Zu Artikeldetails zurückkehren Vorstand und Vereinsausschuss
o-bib_2015-3-VDB-Vorstand

Aus dem Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V.

Vorstand und Vereinsausschuss

Neuer VDB-Vorstand gewählt

Neuer Vorstand

Abb.: v.l.n.r.: Dr. Ewald Brahms, Ulrike Scholle, Simon Streib, Dr. Anke Quast, Burkard Rosenberger, Konstanze Söllner, Dr. Klaus-Rainer Brintzinger, Heidi Meyer

Auf der Mitgliederversammlung des VDB am 28. Mai 2015 in Nürnberg wurden folgende Vereinsmitglieder mit großer Mehrheit in den neuen Vorstand gewählt:

  • Konstanze Söllner, Ltd. Direktorin der Universitätsbibliothek der FAU Erlangen-Nürnberg – als Vorsitzende
  • Dr. Klaus-Rainer Brintzinger, Ltd. Direktor der Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München – als stellvertretender Vorsitzender
  • Simon Streib, Leiter des Medienzentrums der Hochschule Darmstadt – als stellvertretender Vorsitzender
  • Dr. Ewald Brahms, Ltd. Direktor der Universitätsbibliothek Hildesheim – als Beisitzer
  • Burkard Rosenberger, Bibliotheksdirektor, Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Leiter des Dezernats Benutzung, Leiter der Musiksammlung, Fachreferent für Musik – als Beisitzer
  • Ulrike Scholle, Bibliotheksdirektorin, Universitätsbibliothek Duisburg-Essen, Dezernentin Qualitätsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit, Fachreferentin für Erziehungswissenschaften – als Beisitzerin

Als Schatzmeisterin wurde Heidi Meyer (Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz) und als Schriftführerin Dr. Anke Quast (Universitätsbibliothek der TU Berlin) von der Mitgliederversammlung bestätigt.

Die Amtszeit des neuen Vorstands beginnt am 1. August 2015 und dauert gemäß der neuen Satzung des VDB drei Jahre, d.h. bis zum 31. Juli 2018.

Neues Vorstandmitglied:

Simon Streib

Simon Streib

Die regen Diskussionen auf dem vergangenen Bibliothekartag haben es einmal mehr gezeigt: Nicht nur das Lese- und Lernverhalten der Bibliothekskund/inn/en verschiebt sich von print zu digital. Auch die Aufgaben des Bibliothekspersonals und die Anforderungen an dessen Ausbildung sind stärker als je zuvor geprägt vom digitalen Wandel und notwendiger IT-Affinität. Für einen Berufsverband bleiben diese tiefgreifenden Änderungen nicht ohne Folgen.

Ich habe mich daher sehr gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich für den VDB-Vorstand kandidieren möchte und Sie mir anschließend bei der Wahl Ihr Vertrauen gegeben haben, zumal ich eben kein Bibliothekar mit „klassischem“ Werdegang im höheren Bibliotheksdienst bin, sondern als Master-Absolvent eines informationswissenschaftlichen Studiums im Bibliotheksbereich arbeite.

Nach meinem Studium in Darmstadt (Informationswissenschaften mit Schwerpunkt Bibliothekswesen) mit Zwischenstationen u.a. im Auswärtigen Amt, an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek und am Goethe Institut Tel Aviv, arbeitete ich zunächst am Kommunikations- und Informationszentrum (kiz) der Universität Ulm. Dort war ich als Teamkoordinator u.a. zuständig für Open Access und Forschungsdaten und konnte miterleben, welch Potenzial in einer sehr engen Kooperation der verschiedenen medialen und informationstechnischen Serviceeinrichtungen einer Universität liegen: Die Unterstützung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Phasen und Belangen des sog. Wissenschaftskreislaufs und der Lehre mit allen notwendigen Services – aus einer Hand, zeit- und kostensparend und ohne viel Bürokratie. Seit zwei Jahren bin ich nun Leiter des Medienzentrums der Hochschule Darmstadt, einem neu geschaffenen Zusammenschluss der bisher getrennten Bereiche Bibliothek, E-Learning und Archiv.

Ich freue mich, als neuer Stellvertretender Vorsitzender den VDB begleiten und unterstützen zu können. Denn wie viele andere schätze auch ich am VDB nicht nur die hervorragende kollegiale Vernetzung, sondern auch die vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten und den stetigen Einsatz auf politischer Ebene. Der VDB ist seit nunmehr 115 Jahren treuer Wegbegleiter der deutschen Bibliothekarinnen und Bibliothekare und es ist mir wichtig, dass dies auch im digitalen Zeitalter bei einem sich wandelnden Berufsbild so bleibt.

