Wissenschaftscommunity sinnvoll zur Verfügung zu stellen? Welche Instrumente benötigen die Bibliothekarinnen und Bibliothekare oder die Open-Access-Beauftragten, um Informationen zu Open Access weiter zu vermitteln, Begeisterung und Verständnis für die Wichtigkeit des offenen Wissenschaftsaustauschs zu wecken? Diese Informationen werden wieder in die praktischen Publikations- und Beratungs-Angebote von PUBLISSO zurückgeführt.

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Allerdings wird auch immer wieder deutlich, dass der Erfolg von Open-Access-Projekten oft vom Engagement Einzelner abhängt und Ressourcen, teilweise auch Überzeugungsarbeit verlangt. Die Unterstützung von Politik und Hochschulgremien ist notwendig und fehlt doch oft. Deshalb betreibt PUBLISSO auch Gremienarbeit und ist als Teil der Leibniz-Gemeinschaft in verschiedenen Arbeitskreisen und -gruppen der Leibniz-Gemeinschaft zu Open Access, Open Science und Forschungsdaten aktiv.

3. Fazit

ZB MED schöpft Synergien aus der Gremienarbeit, der Kooperation mit Forschungseinrichtungen und dem Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen in Bibliotheken und kann auf diese Weise seinem Selbstverständnis als Spezialbibliothek entsprechend neue Angebote und Projekte zielgruppengerecht aufbauen. Mit dem Open-Access-Publikationsportal PUBLISSO, dem Beratungsangebot für Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Bereich Open Access, und der Aufnahme der Open-Access-Quellen in das Suchportal LIVIVO, schließt sich der Wissenschaftskreislauf und die Forschungserkenntnisse können bestmöglich wieder in die Gesellschaft zurückfließen.

Literaturverzeichnis:

Arning, Ursula: GMS publiziert Ihre Forschungsergebnisse – und veröffentlicht die dazugehörigen Forschungsdaten bei Dryad. In: GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung 32 (2015), H. 3. http://dx.doi.org/10.3205/zma000976.

Björk, Bo-Christer u.a.: Open Access to the scientific journal literature: situation 2009. In: PLoS ONE 5 (2010), H. 6, e11273. http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0011273.

Empfehlungen zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland bis 2020, Berlin, 2012. http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2359-12.pdf (02.11.2015).

Heinold, Ehrhardt Friedrich: Markt- und Zielgruppenstudie Gap-Analyse und Empfehlungen für die ZB MED – Endbericht, Köln: ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, 2015. http://dx.doi.org/10.4126/zbmed2014001.

Hofmann, Jeanette; Bergemann, Benjamin: Open Access: Auf dem Weg zur politischen Erfolgsgeschichte? Okt. 2014. https://netzpolitik.org/?s=Open+Access%3A+Auf+dem+Weg+zur+politischen+Erfolgsgeschichte (29.10.2015).

Roesner, Elke: Open Access Portale und ihre Etablierung am Markt. Die Entwicklung eines Geschäftsmodells für „German Medical Science“, Berlin: Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, 2008 (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft 230). http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h230/h230.pdf (02.11.2015).

ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften. Strategie ZB MED 2020: Den digitalen Wandel aktiv mitgestalten, Köln, 2015. http://www.zbmed.de/fileadmin/user_upload/Profil/PDFs/Strategie_ZB_MED_2020.pdf (29.10.2015).

1 Zu den Hauptzielgruppen von ZB MED zählen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Lebenswissenschaften sowie die sogenannten Multiplikatoren: Bibliothekarinnen und Bibliothekare und Lehrende. Vgl. ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften. Strategie ZB MED 2020: Den digitalen Wandel aktiv mitgestalten, Köln, 2015, S. 4. http://www.zbmed.de/fileadmin/user_upload/Profil/PDFs/Strategie_ZB_MED_2020.pdf (29.10.2015).

2 Heinold, Ehrhardt Friedrich: Markt- und Zielgruppenstudie Gap-Analyse und Empfehlungen für die ZB MED – Endbericht, Köln: ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, 2015, S. 12. http://dx.doi.org/10.4126/zbmed2014001.

3 Siehe auch www.livivo.de.

4 Für detailliertere Informationen über die Angebote von PUBLISSO siehe www.publisso.de.

5 Vgl. Brintzinger, Klaus-Rainer: Zeitschriftenkrise, Bibliothekare und Open Access. In: VDB Mitteilungen 1/2011 (http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=nbn:de:bvb:19-epub-12174-0), Hofmann, Jeanette; Bergemann, Benjamin: Open Access: Auf dem Weg zur politischen Erfolgsgeschichte? Okt. 2014. https://netzpolitik.org/?s=Open+Access%3A+Auf+dem+Weg+zur+politischen+Erfolgsgeschichte (29.10.2015) sowie Björk, Bo-Christer u.a.: Open Access to the scientific journal literature: situation 2009. In: PLoS ONE 5 (2010), H. 6, e11273. http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0011273.

6 Vgl. die beiden Gründungsinitiativen Budapest Open Access Initiative (2001), http://www.budapestopenaccessinitiative.org/ (02.11.2015) und Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities (2003), http://openaccess.mpg.de/Berliner-Erklaerung (02.11.2015).

8 Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), www.awmf.org (02.11.2015).

9 Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). https://www.dimdi.de/ (02.11.2015).

10 Initiative Deutschland: Land der Ideen. https://www.land-der-ideen.de/searchview?search=GMS&x=0&y=0 (02.11.2015).

11 Roesner, Elke: Open Access Portale und ihre Etablierung am Markt. Die Entwicklung eines Geschäftsmodells für „German Medical Science“, Berlin: Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, 2008 (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft 230). http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h230/h230.pdf (02.11.2015).

12 Vgl. Arning, Ursula: GMS publiziert Ihre Forschungsergebnisse – und veröffentlicht die dazugehörigen Forschungsdaten bei Dryad. In: GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung 32 (2015), H. 3. http://dx.doi.org/10.3205/zma000976 und vgl. http://datadryad.org/ (02.11.2015).

13 Empfehlungen zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland bis 2020, Berlin, 2012. http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2359-12.pdf (02.11.2015).

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