Ehemaliger Vorsitzender Dr. Ulrich Hohoff verabschiedet

Ulrich Hohoff

Abb: Auf der Mitgliederversammlung des VDB am 28. Mai 2015 bedankt sich Klaus-Rainer Brintzinger (r.) bei Ulrich Hohoff (l.) für dessen langjähriges Engagement im VDB-Vorstand

Dr. Ulrich Hohoff (UB Augsburg), der in den letzten zehn Jahren jeweils über vier Jahre hinweg den Vorsitz sowie den stellvertretenden Vorsitz des VDB innehatte sowie als gewählter Beisitzer dem Vorstand angehörte, wurde bei der Mitgliederversammlung in Nürnberg aus dem Vorstand verabschiedet. Ulrich Hohoff, Vorsitzender des VDB von 2007 – 2011, hatte nach 12 Jahren nicht erneut für den Vorstand kandidiert. Ulrich Hohoff wurde 2003 erstmals – als stellvertretender Vorsitzender – in den VDB-Vorstand gewählt. Als Vorstandsmitglied und als Vorsitzender hatte er sich um Konsolidierung des damals finanziell angeschlagenen Verbandes und um die Professionalisierung der Bibliothekartage verdient gemacht. Bereits vor seiner Zeit als Vorstandsmitglied hatte Ulrich Hohoff auf Bitten des damaligen VDB-Vorstandes 2002 den Augsburger Bibliothekartag organisiert. Als Vorsitzender war er für den 100. Deutschen Bibliothekartag in Berlin verantwortlich, dem bis dahin größten und teilnehmerstärksten Bibliothekartag.

Weiterhin hatte Ulrich Hohoff die Kooperation mit dem Partnerverband BIB vorangetrieben und 2011 zusammen mit der damaligen BIB-Vorsitzenden Susanne Riedel die gegenseitige Gewährung von Mitgliederkonditionen bei allen Fortbildungsveranstaltungen beider Verbände vereinbart. Als Vizepräsident von Bibliothek Information Deutschland (BID) förderte er die Zusammenarbeit der deutschen bibliothekarischen und informationsfachlichen Verbände.

Ulrich Hohoff hatte sich mit großem Engagement bei der Herausgabe zahlreicher Bibliothekartagsbände verantwortlich beteiligt. Er war ganz maßgeblich an der Gründung des vom VDB seit letztem Jahr herausgegebenen Open-Access-Journals o-bib beteiligt. Auch nach seiner Amtszeit als Vorstandsmitglied des VDB wird Ulrich Hohoff als Herausgeber von o-bib das Gesicht des VDB weiter mitbestimmen. Der Vorstand dankt Ulrich Hohoff nicht nur für seine lange, erfolgreiche Vorstandstätigkeit, sondern auch für sein anhaltendes Engagement für zentrale Verbandsanliegen.

Klaus-Rainer Brintzinger, Universitätsbibliothek München (Stellvertretender Vorsitzender des VDB)

Bibliothekartage 2017 und 2018
in Frankfurt am Main und Berlin

Der 106. und 107. Deutsche Bibliothekartag finden 2017 in Frankfurt am Main und 2018 in Berlin statt. Die veranstaltenden Personalverbände Berufsverband Information Bibliothek e.V. (BIB) und VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V. werden ihre Zusammenarbeit mit der Kongressagentur K.I.T. Group GmbH in Frankfurt am Main und Berlin fortsetzen.

Der 106. Deutsche Bibliothekartag wird vom 30. Mai bis 2. Juni 2017 in der Messe Frankfurt am Main, der 107. Deutsche Bibliothekartag vom 12. bis 15. Juni 2018 im Estrel Berlin stattfinden. BIB und VDB laden dazu gemeinsam mit den Bibliotheken vor Ort bereits jetzt herzlich ein.

Messe Frankfurt, Festhalle

Abb.: Messe Frankfurt, Festhalle. Foto: Messe Frankfurt GmbH

Estrel Berlin Aussenansicht

Abb.: Estrel Berlin, Außenansicht. Foto: Manuel Frauendorf

Zitierfähiger Link (DOI) der Rubrik Vorstand und Vereinsausschuss: http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2015H3S101-104